Mittwoch, 14. September 2011

Klar gibt es etliche DVDs von AC/DC-Gigs. Aber Let There Be Rock von 1979 war ein echter Film. Man begleitet die Band auf ihrer Tour, lernt ihren Wohnwagen kennen, hört den Musikern im Interview zu; man darf dabei sein, wenn Cliff Williams sich vor dem Gig die Finger verpflastert und Bon Scott sich die Mähne schönfrisiert. (Ich wusste gar nicht, dass der eitel war!). Schnell zugreifen, dieses supergünstige Blu-Ray (!) Angebot gilt nur einen Tag!
von Jan Rolf Müller / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Mittwoch, 14. September 2011

Die Debüt-CD The World Won't Stop von Hundred Seventy Split, und deren Tour als Support von Johnny Winter haben diesen Mai wie eine Bombe eingeschlagen. Darauf begeben sich die Bandkollegen Joe Gooch und Leo Lyons mit ihrer Zweitband Hundred Seventy Split wieder einmal auf Tour. Es wird wie immer allerfeinster Blues-Rock geboten, von Weltklasse-Musikern, der vom ersten Ton an mitreißt. Und nicht nur das, die Show am 22.10. in der Harmonie in Bonn wird sogar für die Sendung WDR-Rockpalast mitgeschnitten.
Außerdem werden von der Show am 28.10. in Luxemburg, Esch-sur-Alzette im Club Rockhal Aufnahmen für eine Live-DVD gemacht, die Anfang kommenden Jahres veröffentlicht werden wird. Eine außergewöhnliche Platte, eine Bluesplatte, die ihresgleichen sucht, ein Rock & Roll Music To The World Numero zwei? Nein. Eine extrem gut unterhaltende Platte, die man immer wieder hören wird? Ja. Und das sagt man nicht von vielen Bluesrock-Platten!
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (3)Share it ![]()
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Mittwoch, 14. September 2011

Use Your Fucking Headphones – denkt man sich öfter mal im Zug, wenn die Jugend ihre neusten Hip-Hop-Sounds anhört, aber dahinter versteckt sich auch eine Berliner Indie-Band.
„Wir versuchen, einen ausgereiften Sound zu dritt zu schaffen“, sagen die Jungs selbst. Minimalistisch und dennoch voller interessanter Rockeinflüsse klingt die Musik. Ob ein Glockenspiel rocken kann? Klar, das haben die Drei bereits bewiesen. Julius, der Sänger, erzählt in einem Interview, dass er endlich mal seine Unter-der-Dusche-Stimme auspacken und mal richtig singen wollte.
Getroffen haben sich die Röhrenjeans- und Stoffschuhträger im Winter 2009. Seitdem gibt es die Band, die nicht immer nur Rock-Pop begeistert war: "Früher bin ich auf deutschen Hip Hop und Techno abgefahren", erzählt Julius. Heute sind sie davon weit weg: Lockere Pop-Rock-Melodien mit der passenden Stimme und der richtigen Ausstrahlung.
Ihre erste Veröffentlichung war gleich ein doppeltes Bonbon: neben der normalen Platte gab es das ganze nochmal in der Akustikversion mit dem Titel Wild Sessions. Klar gibt es dort auch „Herzscheißesongs“, wie die Jungs sie nennen.
von Andreas Babiak / Leserkommentare (1) / Tags (4)Share it ![]()
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Eraserhead am 14.9.2011 um 09:06 Uhr:
Ziemlich cool. Finde es übrigens echt klasse, dass Du hier so viele neue/unbekannte Bands vorstellst.
Eintrag
Montag, 12. September 2011
Beat! Beat! Beat!
Dass sie aus Viersen und nicht aus London kommen, merkt man den Jungs von Beat! Beat! Beat! gar nicht an. Die deutsche Indie- und Gitarrenrockband schafft es ganz schnell, in die Köpfe ihrer Zuhörer.
Mal wieder eine Schülerband, denn die vier Jungs von Beat! Beat! Beat! haben sich dort alle kennengelernt. Joshua Gottmanns (Gesang, Gitarre), Moritz Leppers (Gitarre, Synthesizer), Tim Gerke (Bass) und Marius Lauber (Schlagzeug) gründeten schließlich 2008 ihre Band. Ihre erste Platte Stars gabs direkt im Folgejahr, nochmal ein Jahr später kam dann das erste Album Lightmares heraus.
Dass die Band etwas Britisches an sich hat, hat auch die Englische Musikzeitschrift NME erkannt, die sie mit der Band Foals vergleicht. Über eines lässt sich nicht streiten: ihr Song We Are Waves, bei dem eine Bierflasche eine sehr wichtige Rolle spielt, ist ein Ohrwurm:
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (6)Share it ![]()
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Montag, 12. September 2011

