221222223224225226227228229230231

BildZum 10. Mal mit Speed oder Viagra?

I'm With You, das 10. Album der Red Hot Chili Peppers, haut nicht vom Sockel, macht aber Spaß

Nachdem sich die bekannten Rock-Magazine Frankfurter Rundschau und Die Zeit ziemlich negativ über das neue Album I'm With You der Red Hot Chili Peppers geäußert haben, seien hier ein paar versöhnliche Worte geschrieben. Erfinden sich die RHCP mit dem Album neu? Nein. Strotzt es vor Innovationen und überraschenden Sounds? Auch nicht. Macht es auch beim 10. Hören noch Laune? Absolut! Wer - wie ich - besonders auf die funkigen Nummern und den (Sprech)Gesang von Anthony Kiedis steht, der kommt ziemlich auf seine Kosten, insbesondere Look Around hat es mir angetan. Michael „Flea“ Balzary scheint mit mächtigem Einsatz alleine über John Frusciante hinwegtrösten zu wollen und auch der neue Gitarrist Josh Klinghoffer beherrscht sein Instrument durchaus.
Letzlich schaffen es die RHCP wieder in jedem Song irgendein Element unterzubringen, das hängen bleibt und auf das man sich freut, selbst wenn der restliche Song nicht so doll ist. So ging es mir schon bei Stadium Arcadium. Wen nicht schreckt, dass es auch eine Reihe ruhiger Songs auf dem Album gibt, der sollte mal reinhören.

von  /  Leserkommentare (5)  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Red Hot Chili Peppers, Kurzkritik, Josh Klinghoffer, John Frusciante, I'm With You

Kommentare

RSS

Carrie am 30.8.2011 um 12:24 Uhr:
Aber die Rotzbremse von Anthony ist fies ... ;-)

Christopher am 30.8.2011 um 13:00 Uhr:
@Carrie: Er hat sich wohl gedacht, was Brad Pitt und George Clooney können... www.sueddeutsche.de/leben/stil-kritik-die-rueckkehr-des-schnauzers-1.383462

Christopher am 30.8.2011 um 13:03 Uhr:
Noch als Nachtrag: auf der Metacritic-Plattform steht das Album mit momentan 66/100 gar nicht schlecht da: www.metacritic.com/music/im-with-you

ozmate am 30.8.2011 um 14:25 Uhr:
Also ich finde zumindest die Single schon einmal ganz gelungen. Klar, das sind eindeutig die Chili Peppers. Aber mal ganz im Ernst: Dieses ganze Getue von wegen Neuerfindung, Innovation etc. ist ja gut und schön, aber letztendlich kaufe ich mir doch das Album einer BAnd, weil ich ihren bisherigen Sound mag. Insofern klingt die Single vielverprechend, wenn auch Refrains wie "Hey now" tatsächlich an alte Stücke erinnern. Aber so what?!

ozmate am 1.9.2011 um 11:48 Uhr:
Nachtrag: Nachdem ich vor 2 Tagen in den Genuss gekommen bin die komplette Platte "quasi-live" im Kino zu hören, kann ich sagen, dass sie meiner Meinung recht gelungen ist. Allerdings sticht "Raindance-Magie" doch ein wenig positiv heraus für mich. Aber das mag auch ein wenig der fehlenden Häüfigkeit des Hörens der anderen Stücke geschuldet sein. Besonders die langsamen Sachen sind aber nach wie vor eine Stärke von Anthony Kiedis, imho. Dennoch: Als als Zugabe "Give it away" kredenzt wurde, musste man sich doch eingestehen: An die alten Kracher der "Blood Sugar Sex Magik" kommen die Jungs heute nicht mehr heran.

Eintrag

Bild

"Something in the Water" geht einfach nicht mehr aus dem Kopf, es ist die erste Single von Brooke Fraser.

Wenn man an Neuseeland denkt, fallen einem der Kiwi ein, atemberaubende Landschaften und Brooke Fraser. Die Tochter eines Rugby-Spielers schaffte es bereits im Jahr 2003 auf der anderen Seite der Erde auf den ersten Platz der neuseeländischen Albumcharts. 2006 folgte dann ihr zweites Album, Albertine, das es erneut auf Platz eins der Charts schaffte.
In diesem Jahr veröffentlichte Fraser nun ihr Album Flags auch in Deutschland. Das Album stieg direkt auf Platz 6 ein; die Single Something in the Water schaffte es auf Platz 8 der Single-Charts. Fraser erinnert an Feist, klingt aber nicht ganz so vielseitig wie die Kanadierin. Manche Melodien erinnern an die experimentierfreudigen Helden. Ihr Album ist vielseitig, ruhige Songs und eben dieser Ohrwurm Something in the Water, der ein fröhliches Lied ist, bei dem man gern mitsummt.
Fazit: Gute Indie-Songwriter-Musik.

