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Beck Hansen ganz innovativ auf neuen, beziehungsweise uralten Wegen...

Bei der Veröffentlichung seiner neusten Werke umgeht Beck die gängigen Medien wie CD, Vinyl oder Mp3 komplett. Das neue Album Song Reader kommt nämlich als Box, die einige Überraschungen bereit hält. Darin wird keiner seiner Songs als hörbare Version, sondern lediglich in gedruckter Form als Notenblatt enthalten sein. Zusätzlich kommt das Paket mit originalen Kunstwerken von Künstlern wie Marcel Dzama, Leanne Shapton und einigen anderen. Die Idee hinter dieser außergewöhnlichen Veröffentlichung ist, den Fans oder anderen Musikern die Möglichkeit zu bieten, die Songs selbst einzuspielen und zu interpretieren. Als Videoantwort präsentiert behält sich der herausgebende Verlag McSweeney's vor die besten Umsetzungen auf seiner Hompage zu zeigen. Eine Mutige Herangehensweise, von der auch schon die Beatsteaks gebrauch gemacht haben. Ihr Album Boombox wurde auf natürlichem Wege für unsere Ohren produziert, jedoch gab es die erste Single Milk and Honey im Vorfeld auch nur zum angucken.

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Muse verschieben den Albumrelease

Ein Wehrmutstropfen für alle Muse-Fans: Das heiß ersehnte Album der britischen Rockband Muse „The 2nd Law“ wird nicht wie geplant ab dem 14. September in den Plattenläden erhältlich sein. Die Fans werden sich wohl noch zwei Wochen länger mit dem Warten plagen, denn der neue Release-Termin wurde jetzt auf den 28. September verschoben.
Da das Statement der Band außer einer Entschuldigung an die wartenden Fans leider keine Begründung für die Terminänderung lieferte, kann man den Grund nur erahnen.
Vor allem das am 17. September erscheinende Album „Battle Born“ der Heißblutrocker The Killers und der damit verbundene Konkurrenzdruck der beiden Alben scheint wohl der nahe liegende Grund zu sein. Dabei haben Muse kaum Grund zur Sorge, denn spätestens nach ihrem Olympia-Hit „Survival“ stehen sie dem Erfolg der Killers-Jungs in nichts nach! Bis wir uns jedoch selbst vom Können erneut überzeugen können, müssen wir nicht bis zum 28. September warten, denn bereits am 20. August erscheint die Single- Auskopplung „Madness“! Und bis es so weit ist, vergnügen wir uns noch ein wenig mit „Survival“...

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Muse, The Killers, The 2nd Law, Battle Born, Album-Ankündigung

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R.E.M. feiern ihre Platin Platte

Wir schreiben das Jahr 1987, als die amerikanische Alternativ-Rock-Band R.E.M. ihre erste mit Platin ausgezeichnete Platte „Document“ veröffentlicht und sich dadurch den Weg zum internationalen Erfolg ebnet. Die Nachfolger des Erfolgsalbums "Green", "Out Of Time", "Automatic For The People", "Monster" und "New Adventures In Hi-Fi" machen die Indie-Rocker Michal Stipe, Mike Mills und Peter Buck zur Legende.
In diesem Jahr gibt es für die Band einen freudigen Anlass, den sie natürlich mit ihren treuen Fans gebührend feiern möchten: Zum 25. Jubiläum der weltberühmten Platte „Document“ wird es ab dem 25. September eine zwei CDs beinhaltende Remastered-Version des Albums in Form einer CD-Box geben, auf der Hits wie "The One I Love" und "It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)" und auch einen bisher unveröffentlichten Mitschnitt des am 14. September 1987 in Holland stattgefundenen Konzertes zu finden sind.
Die Fans kommen also auf jeden Fall voll auf ihre Kosten und können gemeinsam mit der Band noch einmal dieser großartigen, bedeutsamen Platte die Ehre erweisen, die ihr gebührt.

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R.E.M., Document, Jubiläum, Platin Platte, Alternative Rock

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Ramona Deck berichtet für Schule der Rockgitarre von ihrem zweiten Tag von Höhepunkten und Enttäuschungen.

