Mittwoch, 14. Dezember 2011

Nun blieb also auch das Musikbusiness nicht von der Euro-Krise verschont - oder springt man auch hier zu schnell auf einen führerlosen Zuge der Panikmache auf?
Eigentlich war Metallicas Europa-Tour ja erst für 2013 geplant. Doch nun kündigt Bandmanager Cliff Burnstein eine Vorverlegung auf das Jahr 2012 an - und nennt als Begründung ganz offiziell die Sorge um eine zukünftige, mögliche Schwächung des Euros.
Bisher lässt sich auf Grund der im Vergleich zum Dollar stärkeren europäischen Währung hier zu Lande gutes Geld verdienen. Eine Schwächung des Euros gegenüber des Dollars als Folge der aktuellen Krise würde jedoch zu verhältnismäßig geringeren Einnahmen führen. Deshalb sollen nun mehr Konzerte in Europa gebucht werden, so lange diese noch profitabel sind.
Auch die Red Hot Chili Peppers werfen ihre Tournee-Pläne um. Sie starten die aktuelle Tournee in Lateinamerika und jetten danach nach Europa, statt die Tour wie geplant in den USA fortzusetzen.
Aus welchen Gründen auch immer - die Fans freuen sich jedenfalls auf ein vorverlegtes Wiedersehen! Die aktuellen Konzerttermine für Deutschland werden bei Bekanntmachung natürlich auch hier bei der Schule der Rockgitarre veröffentlicht.
von Corinna Würzberger / Eintrag kommentieren / Tags (3)Share it ![]()
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Dienstag, 13. Dezember 2011

Patrick Wolf hat sich wieder zurückgemeldet! Mit seiner neuen EP Brumalia lässt er sein bisher erfolgreichstes Jahr ausklingen. Die Platte, so wirkt es, beinhaltet das, was es nicht auf sein Album geschafft hat.
Time Of Year ist ein Lied für den Winter und was für eines! Es ist fröhlich und gutgelaunt – etwas ganz anderes als erwartet. Passend zu diesem viel zu milden Winter. Der Titelsong der EP ist Together, ein Song vom letzten Album, zu dem auch ein Video gedreht wurde. Die anderen Lieder knüpfen nahtlos an bekannten Mustern von Wolf an. Tiefe Pianosongs und Elektrosounds – ein schönes Weihnachtsgeschenk für seine Fans.
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Montag, 12. Dezember 2011

Die Rolling Stones hatten am 12. Juli 1962 ihr allererstes Konzert im Londoner Marquee-Club gegeben. Und jetzt, ein halbes Jahrhundert(!) später, kommen die Urgesteine vielleicht mit Konzerten zu ihrem 50-jährigen Jubiläum wieder auf die Bühne.
"Ich sehe die Jungs in diesen Wochen, wir werden uns in einem Proberaum einschließen und sehen, wohin es uns treibt", sagte Keith Richards. "Es geht nicht darum, zu entscheiden, ob wir etwas machen, sondern nur, was genau wir machen werden. Wir werden definitiv etwas machen."
Richards empfinde es außerdem als Auszeichnung, dass manche Songs der Rolling Stones polarisierten und auch boykottiert wurden. Im Jahre 2005 sei das Lied Sweet Neo Con, das die Neo-Konservativen der Bush-Regierung kritisierte, von vielen US-Rundfunkstationen nicht gespielt worden. "Manchmal tut es gut, verboten zu werden. Schon erstaunlich, wie Rundfunkstationen immer wieder Angst davor haben, einfach einen Song zu spielen."
Wir dürfen also wieder einmal gespannt sein, womit die Jungs um Mick Jagger uns überraschen werden.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (4)Share it ![]()
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Montag, 12. Dezember 2011

