Freitag, 10. August 2012

Bei der Veröffentlichung seiner neusten Werke umgeht Beck die gängigen Medien wie CD, Vinyl oder Mp3 komplett. Das neue Album Song Reader kommt nämlich als Box, die einige Überraschungen bereit hält. Darin wird keiner seiner Songs als hörbare Version, sondern lediglich in gedruckter Form als Notenblatt enthalten sein. Zusätzlich kommt das Paket mit originalen Kunstwerken von Künstlern wie Marcel Dzama, Leanne Shapton und einigen anderen. Die Idee hinter dieser außergewöhnlichen Veröffentlichung ist, den Fans oder anderen Musikern die Möglichkeit zu bieten, die Songs selbst einzuspielen und zu interpretieren. Als Videoantwort präsentiert behält sich der herausgebende Verlag McSweeney's vor die besten Umsetzungen auf seiner Hompage zu zeigen. Eine Mutige Herangehensweise, von der auch schon die Beatsteaks gebrauch gemacht haben. Ihr Album Boombox wurde auf natürlichem Wege für unsere Ohren produziert, jedoch gab es die erste Single Milk and Honey im Vorfeld auch nur zum angucken.
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Freitag, 10. August 2012

Ein Wehrmutstropfen für alle Muse-Fans: Das heiß ersehnte Album der britischen Rockband Muse „The 2nd Law“ wird nicht wie geplant ab dem 14. September in den Plattenläden erhältlich sein. Die Fans werden sich wohl noch zwei Wochen länger mit dem Warten plagen, denn der neue Release-Termin wurde jetzt auf den 28. September verschoben.
Da das Statement der Band außer einer Entschuldigung an die wartenden Fans leider keine Begründung für die Terminänderung lieferte, kann man den Grund nur erahnen.
Vor allem das am 17. September erscheinende Album „Battle Born“ der Heißblutrocker The Killers und der damit verbundene Konkurrenzdruck der beiden Alben scheint wohl der nahe liegende Grund zu sein. Dabei haben Muse kaum Grund zur Sorge, denn spätestens nach ihrem Olympia-Hit „Survival“ stehen sie dem Erfolg der Killers-Jungs in nichts nach! Bis wir uns jedoch selbst vom Können erneut überzeugen können, müssen wir nicht bis zum 28. September warten, denn bereits am 20. August erscheint die Single- Auskopplung „Madness“! Und bis es so weit ist, vergnügen wir uns noch ein wenig mit „Survival“...
von Lena Genthner / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Freitag, 10. August 2012

Wir schreiben das Jahr 1987, als die amerikanische Alternativ-Rock-Band R.E.M. ihre erste mit Platin ausgezeichnete Platte „Document“ veröffentlicht und sich dadurch den Weg zum internationalen Erfolg ebnet. Die Nachfolger des Erfolgsalbums "Green", "Out Of Time", "Automatic For The People", "Monster" und "New Adventures In Hi-Fi" machen die Indie-Rocker Michal Stipe, Mike Mills und Peter Buck zur Legende.
In diesem Jahr gibt es für die Band einen freudigen Anlass, den sie natürlich mit ihren treuen Fans gebührend feiern möchten: Zum 25. Jubiläum der weltberühmten Platte „Document“ wird es ab dem 25. September eine zwei CDs beinhaltende Remastered-Version des Albums in Form einer CD-Box geben, auf der Hits wie "The One I Love" und "It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)" und auch einen bisher unveröffentlichten Mitschnitt des am 14. September 1987 in Holland stattgefundenen Konzertes zu finden sind.
Die Fans kommen also auf jeden Fall voll auf ihre Kosten und können gemeinsam mit der Band noch einmal dieser großartigen, bedeutsamen Platte die Ehre erweisen, die ihr gebührt.
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Freitag, 10. August 2012