Eintrag kommentieren  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Kurzkritik, Brooke Fraser, Something in the Water, Flags, Feist

BildDas grüne Sofa bleibt leer

Loriot ist tot - jetzt bleibt uns wirklich nur noch die Gitarre

Frau Hoppenstedt wollte doch so gerne etwas eigenes haben - neben Haushalt und Familie - und daher besuchte sie die Jodelschule von Dr. Vogler. Das Jodeldiplom sollte ihrem glanzlosen Hausfrauen-Dasein zu ein wenig Glamour verhelfen. So ein frisches "Holleri du dödl di, diri diri dudl dö" schmückt schließlich ungemein ... Ob's geholfen hat? Immerhin schießen mehreren Generationen allein beim Gedanken daran die Lachtränen in die Augen - und selbst Wikipedia gönnt diesem besonderen Bildungsabschluss einen eigenen Eintrag.

Die Ente bleibt draußen! Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Ein Klavier, ein Klavier ... ungezählt sind die geflügelten Worte aus Loriots Mund. Es werden keine mehr dazu kommen. Einer der größten deutschen Humoristen starb am 22.8.2011 im Alter von 87 Jahren. R.I.P.

von  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

Loriot, Nachruf

Kommentare

RSS

jay-jay am 30.8.2011 um 09:46 Uhr:
wir hatten auch vorher nur die gitarre...

Eintrag

Bild

Wie das Gedenkkonzert für den großen Jackson schon im Vorfeld zur Farce wird.

Irgendwie ist es ja konsequent. Schon in den letzten Lebensjahren lief wenig rund beim King of Pop - warum sollte es dann bei seinem Michael-Forever-Tribute-Konzert anders laufen? Genau! Und deshalb droht die ganze Veranstaltung schon im Vorfeld im Chaos zu versinken.

Aber erst einmal zu den Fakten: Michaels Mutti Katherine dient als Aushängeschild der Organisatoren und lobt sie in den höchsten Tönen. "I am greatly honored with much appreciation toward the generosity that Global Live Events has shown by planning this tribute event on behalf of my late son, Michael Jackson." Wie schön! Die Veranstaltung soll am 8. Oktober 2011 im walisischen Cardiff stattfinden - warum auch immer. Gegen die seltsame Örtlichkeit haben scheinbar die wenigsten Kritiker etwas einzuwenden, wohl aber wegen des Termins. Michaels Brüder Jermaine und Randy halten das Datum laut BBC für "unangemessen und schlecht terminiert". Der Grund? Zeitgleich soll der Prozess gegen Michaels Arzt Conrad Murray beginnen.

Weiterhin unklar ist auch das Line-up. Künstler werden ein- und dann wieder ausgeladen. Sagen zu und dann wieder ab. Aber nichts genaues weiß man nicht. Aktuell sind auf der Website Künstler wie Christina Aguilera, Leona Lewis und Craig David angegeben. Aber bis vor kurzem standen auch noch KISS darauf. Die mussten allerdings nach Protesten der Jackson-Fans wieder in die Wüste geschickt werden, weil Band-Bassist und -Lautsprecher Gene Simmons den King einst als Kinderschänder bezeichnet haben soll.

Andere Fans wiederum sind sauer, weil ihnen das Procedere beim Kartenvorverkauf zu undurchsichtig erscheint. Wochenlang konnte man sich nur als Interessent registrieren lassen, ohne zu wissen, ob diese Absichtserklärung schon der erste Schritt zu einer Eintrittskarte ist oder nicht. Der richtige Vorverkauf beginnt heute und man wird sehen, ob jemand kommen wird ...

von  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (3)Share it ButtonButtonButtonButton

Kiss, Gene Simmons, Michael Jackson

Bildhttp://www.coldplay.com/

Coldplay haben den Titel ihres neuen Albums bekannt gegeben

Der Name des lang ersehnten Albums der britischen Band Coldplay ist preisgegeben worden: Das Album soll den doch etwas seltsamen Titel Mylo Xyloto tragen.

Doch mit großem Schrecken musste ich lesen, dass die Platte möglicherweise die letzte der Briten sein könnte. Frontmann Chris Martin meinte zumindest gegenüber der Zeitschrift Billboard: "Ich habe bei jedem Album das Gefühl, dass es unser letztes ist, aber im Moment bin ich an dem Punkt, wo ich es wirklich so meine. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, noch eines zu machen, weil wir alles in dieses gesteckt haben."

