Donnerstag, 22. September 2011
R.E.M. 1980-2011
Wie R.E.M. gestern auf ihrer Homepage bekannt gaben, löst sich die Band nach 31 Jahren in friedlichem Einvernehmen auf. 1980 als College-Band gestartet, wurden sie vor allem durch Losing My Religion (1991) weltweit bekannt. Mehr zur Trennung in den Worten der Band-Mitglieder:
Mike Mills: "We have always been a band in the truest sense of the word. Brothers who truly love, and respect, each other. We feel kind of like pioneers in this - there's no disharmony here, no falling-outs, no lawyers squaring-off. We've made this decision together, amicably and with each other's best interests at heart. The time just feels right."
Michael Stipe: "A wise man once said - 'the skill in attending a party is knowing when it's time to leave.' We built something extraordinary together. We did this thing. And now we're going to walk away from it."
Peter Buck: "Mike, Michael, Bill, Bertis, and I walk away as great friends. I know I will be seeing them in the future, just as I know I will be seeing everyone who has followed us and supported us through the years."
von Christopher Martin / Leserkommentare (1) / Tags (6)Share it ![]()
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Mittwoch, 21. September 2011

San Fransisco. Anfang der 90er. Harte Musik wurde so richtig massenfähig , als die sogenannte "Frickelkunst" von Les Claypool (Bass), Larry "Ler" LaLonde (Git.) und Tim "Herb" Alexander (Drums) einem größeren Publikum bekannt wurde. Les bezeichnet sie als psychedelische Polka mit unterschiedlichsten Einflüssen. Kurz gesagt: Jahrmarktsgeplenkel gemischt mit harten Gitarrenklängen, wummerndem Schlagzeug, Slapbass und einmaligem Gesang, beides übrigens Claypools Markenzeichen.
Mit Green Naugahyde kehren die Jungs wieder zurück zu ihren Wurzeln. Larry LaLonde war von 1984 – 1987 Gitarrist bei Possessed. Die Band war damals unter anderem Mitbegründer der Death-Metal-Szene. Doch wie kommt man von einer solch gewaltigen Baustelle zum experimentellen Avantgarde-Rock von Primus? "Ich war damals in der High-School und ich war wie viele andere Kids fasziniert vom Gesamtpaket "Death Metal"; mit den "funny" Texten und der provokanten Außendarstellung", antwortet Larry. "Les und ich landeten später bei Blind Illusion. Das ging allerdings in die progressive Thrash-Richtung. Irgendwie hatten Les und ich aber andere musikalische Visionen, und so gründeten wir Primus."
von Jan-Philipp Külper / Leserkommentare (1) / Tags (6)Share it ![]()
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Eraserhead am 21.9.2011 um 15:57 Uhr:
Ziemlich gute Empfehlung, habe "Green Naugahyde" gerade gehört. Mit Death Metal hat das wahrlich nichts zu tun, das erinnert mich in Teilen eher an Frank Zappa und auch an The Residents und das sind wahrlich keine schlechten Assoziationen!
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Dienstag, 20. September 2011

Das neue Album Mylo Xyloto der erfolgreichsten Britpop-Band der vergangenen Jahre erscheint am 24.10.2011 und dann geht Coldplay schon wieder auf Tour und zwar auch mit Stop in Deutschland! Drei Konzerte sind für Deutschland angekündigt. Der Vorverkauf für die Konzerte beginnt am Freitag, den 23.09. Also los dann! Hier sind die Termine:
15.12.2011 Köln (Lanxess Arena)
20.12.2011 Frankfurt (Festhalle)
21.12.2011 Berlin (O2 World)
von Lale Sabchi / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Dienstag, 20. September 2011