In einem Interview im Mai 2011 äußerte Lord sich zu dem Projekt: „Ich habe dieses Konzert in den letzten Jahren über dreißig Mal mit verschiedenen Orchestern zusammen gespielt. Ich hatte also genug Zeit alles zu perfektionieren, Teile, die noch nicht so gut klangen, zu optimieren. Und jetzt ist es soweit, dass ich die finale Version davon aufnehmen kann. Ich bin schon gespannt, mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchester zusammen ins Studio zu gehen. [...] Sie sind eine wundervolle Gruppe von Musikern und gemeinsam mit Paul kann nichts mehr schief gehen."
Lord arbeitete mit verschiedenen Musikern an diesem Projekt, unter anderem mit Bruce Dickinson von Iron Maiden, Joe Bonamassa von Country Communion und Steve Morse, Gitarrist bei Deep Purple. Paul Mann dirigierte das Orchester im Abbey Road Studio.
Die posthume Veröffentlichung des Concerto For Group And Orchestra wird am 27. September auf den Markt kommen.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (8)Share it ![]()
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Donnerstag, 9. August 2012

Am nächsten Morgen laufe ich wieder durch ein aufgedrehtes Meer aus Festivalbesuchern, die sich scheinbar jedes nur mögliche Kostüm eingepackt haben, um aufzufallen.
Auf der Bühne schafft es Golden Kanine die Menge mit ihrer skandinavischen Musik zu begeistern, Selah Sue lädt zu Soul Funk, während Royal Republic die benachbarte Bühne rocken und es verstehen, das Publikum mitzureißen.
Wer sich den Gefahren eines völlig überfüllten, schweißtriefenden Zeltes stellt, wird im Anschluss mit einem hervorragenden Konzert von Kraftklub aus Chemnitz belohnt. Auch wenn Frontsänger Felix öfters vom Hurricane anstatt dem Southside spricht, kürt er das Konzert kurzerhand pitschnass zum Favoriten seiner bisherigen Bühnenlaufbahn.
Auch zu Boy ist es im Zelt unglaublich schwül und dennoch sind die Besucher zahlreich erschienen, um den wunderschönen Klängen der beiden sympathischen Mädels beizuwohnen, die sich unglaublich darüber freuen, zum ersten Mal auf einem Festival zu spielen und dafür von einer mitsingenden Menge bejubelt werden.
Für eine Traumreise sorgen The XX, die eine wunderschön beruhigende Atmosphäre schaffen. Ganz im Gegensatz zu Katzenjammer. Das Quartett versteht es von der ersten Minute an, das Publikum zum Toben zu bringen. Bei jedem Lied ist die Konstellation an den Instrumenten anders und man hat das Gefühl, dass sie erst aufhören wollen, wenn sie jegliche Kombination durchhaben. Ganz zur Freude der Besucher, denn bei der Musik kann man einfach nicht mehr ruhig stehen bleiben. Fußballfans konnten sich freuen, dass sogar ein Deutschlandtrikot getragen wurde, ganz im Sinne des gewonnenen Spiels gegen Griechenland.
Enttäuschend: The Cure suchen kaum den Kontakt zum Publikum – kein Wunder, dass hier nicht getanzt wird. Zum Abschluss geht es wieder ins volle Zelt, wo der Abend bei Beirut zumindest auf dem Festivalgelände sein Ende findet, denn der Zeltplatz scheint ohnehin niemals völlig ruhig zu sein. (rd)
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (13)Share it ![]()
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Donnerstag, 9. August 2012