Am nächsten Morgen laufe ich wieder durch ein aufgedrehtes Meer aus Festivalbesuchern, die sich scheinbar jedes nur mögliche Kostüm eingepackt haben, um aufzufallen.

Auf der Bühne schafft es Golden Kanine die Menge mit ihrer skandinavischen Musik zu begeistern, Selah Sue lädt zu Soul Funk, während Royal Republic die benachbarte Bühne rocken und es verstehen, das Publikum mitzureißen.

Wer sich den Gefahren eines völlig überfüllten, schweißtriefenden Zeltes stellt, wird im Anschluss mit einem hervorragenden Konzert von Kraftklub aus Chemnitz belohnt. Auch wenn Frontsänger Felix öfters vom Hurricane anstatt dem Southside spricht, kürt er das Konzert kurzerhand pitschnass zum Favoriten seiner bisherigen Bühnenlaufbahn.

Auch zu Boy ist es im Zelt unglaublich schwül und dennoch sind die Besucher zahlreich erschienen, um den wunderschönen Klängen der beiden sympathischen Mädels beizuwohnen, die sich unglaublich darüber freuen, zum ersten Mal auf einem Festival zu spielen und dafür von einer mitsingenden Menge bejubelt werden.

Für eine Traumreise sorgen The XX, die eine wunderschön beruhigende Atmosphäre schaffen. Ganz im Gegensatz zu Katzenjammer. Das Quartett versteht es von der ersten Minute an, das Publikum zum Toben zu bringen. Bei jedem Lied ist die Konstellation an den Instrumenten anders und man hat das Gefühl, dass sie erst aufhören wollen, wenn sie jegliche Kombination durchhaben. Ganz zur Freude der Besucher, denn bei der Musik kann man einfach nicht mehr ruhig stehen bleiben. Fußballfans konnten sich freuen, dass sogar ein Deutschlandtrikot getragen wurde, ganz im Sinne des gewonnenen Spiels gegen Griechenland.

Enttäuschend: The Cure suchen kaum den Kontakt zum Publikum – kein Wunder, dass hier nicht getanzt wird. Zum Abschluss geht es wieder ins volle Zelt, wo der Abend bei Beirut zumindest auf dem Festivalgelände sein Ende findet, denn der Zeltplatz scheint ohnehin niemals völlig ruhig zu sein. (rd)

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Selah Sue, Kraftklub, The Cure, BOY, Golden Kanine, Royal Republic, Hurricane, Festival, Southside, Katzenjammer, Fußball, Beirut, The XX

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Ramona Deck war für Schule der Rockgitarre auf dem Southside-Festival in Neuhausen ob Eck. Welche verrückten Spiele sie dabei erlebte und welche Bands sie beeindruckt haben, hat sie für uns zusammengefasst.

Neuhausen ob Eck hat nicht viel zu bieten, es ist ein kleines Kaff bei Tuttlingen. Wenn hier etwas los ist, dann nur wegen der Touristen, die in das Freilichtmuseum gehen und sich die bäuerliche Geschichte auf der Schwäbischen Alb näherbringen wollen. Doch einmal im Jahr herrscht dort der Ausnahmezustand! Hätten das die Bauern früher schon mal geahnt, was man hier Jahr für Jahr zusammenführen kann, hätten sie die Arbeit wohl bleiben lassen. Bereits zum 14. Mal fand das Rock-Festival statt und die Besucher wurden am Donnerstagabend mit einem warmen Regenschauer begrüßt.

Schreie und Gekreische begleiteten die hastigen Versuche, Pavillons und Zelte vor dem stürmischen Wind zu retten und Hab und Gut in Trockenheit zu bringen. Aber schon am nächsten Tag zeigt sich die Sonne von ihrer goldenen Seite und auch die Stimmung geht mit ihr auf dem Campingplatz auf.