Kaum ein Mann wird derzeit so gehyped wie der Schauspieler und Frontmann von 30 Seconds To Mars Jared Leto. Es gibt scheinbar keine Frau, die nicht von seinen musikalischen, schauspielerischen Talenten oder einfach seinem Aussehen schwärmt!
Warum dann keine deutsche Biographie über den Kerl? Das dachte sich wohl auch Musikautor und Schriftsteller Hilmar Bender (zuletzt von ihm erschienen: „Die Schönheit der Chance - Tage mit Tomte auf Tour“). Auf 304 Seiten wird in seinem Werk Jared Leto & 30 Seconds To Mars das Leben und Wirken des eher schüchternen aber umso sympathischeren künstlerischen Phänomens Jared Leto dargestellt. Illustriert wurde die Biographie mit etwa hundert exklusiven oder bislang unveröffentlichten Bildern, was das Buch für jeden Jared Leto-Fan oder zumindest 30 Seconds To Mars-Fan zu einem Muss macht!
Aber im Mittelpunkt steht natürlich die überaus erfolgreiche Karriere des Mannes, der angefangen als Kinderstar der TV-Serie Willkommen im Leben, mit Filmerfolgen wie Fight Club und vor allem Requiem For A Dream Filmgeschichte schrieb und seit 1998 abgekehrt vom Hollywood-Trubel als Sänger und Gitarrist seiner Band weltweit Fans und Kritiker überzeugt.
von Lale Sabchi / Eintrag kommentieren / Tags (6)Share it ![]()
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Dienstag, 20. September 2011
Nirvana? Nicht nur gute Zeiten ...
20 Jahre ist es nun her, dass Nevermind, das stilprägende Album der Grunge-Zeit, veröffentlicht wurde. Smells Like Teen Spirit wurde zur Hymne, und Nirvana buchstäblich von heute auf morgen zu Helden einer ganzen Generation. Das bekam jedoch nicht allen gut. Kurt Cobain wählte bekanntlich nur drei Jahre später den finalen Exit, aber auch Ex-Nirvana-Drummer und heutiger Foo Fighters-Chef Dave Grohl hatte seine Probleme. Und zwar ganz speziell mit dem Smashhit. Er habe auf der Bühne Panikattacken bekommen, wenn sie Smells Like Teen Spirit gespielt haben, "weil wir den Song spielen mussten!", erzählte er der Süddeutschen Zeitung. Ich persönlich kann das gut nachempfinden, denn auch ich habe regelmäßig Panikattacken bekommen, wenn dieses Stück angestimmt wurde: im Keller meines Elternhauses, vergewaltigt von meinem kleinen Bruder und seiner ersten Band ...
von Carin Müller / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Montag, 19. September 2011

Countryrock ist nicht nur für die älteren Herrschaften. Es gibt mindestens vier neue Alben - von sehr gut bis grandios. Und: Auch Jüngere dürfen hier ruhig zuhören.
Mit Abstand das beste Angebot im Country-Rock ist das neue Werk der Jayhawks. In der fünfköpfigen Originalbesetzung von 1995 legen die Jungs aus Minnesota mit Mockingbird Time einen weiteren grandiosen Meilenstein ihrer Geschichte vor. Wichtigste Nachricht für Fans: Neben Gary Louris, der lange als alleiniger Jayhawks-Boss unterwegs war, ist sein Kollege Marc Olson endlich wieder mit an Bord.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (6)Share it ![]()
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Montag, 19. September 2011

Im Jahr 2000 trug Nhoah entscheidend zur Entwicklung der Musikrichtung Elektropunk bei. Und auch heute noch rockt sein Herz: Tangowerk ist sein neustes Meisterstück.
Es reicht ihm wohl noch nicht, dass der 1961 geborene Berliner schon David Hasselhoff und MIA. produziert hat. Nun hat der Lebenskünstler eine neue Liebe: den Tango. Zwei Jahre lang hat Nhoah in Berlin und Buenos Aires Ton- und Filmaufnahmen zusammengetragen, um etwas ganz einzigartiges zu schaffen – die Mischung aus Tango, Elektro und Rock.
Die Platte erschien bereits in diesem Jahr, unterstützt wird der Berliner neben Tangogrößen auch von MIA. Frontfrau Mieze Katz (Lost in Weltschmerz) und von den Berlinern Comedian Harmonists (Ob ich Dir treu sein kann).
Sicherlich ist Tangowerk keine Platte zum Verlieben, sie lädt aber zum Verlieren ein - eine solche bunt gemischte Klangwelt eröffnet sich selten!
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (7)Share it ![]()
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Sonntag, 18. September 2011