Die Jungs von Mona aus Nashville, Tennessee, kommen im Oktober wieder nach Deutschland – ihre letzte Tour war in Nu ausverkauft.
Nick Brown ist ein Typ, der Massen elektrisieren kann und das weiß der Frontmann von Mona auch. Die Band gibt es seit dem Jahr 2007 und sie ist ein absolutes Muss für alle Fans des rauen und ungeschliffenen Rock’n'Rolls. In diesem Jahr erschien ihr erstes Album Mona, das es direkt in die UK-Charts schaffte. Ihren ersten MTV-Award haben die Jungs auch schon. Nun werden sie ihr Album endlich in Deutschland präsentieren:
19.10. Berlin
21.10. Frankfurt
24.10. Dortmund
Einen kleinen Vorgeschmack haben die Jungs natürlich auch: eine Akustikversion ihrer Single Trouble On The Way:
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (4)Share it ![]()
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Mittwoch, 7. September 2011

Friska Viljor machen einzigartige Musik, sie mischen hier und da ein Element, spielen mit dem Gesang und mit sich selbst. Sie passen zu einem ausgelassenen Sommerabend und zu den Abenden, an denen man sich alleine fühlt. Ihr neuestes Album ist im März erschienen und heißt The Beginning Of The Beginning Of The End.
Wieso den beiden Jungs aber nachgesagt wird, dass sie Trunkenbolde sein, erzählen sie selbst am schönsten:
"Vor fünf Jahren begann die Geschichte des schwedischen Herrendoppels Friska Viljor reichlich traurig. Da trafen sich zwei junge Männer, um sich den Frust auf die Frauen von der Seele zu singen. Zwar ist kein Alkohol auch keine Lösung, aber ganz offensichtlich zeigte das gemeinsame Musizieren therapeutische Wirkung und bescherte uns 2009 das dritte Album For New Beginnings. Die Kritik überschlug sich in Begeisterung über diese Ode an den Liebeskummer. Ein Wermutstropfen mischte sich indes in den Erfolg der beiden Multiinstrumentalisten: für ihren Geschmack ritt die Presse ein bisschen zu lange auf der Story der beiden wehleidigen Trunkenbolde herum. Mit ihrem viertem Werk The Beginning of the Beginning of the End präsentieren die Schweden jetzt nicht nur einen augenzwinkernden Titel, sondern schlagen auch eine neue Seite auf und die Frauen sind nicht mehr Probleme, sondern werden als inspirierende Musen gefeiert."
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (3)Share it ![]()
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Montag, 5. September 2011

Alle Queens of the Stone Age Fans aufgepasst! Bald wird der Nachfolger von Era Vulgaris auf den Markt kommen! Noch dieses Jahr! Die Message ist bombensicher, bestätigt vom Frontmann der Band, Josh Homme, selbst: "Wir haben vor, eine letzte einmonatige Pause zu machen und dann auf die Bühne in Glastonbury zurückzukommen und kurz danach ins Studio zu rennen. Unsere Platte soll bis zum Ende des Jahres fertig sein. Wir haben genug Songs dafür." Was sollen wir von der sechsten Platte erwarten? Die Band wird diesmal nicht experimentieren. Das verspricht uns Josh Homme: "Wir befinden uns jetzt an einer seltsamen Stelle und wir wollen niemandem etwas beweisen. So fühlen wir uns jetzt. Wir wollen nur für die Leute spielen, die uns lieben."
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (2)Share it ![]()
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Donnerstag, 1. September 2011