Auf dem Weg vom Campingplatz zum Festivalgelände ist Abwechslung geboten: slalomlaufend bahne ich mir den Weg durch all die trinkfreudigen Besucher, die die Wege für Flunky Ball nutzen, einem Spiel, in dem der schnelle Biergenuss im Vordergrund steht. Nachdem ich auch die Slow Motion Zone und Lava durchquert habe, ist es auch schon Zeit für die erste Band: the floor is made of lava. An der Zeltbühne kann man auf Willy Moon treffen, der 60er Jahre Rock'n'Roll mit Elektrobeats kombiniert und so seinen ganz eigenen Stil präsentiert.

Publikumsmagnet war am Nachmittag Kakkmaddafakka. Die Skandinavier rocken nicht nur die Bühne und bringen das Publikum in Feierlaune, sondern auch die drei Background-Tänzer, die die Band mit ihren verrückten Tanzeinheiten und Matrosen-Outfits noch sympathischer machen, rocken mit. Verschnaufen ist nicht, auch die Mad Caddies bringen ordentlich Gute-Laune-Musik mit und katapultieren die Festivalbesucher noch eine Stufe höher auf dem Stimmungsbarometer.

Am frühen Abend tritt Florence & The Machine auf. Leadsängerin Florence Welch begeistert mit ihrer Power-Stimme, ihre elfenhafte Art, die durch ihr im Wind flatterndes luftiges Kleid unterstrichen wird und versprüht ihren ganz eigenen Charme. Wiederholt bedankt sie sich, dass sie hier sein darf und fordert das Publikum zu Raise it up auf, Leute, die man mag oder hier kennengelernt hat, auf die Schultern zu nehmen und sorgte so für einen unvergesslichen Anblick.

Der klare Geheimtipp unter den Rockern ist an diesem Abend natürlich Mumford&Sons, bei der man meinen kann, dass jeder, der hier vor der Bühne steht, den Text komplett auswendig kann. Wie in einem riesigen Chor fühlt man sich inmitten der Menschenmenge und da soll die Band noch einmal sagen, dass sie deutsche Konzertbesucher eher als ruhig in Erinnerung hat.

Auf dem Weg zu den Ärzten singe ich noch ein wenig mit The Kooks mit. Typisch britischer Indierock. Die Ärzte haben schließlich ihr gewohntes Repertoire auf dem Programm, Pogo-Kreise, Laola-Wellen, alles das was ein typisches Ärztekonzert ausmacht, wird gemacht. Auch die neuen werden präsentiert, aber wer selbst nach den alten Klassikern noch eine Stimme oder Ausdauer für mehr hat, der steht einfach zu weit weg vom Hauptgemenge. Für das völlige Entladen geht’s dann noch zu Fritz Kalkbrenner, der den Leuten zum krönenden Abschluss noch in einem völlig überfüllten Zelt einheizt. (rd)

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Die Ärzte, Southside, Festival, Neuhausen ob Eck, Florence + The Machine, Mumford & Sons, The Kooks, Freilichtmuseum

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Summerholidays vs Punkroutine

Im Jahre 1992 entstand in Schweden aus der Band Step Forward rund um Dennis Lyxzén und David Sandström eine Hardcore-Punk-Band namens Refused. Mit ihren gesellschafts- und kapitalismuskritischen Texten erhielten sie immer mehr Aufmerksamkeit von Hardcorekreisen in ganz Europa und entwickelten sich im Laufe der Zeit zum Sprachrohr der radikalen Linken. Als sie mit ihrem 1998 veröffentlichten Album The Shape of Punk to Come und deren Singleauskopplung New Noise kommerzielle Erfolge erzielten und der Hype von seiten der Medien im Vordergrund stehen sollte, fühlte sich die Band in ihren politischen Zielen falsch verstanden und nahm dies zum Anlass sich aufzulösen. Nach ihrer insgesamt 14-jährigen Auszeit haben sich Refused in diesem Jahr wiedervereinigt und schon einige Festivals bespielt. Doch nun kann man sich auch auf Konzerte in deutschen Großstädten freuen.

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Auch unter Kennern bloß ein Insider, trotzdem sollte Gallon Drunk nicht weiter unbeachtet bleiben.