Sovereign Light Café ist die zweite Single des Albums Strangeland. Sovereign Light Café ist ab dem 10. August erhältlich. Auf diesem Track blicken Keane auf ihre Vergangenheit zurück, besingen ihre Heimat und liefern eine weitere großartige Single, die die Band in ihrer ganzen Pracht und Stärke zeigt.
Keyboarder Tim Rice-Oxley findet folgende Worte über den großartigen Song: "Wir haben eine lange Zeit in unseren Mini-Tourbussen verbracht, immer von einem zum nächsten Ort. Ich kann mich an einen dieser Momente erinnern, als wir in San-Paolo waren und auf ein Mal fiel mir Sovereign Light Café ein! [...]. Ich habe über mein Leben nachgedacht, ob ich glücklich damit war, wer ich bin und wo ich stehe. Ich weiß nicht, ob "kultig" das richtige Wort dafür ist, aber es passt zum Albumtitel Strangeland. Da wo man einst angefangen hat."
Das letzte Album Perfect Symmetry, welches vor vier Jahren auf den Markt kam, glich einem Ausflug ins Experimentelle. Nach wie vor bleiben sie dem Neuen, Fremden sehr aufgeschlossen. So lassen sich beispielsweise asiatische Einflüsse erkennen, die sie während ihrer Welttournee gesammelt haben.
Doch unter'm Strich besinnen sich die Jungs von Keane wieder auf den Stil der ersten beiden Alben, der durchgehend von Klaviermelodien geprägt war. Also ganz getreu dem Motto: Back to the roots!
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Donnerstag, 9. August 2012

Die Band wurde im Juni 2008 von Scott Holiday, Mike Miley und Robin Everhart gegründet. In Deutschland machte die Band bisher neben einigen Konzerten durch ihre TV-Auftritte in der Harald Schmidt Show, sowie neoParadise auf sich aufmerksam.
Die Rival Sons waren gerade erst zu Gast bei Rock am Ring und Rock im Park. Nebenbei tourten sie mit zum Beispiel mit Evanescence durch deutsche Städte und veröffentlichen nun - nach Before The Fire und Pressure & Time - ihr drittes Studioalbum.
Head Down heißt das neue Album, das Ende diesen Monats in den Plattenläden erscheinen wird. Um ihre neuen Songs vorzustellen, kommen die Amerikaner u.a für vier Konzerte nach Deutschland. Die Termine findet Ihr - wie gewohnt - unter Gigs.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (8)Share it ![]()
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Mittwoch, 8. August 2012

Neuhausen ob Eck hat nicht viel zu bieten, es ist ein kleines Kaff bei Tuttlingen. Wenn hier etwas los ist, dann nur wegen der Touristen, die in das Freilichtmuseum gehen und sich die bäuerliche Geschichte auf der Schwäbischen Alb näherbringen wollen. Doch einmal im Jahr herrscht dort der Ausnahmezustand! Hätten das die Bauern früher schon mal geahnt, was man hier Jahr für Jahr zusammenführen kann, hätten sie die Arbeit wohl bleiben lassen. Bereits zum 14. Mal fand das Rock-Festival statt und die Besucher wurden am Donnerstagabend mit einem warmen Regenschauer begrüßt.
Schreie und Gekreische begleiteten die hastigen Versuche, Pavillons und Zelte vor dem stürmischen Wind zu retten und Hab und Gut in Trockenheit zu bringen. Aber schon am nächsten Tag zeigt sich die Sonne von ihrer goldenen Seite und auch die Stimmung geht mit ihr auf dem Campingplatz auf.
Auf dem Weg vom Campingplatz zum Festivalgelände ist Abwechslung geboten: slalomlaufend bahne ich mir den Weg durch all die trinkfreudigen Besucher, die die Wege für Flunky Ball nutzen, einem Spiel, in dem der schnelle Biergenuss im Vordergrund steht. Nachdem ich auch die Slow Motion Zone und Lava durchquert habe, ist es auch schon Zeit für die erste Band: the floor is made of lava. An der Zeltbühne kann man auf Willy Moon treffen, der 60er Jahre Rock'n'Roll mit Elektrobeats kombiniert und so seinen ganz eigenen Stil präsentiert.
Publikumsmagnet war am Nachmittag Kakkmaddafakka. Die Skandinavier rocken nicht nur die Bühne und bringen das Publikum in Feierlaune, sondern auch die drei Background-Tänzer, die die Band mit ihren verrückten Tanzeinheiten und Matrosen-Outfits noch sympathischer machen, rocken mit. Verschnaufen ist nicht, auch die Mad Caddies bringen ordentlich Gute-Laune-Musik mit und katapultieren die Festivalbesucher noch eine Stufe höher auf dem Stimmungsbarometer.
Am frühen Abend tritt Florence & The Machine auf. Leadsängerin Florence Welch begeistert mit ihrer Power-Stimme, ihre elfenhafte Art, die durch ihr im Wind flatterndes luftiges Kleid unterstrichen wird und versprüht ihren ganz eigenen Charme. Wiederholt bedankt sie sich, dass sie hier sein darf und fordert das Publikum zu Raise it up auf, Leute, die man mag oder hier kennengelernt hat, auf die Schultern zu nehmen und sorgte so für einen unvergesslichen Anblick.
Der klare Geheimtipp unter den Rockern ist an diesem Abend natürlich Mumford&Sons, bei der man meinen kann, dass jeder, der hier vor der Bühne steht, den Text komplett auswendig kann. Wie in einem riesigen Chor fühlt man sich inmitten der Menschenmenge und da soll die Band noch einmal sagen, dass sie deutsche Konzertbesucher eher als ruhig in Erinnerung hat.
Auf dem Weg zu den Ärzten singe ich noch ein wenig mit The Kooks mit. Typisch britischer Indierock. Die Ärzte haben schließlich ihr gewohntes Repertoire auf dem Programm, Pogo-Kreise, Laola-Wellen, alles das was ein typisches Ärztekonzert ausmacht, wird gemacht. Auch die neuen werden präsentiert, aber wer selbst nach den alten Klassikern noch eine Stimme oder Ausdauer für mehr hat, der steht einfach zu weit weg vom Hauptgemenge. Für das völlige Entladen geht’s dann noch zu Fritz Kalkbrenner, der den Leuten zum krönenden Abschluss noch in einem völlig überfüllten Zelt einheizt. (rd)
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (8)Share it ![]()
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Mittwoch, 8. August 2012

