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Mittwoch, 14. September 2011

Use Your Fucking Headphones - gute Laune Indie-Sound

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Use Your Fucking Headphones – denkt man sich öfter mal im Zug, wenn die Jugend ihre neusten Hip-Hop-Sounds anhört, aber dahinter versteckt sich auch eine Berliner Indie-Band.

„Wir versuchen, einen ausgereiften Sound zu dritt zu schaffen“, sagen die Jungs selbst. Minimalistisch und dennoch voller interessanter Rockeinflüsse klingt die Musik. Ob ein Glockenspiel rocken kann? Klar, das haben die Drei bereits bewiesen. Julius, der Sänger, erzählt in einem Interview, dass er endlich mal seine Unter-der-Dusche-Stimme auspacken und mal richtig singen wollte.

Getroffen haben sich die Röhrenjeans- und Stoffschuhträger im Winter 2009. Seitdem gibt es die Band, die nicht immer nur Rock-Pop begeistert war: "Früher bin ich auf deutschen Hip Hop und Techno abgefahren", erzählt Julius. Heute sind sie davon weit weg: Lockere Pop-Rock-Melodien mit der passenden Stimme und der richtigen Ausstrahlung.

Ihre erste Veröffentlichung war gleich ein doppeltes Bonbon: neben der normalen Platte gab es das ganze nochmal in der Akustikversion mit dem Titel Wild Sessions. Klar gibt es dort auch „Herzscheißesongs“, wie die Jungs sie nennen.

von Andreas Babiak  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (4)Share it ButtonButtonButtonButton

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Eraserhead am 14.9.2011 um 09:06 Uhr:
Ziemlich cool. Finde es übrigens echt klasse, dass Du hier so viele neue/unbekannte Bands vorstellst.

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Montag, 12. September 2011

Beat! Beat! Beat! Britischer Indierock? Denkste!

BildBeat! Beat! Beat!

Dass sie aus Viersen und nicht aus London kommen, merkt man den Jungs von Beat! Beat! Beat! gar nicht an. Die deutsche Indie- und Gitarrenrockband schafft es ganz schnell, in die Köpfe ihrer Zuhörer.

Mal wieder eine Schülerband, denn die vier Jungs von Beat! Beat! Beat! haben sich dort alle kennengelernt. Joshua Gottmanns (Gesang, Gitarre), Moritz Leppers (Gitarre, Synthesizer), Tim Gerke (Bass) und Marius Lauber (Schlagzeug) gründeten schließlich 2008 ihre Band. Ihre erste Platte Stars gabs direkt im Folgejahr, nochmal ein Jahr später kam dann das erste Album Lightmares heraus.

Dass die Band etwas Britisches an sich hat, hat auch die Englische Musikzeitschrift NME erkannt, die sie mit der Band Foals vergleicht. Über eines lässt sich nicht streiten: ihr Song We Are Waves, bei dem eine Bierflasche eine sehr wichtige Rolle spielt, ist ein Ohrwurm:

von Andreas Babiak  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (6)Share it ButtonButtonButtonButton

Montag, 12. September 2011

Mona - Rock aus Nashville bald auch auf unseren Bühnen.

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Die Jungs von Mona aus Nashville, Tennessee, kommen im Oktober wieder nach Deutschland – ihre letzte Tour war in Nu ausverkauft.

Nick Brown ist ein Typ, der Massen elektrisieren kann und das weiß der Frontmann von Mona auch. Die Band gibt es seit dem Jahr 2007 und sie ist ein absolutes Muss für alle Fans des rauen und ungeschliffenen Rock’n'Rolls. In diesem Jahr erschien ihr erstes Album Mona, das es direkt in die UK-Charts schaffte. Ihren ersten MTV-Award haben die Jungs auch schon. Nun werden sie ihr Album endlich in Deutschland präsentieren:

19.10. Berlin
21.10. Frankfurt
24.10. Dortmund

Einen kleinen Vorgeschmack haben die Jungs natürlich auch: eine Akustikversion ihrer Single Trouble On The Way:

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Mittwoch, 7. September 2011

Friska Viljor und die Geschichte mit den Trunkenbolden

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Friska Viljor machen einzigartige Musik, sie mischen hier und da ein Element, spielen mit dem Gesang und mit sich selbst. Sie passen zu einem ausgelassenen Sommerabend und zu den Abenden, an denen man sich alleine fühlt. Ihr neuestes Album ist im März erschienen und heißt The Beginning Of The Beginning Of The End.