Jedenfalls wird die Scheibe in Großbritannien am 24.10. in digitaler Form, als CD und sogar auf Vinyl erscheinen. An der können wir Coldplay-Fans uns ja noch ein wenig festhalten!

Übrigens: Die erste Single-Auskopplung Every Teardrop Is A Waterfall ist schon seit Juni auf dem Markt.

von  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

britische Band, Rock/Pop, neues Album, Coldplay, Mylo Xyloto

Kommentare

RSS

ozmate08 am 17.8.2011 um 18:54 Uhr:
Na, dass die schottischen Herren ein Faible für die letzten drei Buchstaben des Alphabets haben wissen wir ja schon länger. Man darf gespannt sein was nach solch einer Aussage dabei heraus gekommen ist.

Eintrag

BildBild: yourpr.de

Ein neuer Stern am Award-Himmel samt Online Voting für Fan-Preis

Diese Jahr werden am 08.09. zum ersten Mal die Napster Musik Awards verliehen. Nein, nicht dass wir nicht schon genug Preisverleihungen in der Musikbranche haben, dieser könnte ja etwas ganz besonderes werden! Naja, einige Besonderheiten weist dieser Preis wahrlich auf!
Nominiert sind nämlich prinzipiell alle (deutschen!) Künstler, die im vergangenen Jahr in den deutschen Top-100-Charts vertreten waren. Soso, das sind ja eine Menge! Dafür existieren aber (nur) zwei Kategorien "Bester Einzelkünstler" und "Beste Gruppe". Das heißt also sehr viele Nominierte und nur zwei Künstler. May the best win!
Die Abstimmung für den Fan-Preis wird bis zum 31.08 per Online Voting über die Seite www.myPromi.de erfolgen.

Und wer kann gewählt werden? Die Nominierten:

Beste Gruppe:
2raumwohnung, Adoro, Beatsteaks, Bosse, Cascada, Broilers, Bullmeister, Culcha Candela, Die Atzen, Die Fantastischen Vier, Die Happy, Fettes Brot, Frida Gold, Groove Coverage, Guano Apes, Haudegen, Ich + Ich, Jupiter Jones, K.I.Z., Madsen, Laserkraft 3D, Luxuslärm, Mia., Michael Mind, Scooter, Selig, Silbermond, Sportfreunde Stiller, Unheilig, Wir sind Helden, The Baseballs, Tocotronic

Bester Einzelkünstler:
Adel Tawil, Andreas Bourani, Annett Louisan, ATB, Azad, Bela B., Bushido, Casper, Christina Stürmer, Clueso, Cassandra Steen, Dendemann, DJ Bobo, DJ Ötzi, F.R., Fler, Eko Fresh, Herbert Grönemeyer, Gentleman, Kitty Kat, Jan Delay, Joy Denalane, Kool Savas, LaFee, Laith Al-Deen, Lena, Mark Medlock, Marteria, Max Mutzke, Maximilian Hecker, Michael Wender, Patrice, Mickie Krause, Olli Banjo, Peter Fox, Pietro Lombardi, Pohlmann, Samy Deluxe, Prinz Pi, Rockstroh, Samy Deluxe, Sarah Connor, Sarah Engels, Schiller, Thomas D, Sido, Stefanie Heinzmann, Tim Bendzko

von  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

Showbiz, Musik-Business

Kommentare

RSS

ozmate08 am 12.8.2011 um 11:42 Uhr:
Die Atzen, Prinz Pi, Michael Wendler? OMG!!! Allein der Name "Künstler" ist jawohl ein Affront bei solchen Nominierungen.

Eintrag

Bild

Der beste Fussballclub der Republik hat seinen eigenen Sender

Da der laue Biergarten-Abend zur Zeit ja eher flach fällt, warum nicht mal wieder Radio hören: St. Pauli FM bietet Punk, Rock, Punkrock, Alternative und alles was sonst noch so zum einzig wahren Hamburger Fussballclub passt. Schreibt einfach, worauf ihr Bock habt und der Sender spielt es! Und währenddessen könnt ihr euch die letzten Infos rund um die Braun-Weißen holen.

von  /  Leserkommentare (1)Share it ButtonButtonButtonButton

Kommentare

RSS

ozmate08 am 11.8.2011 um 18:23 Uhr:
Ach so, und Live-Fussball vom Kiez gibt es natürlich auch! :-)

Eintrag

BildWas so ein T-Hemd alles drauf hat ...

Neonazis machen unfreiwillig Werbung für den Ausstieg aus der Szene!