Eine sehr un- wie außergewöhnliche Kollaboration. Der New Yorker Rockmusiker Lou Reed, der nach seinem Wirken mit The Velvet Underground im Jahr 1972 mit dem sehr bekannten Walk On The Wild Side eine beachtliche Solo-Karriere startete und die Metal-Weltstars von Metallica haben ein gemeinsames Album aufgenommen. Lulu, so der Titel des Albums, das nach offizieller Darstellung weder als Lou-Reed- noch als Metallica-Album verstanden werden soll, kommt in Deutschland am 28. Oktober in den Handel.
Die Idee, etwas Gemeinsames zu machen, kam Lou Reed und Metallica rund um die Veranstaltungen anlässlich des 25. Jubiläums der Rock & Roll Hall Of Fame in New York vor zwei Jahren. Im Oktober 2009 präsentierten Reed und die Musiker von Metallica gemeinsam The-Velvet-Underground-Klassiker wie etwa White Light/White Heat oder Sweet Jane.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (4)Share it ![]()
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Dienstag, 30. August 2011
Zum 10. Mal mit Speed oder Viagra?
Nachdem sich die bekannten Rock-Magazine Frankfurter Rundschau und Die Zeit ziemlich negativ über das neue Album I'm With You der Red Hot Chili Peppers geäußert haben, seien hier ein paar versöhnliche Worte geschrieben. Erfinden sich die RHCP mit dem Album neu? Nein. Strotzt es vor Innovationen und überraschenden Sounds? Auch nicht. Macht es auch beim 10. Hören noch Laune? Absolut! Wer - wie ich - besonders auf die funkigen Nummern und den (Sprech)Gesang von Anthony Kiedis steht, der kommt ziemlich auf seine Kosten, insbesondere Look Around hat es mir angetan. Michael „Flea“ Balzary scheint mit mächtigem Einsatz alleine über John Frusciante hinwegtrösten zu wollen und auch der neue Gitarrist Josh Klinghoffer beherrscht sein Instrument durchaus.
Letzlich schaffen es die RHCP wieder in jedem Song irgendein Element unterzubringen, das hängen bleibt und auf das man sich freut, selbst wenn der restliche Song nicht so doll ist. So ging es mir schon bei Stadium Arcadium. Wen nicht schreckt, dass es auch eine Reihe ruhiger Songs auf dem Album gibt, der sollte mal reinhören.
von Christopher Martin / Leserkommentare (5) / Tags (5)Share it ![]()
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Carrie am 30.8.2011 um 12:24 Uhr:
Aber die Rotzbremse von Anthony ist fies ... ;-)
Christopher am 30.8.2011 um 13:00 Uhr:
@Carrie: Er hat sich wohl gedacht, was Brad Pitt und George Clooney können... www.sueddeutsche.de/leben/stil-kritik-die-rueckkehr-des-schnauzers-1.383462
Christopher am 30.8.2011 um 13:03 Uhr:
Noch als Nachtrag: auf der Metacritic-Plattform steht das Album mit momentan 66/100 gar nicht schlecht da: www.metacritic.com/music/im-with-you
ozmate am 30.8.2011 um 14:25 Uhr:
Also ich finde zumindest die Single schon einmal ganz gelungen. Klar, das sind eindeutig die Chili Peppers. Aber mal ganz im Ernst: Dieses ganze Getue von wegen Neuerfindung, Innovation etc. ist ja gut und schön, aber letztendlich kaufe ich mir doch das Album einer BAnd, weil ich ihren bisherigen Sound mag. Insofern klingt die Single vielverprechend, wenn auch Refrains wie "Hey now" tatsächlich an alte Stücke erinnern. Aber so what?!
ozmate am 1.9.2011 um 11:48 Uhr:
Nachtrag: Nachdem ich vor 2 Tagen in den Genuss gekommen bin die komplette Platte "quasi-live" im Kino zu hören, kann ich sagen, dass sie meiner Meinung recht gelungen ist. Allerdings sticht "Raindance-Magie" doch ein wenig positiv heraus für mich. Aber das mag auch ein wenig der fehlenden Häüfigkeit des Hörens der anderen Stücke geschuldet sein. Besonders die langsamen Sachen sind aber nach wie vor eine Stärke von Anthony Kiedis, imho. Dennoch: Als als Zugabe "Give it away" kredenzt wurde, musste man sich doch eingestehen: An die alten Kracher der "Blood Sugar Sex Magik" kommen die Jungs heute nicht mehr heran.
Eintrag
Montag, 29. August 2011

Möchte man die einflussreichsten Metal-Bands der Musikgeschichte aufzählen, kommt man an Judas Priest nicht vorbei! Die Briten begannen schon in den Anfängen der 70er und lieferten mit British Steel 1980 ein echt großes Meisterwerk ab. Mit den Folgealben konnte sich die Formation um Kult-Sänger Rob Halford langfristig an der Spitze etablieren. Wenige Bands des Genres haben so viele Hits in der Hinterhand wie Judas Priest - und so wird es allerhöchste Zeit für ein Greatest-Hits-Album: Single Cuts heißt die Platte und präsentiert 19 einmalige Singles, die zwischen 1977 und 1992 veröffentlicht wurden. Einen besseren Sound zum Headbangen gibt es definitiv nicht!
von Jan-Philipp Külper / Leserkommentare (1) / Tags (2)Share it ![]()
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Veröffentlicht am 2011-09-14 © Heros Musikverlag GmbH