Wieso den beiden Jungs aber nachgesagt wird, dass sie Trunkenbolde sein, erzählen sie selbst am schönsten:
"Vor fünf Jahren begann die Geschichte des schwedischen Herrendoppels Friska Viljor reichlich traurig. Da trafen sich zwei junge Männer, um sich den Frust auf die Frauen von der Seele zu singen. Zwar ist kein Alkohol auch keine Lösung, aber ganz offensichtlich zeigte das gemeinsame Musizieren therapeutische Wirkung und bescherte uns 2009 das dritte Album For New Beginnings. Die Kritik überschlug sich in Begeisterung über diese Ode an den Liebeskummer. Ein Wermutstropfen mischte sich indes in den Erfolg der beiden Multiinstrumentalisten: für ihren Geschmack ritt die Presse ein bisschen zu lange auf der Story der beiden wehleidigen Trunkenbolde herum. Mit ihrem viertem Werk The Beginning of the Beginning of the End präsentieren die Schweden jetzt nicht nur einen augenzwinkernden Titel, sondern schlagen auch eine neue Seite auf und die Frauen sind nicht mehr Probleme, sondern werden als inspirierende Musen gefeiert."

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Montag, 5. September 2011

Queens of the Stone Age: Neues Album bis Ende 2011

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Alle Queens of the Stone Age Fans aufgepasst! Bald wird der Nachfolger von Era Vulgaris auf den Markt kommen! Noch dieses Jahr! Die Message ist bombensicher, bestätigt vom Frontmann der Band, Josh Homme, selbst: "Wir haben vor, eine letzte einmonatige Pause zu machen und dann auf die Bühne in Glastonbury zurückzukommen und kurz danach ins Studio zu rennen. Unsere Platte soll bis zum Ende des Jahres fertig sein. Wir haben genug Songs dafür." Was sollen wir von der sechsten Platte erwarten? Die Band wird diesmal nicht experimentieren. Das verspricht uns Josh Homme: "Wir befinden uns jetzt an einer seltsamen Stelle und wir wollen niemandem etwas beweisen. So fühlen wir uns jetzt. Wir wollen nur für die Leute spielen, die uns lieben."

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

Donnerstag, 1. September 2011

Lou Reed und Metallica produzieren "Lulu"

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Eine sehr un- wie außergewöhnliche Kollaboration. Der New Yorker Rockmusiker Lou Reed, der nach seinem Wirken mit The Velvet Underground im Jahr 1972 mit dem sehr bekannten Walk On The Wild Side eine beachtliche Solo-Karriere startete und die Metal-Weltstars von Metallica haben ein gemeinsames Album aufgenommen. Lulu, so der Titel des Albums, das nach offizieller Darstellung weder als Lou-Reed- noch als Metallica-Album verstanden werden soll, kommt in Deutschland am 28. Oktober in den Handel.

Die Idee, etwas Gemeinsames zu machen, kam Lou Reed und Metallica rund um die Veranstaltungen anlässlich des 25. Jubiläums der Rock & Roll Hall Of Fame in New York vor zwei Jahren. Im Oktober 2009 präsentierten Reed und die Musiker von Metallica gemeinsam The-Velvet-Underground-Klassiker wie etwa White Light/White Heat oder Sweet Jane.

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (4)Share it ButtonButtonButtonButton

Dienstag, 30. August 2011

Semi Hot Chili Peppers

BildZum 10. Mal mit Speed oder Viagra?

Nachdem sich die bekannten Rock-Magazine Frankfurter Rundschau und Die Zeit ziemlich negativ über das neue Album I'm With You der Red Hot Chili Peppers geäußert haben, seien hier ein paar versöhnliche Worte geschrieben. Erfinden sich die RHCP mit dem Album neu? Nein. Strotzt es vor Innovationen und überraschenden Sounds? Auch nicht. Macht es auch beim 10. Hören noch Laune? Absolut! Wer - wie ich - besonders auf die funkigen Nummern und den (Sprech)Gesang von Anthony Kiedis steht, der kommt ziemlich auf seine Kosten, insbesondere Look Around hat es mir angetan. Michael „Flea“ Balzary scheint mit mächtigem Einsatz alleine über John Frusciante hinwegtrösten zu wollen und auch der neue Gitarrist Josh Klinghoffer beherrscht sein Instrument durchaus.
Letzlich schaffen es die RHCP wieder in jedem Song irgendein Element unterzubringen, das hängen bleibt und auf das man sich freut, selbst wenn der restliche Song nicht so doll ist. So ging es mir schon bei Stadium Arcadium. Wen nicht schreckt, dass es auch eine Reihe ruhiger Songs auf dem Album gibt, der sollte mal reinhören.

von Christopher Martin  /  Leserkommentare (5)  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Kommentare

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Carrie am 30.8.2011 um 12:24 Uhr:
Aber die Rotzbremse von Anthony ist fies ... ;-)

Christopher am 30.8.2011 um 13:00 Uhr:
@Carrie: Er hat sich wohl gedacht, was Brad Pitt und George Clooney können... www.sueddeutsche.de/leben/stil-kritik-die-rueckkehr-des-schnauzers-1.383462