Sie besitzen nicht den Bekanntheitsgrad von Joy Division oder The Cure, doch auch die Londoner Band Gallon Drunk entsprang dem Post Punk der 80er Jahre.
Nun erscheint bei uns bereits ihr siebtes Album The Road Gets Darker From Here.
Eine düstere Stimmung durchzieht ihre Songs, besonders die Single "You Made Me" wirkt anrüchig und rau. Die Band selbst beschreibt ihr neues Werk als "sehr zornig, aber auch unbekümmert".
James Johnston, ebenfalls Mitglied der Band The Bad Seeds, schmettert die polemischen Texte, bei denen es sich lohnt ein wenig genauer hinzuhören.
Erhältlich ist Gallon Drunk im Musikhandel eures Vertrauens ab dem 10. August!

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Post Punk, Insider, Punkrock, Gallon Drunk

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Zusammenhalt gegen Meinungsverbot!

Nachdem die drei Mitglieder der russischen Girl-Punkrock-Band Pussy Riot aufgrund ihres am 21. Februar in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale gesungenen Punkgebetes gegen den Ministerpräsidenten Wladimir Putin verhaftet wurden, starteten laute Protestaktionen in den Reihen der Musikkollegen. Nicht nur die Red Hot Chili Peppers, auch Franz Ferdinand, Sting oder Kate Nash ließen es sich nicht nehmen, die Freilassung der mutigen Punkerinnen zu fordern. Zuletzt setzte sich nun auch Madonna für die drei Frauen ein.
Leider wird letztendlich das Gericht entscheiden, ob in Russland Meinungsfreiheit herrscht oder nur der Anschein davon. Die russische Staatsanwaltschaft jedenfalls forderte heute für jedes der drei Bandmitglieder drei Jahre Haft wegen "Rowdytums aus religiösem Hass".
Nadeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch sitzten seit ihrer Verhaftung in Untersuchungshaft und warten auf ihre Strafverkündung.

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Haft, Christ-Erlöser-Kathedrale, Putin, Punkrock, Pussy Riot

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Lyrischer Folk und verträumter Rock.

An Skurilität mangelt es Ben Caplan wohl kaum. Hinter einem, nach Weihnachtsmann aussehenden, Bart und der dicken Hornbrille verbirgt sich ein Songwriter mit einer großen Portion Charisma. Seine Songs sind gefüllt mit Intensität und Leidenschaft, die durch Gitarre, Banjo, Saxophon und Klavier zum Ausdruck gebracht werden. Mal poetisch, mal stürmisch.
Die Bühnenauftritte des Kanadiers wurden bereits mit denen Freddy Mercurys verglichen. Ben Caplan ist auf einem guten Weg und ab dem 17. September könnt ihr ihn bei uns am eigenen Leib spüren. Im Frankfurter Ponyhof beginnt er nämlich seine Deutschlandtour, zusammen mit seiner Band The Casual Smokers.
Auf jeden Fall ein Geheimtipp, der Ben.

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The Casual Smokers, Folk, Ponyhof, Ben Caplan

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Royal Republic bringen was mit

Wenn die schwedische Rockband Royal Republic Anfang August die deutschen Fans mit ihrem Besuch beehrt, hat sie nicht nur eine geniale neue Single am Start! Denn auch das neue Album wird mit im Gepäck sein und uns alle aus den Socken hauen.
Also gleich den Kalender aus der Tasche holen und sowohl den 10. August als Release-Datum der heißen Single "Addictive“, als auch den 24. August als Termin für das Album „Save the Nation“ anstreichen!
Wer es nicht erwarten kann, sollte sich unverzüglich das Video zum Hit „Addictive“ reinziehen, in dem die Jungs von all den Verführungen und Süchten dieser Welt singen, denen wir nur schwer entsagen können. Von Schokolade über Alkohol, Sprühsahne, Fast Food, Drogen und, und und...die Liste der Genuss- und Suchmittel ließe sich laut Band ganz locker um noch Vieles mehr erweitern. Sicher ist auf jeden Fall, dass sie mit ihrem neuen Song mal wieder Großartiges geschaffen haben und wir einen herrlichen Vorgeschmack auf das Album bekommen.

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Royal Republic, Addictive, Save the Nation, Album

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