Hinter dem deutsch-schweizerischen Duo BOY stehen die Sängerin Valeska Steiner und Sonja Glass.
Ihre Musik - mal heiter und mal tiefsinnig - überzeugt durch die eingängigen und einfachen Melodien. Die Songs handeln vom Alltäglichen – Abschied, Liebe und Erinnerungen. In ihrer Musik ist Platz für so einfache Sachen wie das Mitklatschen - und es ist auch erwünscht.
Ihr Debütalbum Mutual Friends, dass diesen Monat herauskommt, ist eine poppige Platte mit vielen Tanzstücken – und das obwohl sie bei Grönland Records unter Vertrag stehen – dem Label, das Romantiker mit Tiefgang, wie zum Beispiel Philipp Poisel und William Fitzsimmons, beheimatet. Zudem liefert ihr Song Little Numbers den Soundtrack zum vergangenen Sommer.
Der Unterschied zu all dem Pop-Indie-Einheitsbrei ist klar: BOY machen ehrliche Musik aus Überzeugung und zu unserer Freude sogar wirklich gute!
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (7)Share it ![]()
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Sonntag, 18. September 2011

Mit 9 Jahren hatte der kleine Philipp aus Ludwigsburg eine Gitarre geschenkt bekommen, heute steht er bei Herbert Grönemeyer unter Vertrag.
Nach seinen beiden erfolgreichen Alben Wo fängt dein Himmel an? und Bis nach Toulouse, bringt der Stuttgarter nun die Single Eiserner Steg heraus.
Die Single gibt es natürlich nicht ohne Grund: sie ist der Soundtrack zum Film What a men von und mit Matthias Schweighöfer. Im Film von seiner Freundin verlassen, begibt sich Schweighöfer als junger Lehrer Alex auf die Suche seiner Rolle als Mann.
Es ist ein ruhiger Song, besonders in der Pianoversion, bei der Matthias Schweighöfer mitsingt und sein Talent am Klavier beweist. Doch Philipp Poisel rockt wie immer anders: mit seinen Worten. Gefühl muss man nicht lange suchen, man versteht um was es geht.
Der Stuttgarter wird ab November wieder auf Tour durch die Schweiz, Österreich und Deutschland sein. Näheres dazu unter GIGs.
von Andreas Babiak / Leserkommentare (2) / Tags (8)Share it ![]()
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ed van schleck am 20.9.2011 um 11:46 Uhr:
aber warum ist poisels bester song "herr reimer" nirgendwo zu bekommen?????
Eraserhead am 20.9.2011 um 13:01 Uhr:
@ed van schleck: Bei YouTube findet man den ja schon: http://www.youtube.com/watch?v=aMuX_PMI0SI
Eintrag
Freitag, 16. September 2011

Ein Wiederholungstäter ist also auch Alice Cooper. Erneut will er uns in Angst und Schrecken versetzen! Denn heute (16.09.) veröffentlicht der Old-School-Rocker Welcome 2 My Nightmare, den Nachfolger seines legendären Albums Welcome to my Nightmare von 1975. Doch Zeiten ändern sich und sie ändern auch alte Hasen des Rockbusiness. Denn als Verstärkung holte sich Cooper eine junge Dame namens Ke$ha ins Boot. Sie sorgte auf dem Album für den scheinbar nötigen Disco-Touch. Ansonsten präsentiert die Platte Garage Punk bis Klassic-Rock. Aber wie kam es zu der außergewöhnlichen Konstellation zwischen Pop-Mieze und Oldie?
Ke$a tourte im vergangenen Sommer durch Europa und machte auch Halt in Oslo, Norwegen. Zur selben Zeit befand sich auch Alice Cooper dort. Die Sängerin ließ Cooper am 05.07. für die Coverversion von School's Out kurzerhand auf die Bühne holen! Da muss sie ihn wohl ein wenig bearbeitet haben, damit er mit ihr auf die Bühne gestiegen ist, aber es scheint gefunkt zu haben...
Hier der Beweis (aber bitte Vorsicht mit Euren Ohren, es ist schließlich immer noch ein Kreisch- ähh Kes$a-Konzert) :
von Lale Sabchi / Leserkommentare (1) / Tags (3)Share it ![]()
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Eraserhead am 16.9.2011 um 18:01 Uhr:
Also zu Ke$ha fällt mir nur das hier ein: http://www.youtube.com/watch?v=d7n8GqewJ2M
Eintrag
Veröffentlicht am 2011-09-22 © Heros Musikverlag GmbH