Christopher am 30.8.2011 um 13:03 Uhr:
Noch als Nachtrag: auf der Metacritic-Plattform steht das Album mit momentan 66/100 gar nicht schlecht da: www.metacritic.com/music/im-with-you

ozmate am 30.8.2011 um 14:25 Uhr:
Also ich finde zumindest die Single schon einmal ganz gelungen. Klar, das sind eindeutig die Chili Peppers. Aber mal ganz im Ernst: Dieses ganze Getue von wegen Neuerfindung, Innovation etc. ist ja gut und schön, aber letztendlich kaufe ich mir doch das Album einer BAnd, weil ich ihren bisherigen Sound mag. Insofern klingt die Single vielverprechend, wenn auch Refrains wie "Hey now" tatsächlich an alte Stücke erinnern. Aber so what?!

ozmate am 1.9.2011 um 11:48 Uhr:
Nachtrag: Nachdem ich vor 2 Tagen in den Genuss gekommen bin die komplette Platte "quasi-live" im Kino zu hören, kann ich sagen, dass sie meiner Meinung recht gelungen ist. Allerdings sticht "Raindance-Magie" doch ein wenig positiv heraus für mich. Aber das mag auch ein wenig der fehlenden Häüfigkeit des Hörens der anderen Stücke geschuldet sein. Besonders die langsamen Sachen sind aber nach wie vor eine Stärke von Anthony Kiedis, imho. Dennoch: Als als Zugabe "Give it away" kredenzt wurde, musste man sich doch eingestehen: An die alten Kracher der "Blood Sugar Sex Magik" kommen die Jungs heute nicht mehr heran.

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Montag, 29. August 2011

Judas Priest : Greatest Hits Album

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Möchte man die einflussreichsten Metal-Bands der Musikgeschichte aufzählen, kommt man an Judas Priest nicht vorbei! Die Briten begannen schon in den Anfängen der 70er und lieferten mit British Steel 1980 ein echt großes Meisterwerk ab. Mit den Folgealben konnte sich die Formation um Kult-Sänger Rob Halford langfristig an der Spitze etablieren. Wenige Bands des Genres haben so viele Hits in der Hinterhand wie Judas Priest - und so wird es allerhöchste Zeit für ein Greatest-Hits-Album: Single Cuts heißt die Platte und präsentiert 19 einmalige Singles, die zwischen 1977 und 1992 veröffentlicht wurden. Einen besseren Sound zum Headbangen gibt es definitiv nicht!

von Jan-Philipp Külper  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

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ozmate am 30.8.2011 um 14:31 Uhr:
Leather up, baby! :-)

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Mittwoch, 24. August 2011

Brooke Fraser - Flags

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Wenn man an Neuseeland denkt, fallen einem der Kiwi ein, atemberaubende Landschaften und Brooke Fraser. Die Tochter eines Rugby-Spielers schaffte es bereits im Jahr 2003 auf der anderen Seite der Erde auf den ersten Platz der neuseeländischen Albumcharts. 2006 folgte dann ihr zweites Album, Albertine, das es erneut auf Platz eins der Charts schaffte.
In diesem Jahr veröffentlichte Fraser nun ihr Album Flags auch in Deutschland. Das Album stieg direkt auf Platz 6 ein; die Single Something in the Water schaffte es auf Platz 8 der Single-Charts. Fraser erinnert an Feist, klingt aber nicht ganz so vielseitig wie die Kanadierin. Manche Melodien erinnern an die experimentierfreudigen Helden. Ihr Album ist vielseitig, ruhige Songs und eben dieser Ohrwurm Something in the Water, der ein fröhliches Lied ist, bei dem man gern mitsummt.
Fazit: Gute Indie-Songwriter-Musik.

von Andreas Babiak  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Mittwoch, 24. August 2011

Kein Jodeldiplom mehr

BildDas grüne Sofa bleibt leer

Frau Hoppenstedt wollte doch so gerne etwas eigenes haben - neben Haushalt und Familie - und daher besuchte sie die Jodelschule von Dr. Vogler. Das Jodeldiplom sollte ihrem glanzlosen Hausfrauen-Dasein zu ein wenig Glamour verhelfen. So ein frisches "Holleri du dödl di, diri diri dudl dö" schmückt schließlich ungemein ... Ob's geholfen hat? Immerhin schießen mehreren Generationen allein beim Gedanken daran die Lachtränen in die Augen - und selbst Wikipedia gönnt diesem besonderen Bildungsabschluss einen eigenen Eintrag.

Die Ente bleibt draußen! Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Ein Klavier, ein Klavier ... ungezählt sind die geflügelten Worte aus Loriots Mund. Es werden keine mehr dazu kommen. Einer der größten deutschen Humoristen starb am 22.8.2011 im Alter von 87 Jahren. R.I.P.

von Carin Müller  /  Leserkommentare (1)  /  Tags (2)Share it ButtonButtonButtonButton

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jay-jay am 30.8.2011 um 09:46 Uhr:
wir hatten auch vorher nur die gitarre...

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