Da haben die bösen Buben bestimmt nicht schlecht gestaunt, als ihre brandneue Trophäe aus der Waschmaschine kam. Bei einem "Rechtsrock"-Festival in Gera hat die Neonazi-Aussteiger-Initiative Exit einen echten Coup gelandet: Im Vorfeld verteilten sie - natürlich inkognito - martialisch aussehende T-Shirts an ihre ehemaligen Gesinnungsgenossen. Die T-Hemden, wie es im Jargon heißt, waren mit dem Spruch "Hardcore Rebellen national und frei" bedruckt. Wie es hieß, stießen die Leibchen auf begeisterte Resonanz. Zumindest so lange, bis die ersten in der Waschmaschine landeten. Denn nach dem ersten Waschgang, zeigte sich plötzlich ein ganz anderes Bild. Der Aufruf zum Ausstieg: "Was dein T-Shirt kann, kannst du auch". Großartig! Mehr dazu steht hier.

von  /  Leserkommentare (3)  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

Exit, Neonazis

Kommentare

RSS

Eraserhead am 10.8.2011 um 18:23 Uhr:
Ob es jetzt bald viele Unfälle mit Neonazis in Waschmaschinen gibt?

Carrie am 10.8.2011 um 18:45 Uhr:
Wäre nicht schlecht! Gibt's denn Waschmaschinen, die auch Gesinnungsträger säubern??

Eraserhead am 10.8.2011 um 18:48 Uhr:
Ist vielleicht eine Frage des Waschmittels...

Eintrag

BildEin neuer Boss in Beat Hazard Ultra

Erinnert Ihr Euch noch an den Artikel ROCK YOUR GAMES? Beat Hazard hatte damals am besten gefallen und nun gibt es dafür ein Upgrade.

Erinnert Ihr Euch noch an den Artikel ROCK YOUR GAMES? Darin ging es um Spiele, die ihre Level auf der Basis von (selbst gewählter) Musik zusammenbauen. Beat Hazard hatte mir damals am besten gefallen und nun gibt es dafür ein kostenpflichtiges Upgrade auf Beat Hazard Ultra. Die Grafik wurde verbessert, neue Gegner und Spielmodi sind hinzugekommen, es wurde mehr (durchaus hörenswerte) Musik integriert und außerdem gibt es ein Upgradesystem für die Waffen und - für fast alle neuen Spiele Pflicht - einen Co-op-Modus, bei dem zwei Spieler zusammen oder gegeneinander antreten können. Insgesamt also eine lohnenswerte Anschaffung, wenn man schon Fan der ursprünglichen Version war. Das Upgrade kostet bei Steam momentan 4,49 €, das komplette Spiel inkl. der Ultra-Erweiterung und Unterstützung für iTunes 9,99 €.

von  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (3)Share it ButtonButtonButtonButton

Steam, Computerspiele, Beat Hazard

Kommentare

RSS

Christopher am 10.8.2011 um 19:08 Uhr:
Bis zum 11.08., 19.00 Uhr kostet das komplette Beat Hazard-Paket auf Steam nur 2,50 €. Aufs nächste Magnum verzichten und ausprobieren: http://store.steampowered.com/sub/8500/

Eintrag

Bild

Kurzkritik zur neuen CD Lupercalia von Patrick Wolf. Die umwerfende Stimme bleibt, doch die Musik wird gefälliger.

Wer mit 28 Jahren schon 5 Alben veröffentlicht hat, dem kann es an kreativer Energie nicht fehlen. So sprühten die ersten 4 Alben von Patrick Wolf auch vor Ideen: kaputte digitale Sounds gemischt mit akustischen Instrumenten, großes Pathos, Feuerwerk-Samples, laut, leise und immer überraschend. Musik für keine Schublade und immer diese begnadete Stimme. Die zumindest bleibt einem auch beim neuen Album Lupercalia erhalten, doch mit der Experimentierfreude ist es erst mal vorbei. Schön klingen die Lieder auf Lupercalia, eins nach dem anderen, sorgfältig instrumentiert und arrangiert, eher harmlose Melodien und eingängige Rhythmen - abgeklärt.
Fazit: Eine Platte, die wunderbar im Hintergrund laufen kann, ohne zu stören und man wundert sich, dass sie schon vorbei ist. Ist es der Griff nach den Charts, der Massentauglichkeit? Mir war der alte (jüngere) Patrick Wolf, der auch mal ordentlich nervte, lieber.

von  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (3)Share it ButtonButtonButtonButton

Lupercalia, Kurzkritik, Patrick Wolf

221222223224225226227228229230231

Archiv