Hätte ich nicht Jonathan Davis' prägnante Stimme erkannt, dann hätte ich beim ersten Hören sicherlich nicht auf Korn getippt. Dafür ist der neue Sound zu anders.
Dass das Album mit acht (!) Dubstep-Künstlern produziert wurde, ist deutlich herauszuhören. Doch genau das sollte mit dem aktuellen Album erzielt werden: ein Sound, der sich von dem bisherigen Stil der Band merklich abhebt und dabei Metal-, Dance- und Dubstep-Elemente miteinander vereint.
Glücklicherweise ist der altbekannte, funkige Flow der Band nicht verloren gegangen, so dass man sie nach längerem Zuhören doch noch wiedererkennt. Zuerst muten die fast schon Drum'n'Bass-artigen, dance- und dubstep-Elemente seltsam an, weil sie nicht zu den gewohnt melodischen Vocals zu passen scheinen. Doch die Ohren gewöhnen sich schnell an den neuen Klang, der dazu einlädt sich zu bewegen. Und gerade dieser Kontrast zwischen dem melodisch-funkigen, altbekannten Sound und den neuen, harten elektronischen Elementen verleiht dem Ganzen etwas Interessantes. Allerdings gibt es wenig Höhepunkte, stattdessen plätschern die Songs eher auf einem Level bleibend dahin.
Fazit: eigentlich nicht schlecht, die LP wird vermutlich stark polarisieren. Ob sie den erhofften früheren Erfolg nach einigen weniger populären Alben bringt, bleibt eher abzuwarten.
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Sonntag, 11. Dezember 2011
1Live Krone
Am 08.12.2011 wurde in Bochum zum 12. Mal die 1Live Krone in 8 Kategorien verliehen. Gewählt werden die Gewinner von den 1 Live- Radiozuhörern - via Internetvoting im Voraus der Preisverleihung.
In der Kategorie "Beste Band" setzten sich die Beatsteaks gegen die Konkurrenz von Klee, den Söhne Mannheims, Jennifer Rostock und Culcha Cundela durch. In dem Bereich "Beste(r) Künstler(in)" überzeugte Clueso. Seine Konkurrenz bestand in Joy Denalane, Rea Garvey, Bosse und Herbert Grönemeyer.
Weitere Gewinner waren:
Die Fantastischen Vier als "Bester Live Act"
Casper mit dem "Besten Album"
Tim Bendzko im Bereich "Beste Single"
Thees Uhlmann als "Bester 'Plan-B' Act"
Rene Marik in der Kategorie "Beste Comedy"
Einen Sonderpreis erhielten die WDR Tatorte aus Münster und Köln.
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Samstag, 10. Dezember 2011

Ingrid Michaelson ist wieder da. Am 24. Januar erscheint ihr neues Album Human Again. Der erste Vorbote ist die Single Ghost, die üblich für Michaelson einen traurigen Text in ein gar nicht so traurig klingendes Popstück packt.
Bekannt wurde die amerikanische Singer-Songwriterin dadurch, dass ihre Lieder in Sendungen wie Grey's Anatomy liefen. Und ihr Song The Way I Am war Langezeit der meist heruntergelandetste Titel auf Itunes. Für ihr neues Album hat sie länger gebraucht, als sie eigentlich wollte. Dafür verspricht sie, dass sie ihre Musik weiterentwickelt hat. Sie ist kraftvoller, härter und neu, so Michaelson.
Zwar schafft es Ingrid nicht vom Pop wegzukommen, doch die klaren Gitarrensounds in Liedern wie Blood Brothers überzeugen. Auch die beiden Pianolieder Keep Warm und Always You überzeugen durch ihre Schwere und Tiefe. Große Musik! Und vielleicht steckt auf der Platte ja auch wieder einer dieser Ukulele-Ohrwürmer wie Be Ok oder You and I von vorherigen Alben. Man kann also gespannt sein.
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (16)Share it ![]()
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Freitag, 9. Dezember 2011

Euer Musikhunger ist unersättlich und ihr braucht ständig Frischfleisch an neuen Bands und Songs? Schule der Rockgitarre kann da helfen!
Beim Free Music Friday stellt absolutepunk.net mehrere Links ins Netz, die bestimmte Songs zum kostenlosen Download anbieten. Meistens handelt es sich dabei um völlig unbekannte Bands, die auf diesem Weg versuchen ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Manchmal werden auch spezielle Werbeaktionen von schon etablierteren Bands aufgezeigt.
Es werden die Kategorien Full Lenght, EPs, Samplers/Compilations/Demos und Single Songs unterschieden. Besonders hilfreich ist die Relevant If You Listen (RIYL)-Auflistung: hier werden unter dem Bandnamen sowie Album oder Titelsong der zu downloadenden Band weitere Bands aufgezählt, die von der Musikrichtung vergleichbar sind. So kann man sich neue Bands direkt nach seinem bekannten Musikgeschmack rausfischen und braucht nicht lange im Dunkeln zu tappen. Den ein oder anderen Goldschatz kann man so schon finden.
Schaut doch einfach heute mal vorbei und probiert's aus: www.absolutepunk.net/tags/free-music-friday
von Corinna Würzberger / Eintrag kommentieren / Tags (2)Share it ![]()
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Donnerstag, 8. Dezember 2011