Im Jahre 1992 entstand in Schweden aus der Band Step Forward rund um Dennis Lyxzén und David Sandström eine Hardcore-Punk-Band namens Refused. Mit ihren gesellschafts- und kapitalismuskritischen Texten erhielten sie immer mehr Aufmerksamkeit von Hardcorekreisen in ganz Europa und entwickelten sich im Laufe der Zeit zum Sprachrohr der radikalen Linken. Als sie mit ihrem 1998 veröffentlichten Album The Shape of Punk to Come und deren Singleauskopplung New Noise kommerzielle Erfolge erzielten und der Hype von seiten der Medien im Vordergrund stehen sollte, fühlte sich die Band in ihren politischen Zielen falsch verstanden und nahm dies zum Anlass sich aufzulösen. Nach ihrer insgesamt 14-jährigen Auszeit haben sich Refused in diesem Jahr wiedervereinigt und schon einige Festivals bespielt. Doch nun kann man sich auch auf Konzerte in deutschen Großstädten freuen.
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Mittwoch, 8. August 2012

Sie besitzen nicht den Bekanntheitsgrad von Joy Division oder The Cure, doch auch die Londoner Band Gallon Drunk entsprang dem Post Punk der 80er Jahre.
Nun erscheint bei uns bereits ihr siebtes Album The Road Gets Darker From Here.
Eine düstere Stimmung durchzieht ihre Songs, besonders die Single "You Made Me" wirkt anrüchig und rau. Die Band selbst beschreibt ihr neues Werk als "sehr zornig, aber auch unbekümmert".
James Johnston, ebenfalls Mitglied der Band The Bad Seeds, schmettert die polemischen Texte, bei denen es sich lohnt ein wenig genauer hinzuhören.
Erhältlich ist Gallon Drunk im Musikhandel eures Vertrauens ab dem 10. August!
von Lili Werner / Eintrag kommentieren / Tags (4)Share it ![]()
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Veröffentlicht am 2012-08-10 © Heros Musikverlag GmbH