Im Sommer 2011 hatte die Nu Metal-Band Limp Bizkit die langersehnte Comeback-LP Gold Cobra veröffentlicht, auf der sie seit 2001 erstmals wieder in Originalbesetzung spielten - diese blieb bei den Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Darauf reagierte Interscope, ein Sublabel von Universal, nun mit sofortiger Vertragskündigung. Ende 2009 hatten Interscope Records auch Marilyn Manson aus dem selben Grund gefeuert.
Limp Bizkit selbst sehen die ganze Sache jedoch gelassen. Frontmann Fred Durst erklärte, dass die Band mittlerweile auf einem Level sei, auf dem man auch unabhängig von Verkaufszahlen Alben produzieren könne. Es sei nie die Absicht gewesen ein radiotaugliches Album zu machen. Vielmehr könne man sich nun eben herausnehmen, eine LP nur für sich selbst und für die Hardcore-Fans zu machen.
Grund zur Sorge bestehe bei Weitem nicht: die Tourneen sind immer noch oft genug ausverkauft und die Fans bleiben der Band weiterhin treu. Das sei ihnen sowieso das wichtigste gewesen: live zu performen. Und in Zukunft wollen sie sich nun wieder verstärkt darauf konzentrieren.
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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Sie sind definitiv keine Rampensäue, die vier Musiker hinter Abby. Vielmehr versinken sie vollkommen in ihrer Musik – doch sie nehmen den Zuhörer dabei mit und schließen ihn nicht aus. Und dann, so als ob sie nach 3 bis 4 Songs endlich warm geworden wären, fangen sie an, selbstbewusster aus sich herauszugehen. Da tanzt der Frontsänger Filou ausgelassen auf der Bühne, während man den anderen Bandmitgliedern Philipp an der Gitarre, Henne am Schlagzeug und Lorenzo am Keyboard ebenfalls total anmerkt, wie viel Spaß sie auf der Bühne haben. Spätestens dann hält es auch das Mainzer Publikum im schonschön Kulturclub nicht länger zurück, die für dieses kostenlose Konzert vorbei gekommen waren.
Die Musik würde ich als Indiepop mit einem gelungenen Mix aus Klassik und Elektro einstufen, wobei gerade die elektronischen Einflüsse meistens sehr sanft bleiben und fast schon verträumt wirken, so dass sie den sanft-melodiösen Gesang angenehm umrahmen. An dem heutigen Abend in Mainz dringt allein das Schlagzeug etwas stärker durch, was einen positiv-treibenden Effekt hat. Sehr schade war leider, dass die Streicherelemente, die Philipp am Cello spielte, kaum zu hören waren. Genau wie das zweite Mikro.
Doch Abby können natürlich auch rocken. Gerade mit wachsendem elektronischem Anteil an den Songs wächst auch die Bewegungsfreude beim Publikum. Und auch die Bandmitglieder erhöhen ihren Einsatz. Beispielsweise schnappt sich Philipp plötzlich ebenfalls Drum Sticks und unterstützt Henne am Schlagzeug.
Alles in Allem kann ich also von einem gelungenen, lockeren Abend berichten und rate jedem, der diese Woche spontan noch die Gelegenheit wahrnehmen kann, zu einem Konzert der vier Mannheimer zu gehen. Schaut einfach bei unserem Veranstaltungskalender rein!
von Corinna Würzberger / Eintrag kommentieren / Tags (2)Share it ![]()
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Dienstag, 6. Dezember 2011

Peter Maffay ist nicht nur der am längsten platzierte, sondern auch der erfolgreichste Künstler der Album-Charts. Der Sänger brachte zum Beispiel 15 Platten an der Spitze unter. Er liegt damit vor Stars wie Michael Jackson, Queen, James Last und Herbert Grönemeyer.
Sein Debüt in den Album-Charts feierte Maffay am 15. Dezember 1975 auf Platz 40 mit "Meine Freiheit". Seine erste Platte auf Platz eins folgte vier Jahre später: "Steppenwolf". Es folgten zahlreiche weitere Bestseller, etwa "Frei Sein" (1979), "Kein Weg zu weit" (1989), "Heute vor dreissig Jahren" (2001) oder "Tattoos" (2010).
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (2)Share it ![]()
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Veröffentlicht am 2011-12-14 © Heros Musikverlag GmbH