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Für das Frühjahr 2012 wird das "Monster" erwartet

Die US-amerikanischen Altrocker KISS arbeiten aktuell am zwanzigsten Studioalbum, das den Titel Monster tragen wird. Produziert wird es von Paul Stanley, Mitbegründer, Sänger und Gitarrist der Band.

Die verschiedenen Songs wurden von den Bandmitgliedern geschrieben und sollen den bekannten, hymnenartigen Sound der Band wiederspiegeln. Außerdem kündigte Stanley bereits an, dass es keine Ballade geben wird.

Gene Simmons (E-Bass, Gesang) beschrieb den Stil des neuen Albums als eine Mischung aus den früheren Alben Destroyer (1976), Revenge (1992) und Sonic Boom (2009), wobei es vom Sound her "heavier" als das Vorgängeralbum werden soll.

Klingt also interessant. Wenn es soweit ist, wird Schule der Rockgitarre so schnell wie möglich in das neue Album reinhören und darüber berichten.

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Monster, Kiss

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Große Ehre für Bands wie Guns N‘ Roses und Red Hot Chili Peppers

Am 14. April 2012 werden in der 27. Aufnahmezeromonie 11 weitere Musiker und Persönlichkeiten in die lange Liste der Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Seit 1986 wird jedes Jahr eine begrenzte Anzahl an Künstlern aufgenommen, so dass aktuell schon 296 dazu gehören.

Ziel ist es dabei, zum einen die Musiker und Persönlichkeiten für ihren Beitrag zur Entstehung, Entwicklung und Bewahrung des Rock’n’Rolls zu ehren. Zum anderen soll in dem 1995 eröffneten Museum in Cleveland (Ohio) über die Geschichte und Bedeutung der Rockmusik informiert und aufgeklärt werden.

Um die Qualifikation einer Aufnahme in der Kategorie „Künstler“ zu erhalten, muss zu allererst einmal die erste Schallplatte oder CD mindestens 25 Jahre zurückliegen. Danach sind natürlich der Einfluss und die Bedeutung des Künstlers/der Künstler auf die Entwicklung und Bewahrung der Rockmusik entscheidend. In 2012 werden die Beastie Boys, Donovan, Guns N‘ Roses, Laura Nyro, Red Hot Chili Peppers und The Small Faces/The Faces aufgenommen.

In der Kategorie „Früher Einfluss“, sprich der Phase vor bzw. während der Entstehung des Rock’n’Rolls, wird 2012 Freddie King geehrt. Er war ein amerikanischer Bluesmusiker der 50er und 60er Jahre, der die folgende Generation von Gitarristen wie Eric Clapton oder Carlos Santana stark beeinflusste.

Mit der Ahmet Ertegün-Auszeichnung für das Lebenswerk wird 2012 Don Kirshner geehrt. Don Kirshner war Musikverleger, -produzent und –promoter (The Monkees, The Archies) und hatte seine eigene Fernsehshow Kirshner‘s Rock Concert.

In der letzten Kategorie werden Persönlichkeiten geehrt, die eher außerhalb des Rampenlichts standen, aber trotzdem bedeutsamen Einfluss auf die Rockmusik genommen haben. 2012 werden Cosima Matassa (Tonstudiobetreiber & Toningenieur), Tom Dowed (Musikproduzent) und Glyn Johns (Toningenieur und Musikproduzent) in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

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Beastie Boys, The Small Faces /The Faces, Freddie King, Don Kirshner, Tom Dowed, Glyn Johns, Rock and Roll Hall of Fame, Cosimo Matassa, Laura Nyro, Guns N' Roses, Red Hot Chili Peppers

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Schlagzeuger Marco Hontheim erzählt, wie er Weihnachten verbringt und was sein bisher tollstes Geschenk war.

Jupiter Jones rocken das ganze Jahr auf einer Erfolgswelle, deshalb hat Andreas Babiak für Schule-der-Rockgitarre mit Marco Hontheim, dem Schlagzeuger der Band, über Weihnachten gesprochen.

Hont, wie verbringst du Weihnachten und was bedeutet es für dich?
Weihnachten hat für mich keine tiefere Bedeutung. Es ist eine Zeit in den ich die Stille und Ruhe im engsten Familenkreis genießen kann. Da wir den größten Teil des Jahres unterwegs sind, ist Weihnachten eine willkommene Gelegenheit die Familie auch mal komplett zu treffen. Da freue ich mich immer sehr drauf.

Was waren deine bisherigen Top und Flop Geschenke?
Das tollste Weihnachtsgeschenk hab ich von meinen Eltern als kleiner Steppke bekommen. Es war meine erste HiFi Anlage. Beschissene Geschenke habe ich bis jetzt noch nicht bekommen. Außerdem hegen wir seit einigen Jahren in unserer Familie den Brauch sich nichts mehr zu schenken, außer den Kindern.

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Jupiter Jones, Weihnachten, Geschenke, Marco Hontheim

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Große Ehre für die U.S.-amerikanische Alternative Metal Band

Am 10.12.2011 hatten Evanescence die große Ehre eine kurze Performanz während der feierlichen Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo zu geben. Sie spielten die beiden Songs Lost In Paradise und Bring Me To Life.

Zwischen beiden Songs wandte sich Amy Lee, Frontsängerin der Band, mit einem kurzen, emotionalen Statement an die drei Preisträgerinnen. Sie bedankte sich darin für den Mut und die Opfer, die die drei Frauen gebracht hatten und ihren Glauben daran, dass es möglich sei, die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort zu machen.

Geehrt wurden am Samstag Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf (73), die liberianische Friedensaktivistin Leymah Gbowee (39) sowie Journalistin Tawakkul Karman (32) aus dem Jemen. Im Vordergrund ihres Engagement steht der Kampf für Menschenrechte und Gleichberechtigung. Die beiden ersten, liberianischen Frauen haben sich aktiv für eine Beendigung des Bürgerkrieges in Liberia eingesetzt. Karman gehört zu den treibenden Kräften hinter der Revolution im Jemen und die Auszeichnung erhält somit zusätzlich symbolischen Charakter, als dass er diese friedliche Revolution international anerkennen lässt.

Schule der Rockgitarre zeigt euch den kompletten Auftritt:

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Friedensnobelpreis, Evanescnece

Kommentare

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Ned Walsh am 21.12.2011 um 15:19 Uhr:
Cool, dass die Nobels da sowas reinlassen. Und die Songs haben schon was. Aber sie klingen irgendwie auch wie Beiträge von Weißrussland oder Turkmenistan zum Eurovision Song Contest...

Corinna am 23.12.2011 um 00:28 Uhr:
ja, stimmt, ich war auch eher etwas enttäuscht von der Qualität...konnte jetzt aber nicht wirklich entscheiden, ob es an der Aufnahme oder an Amy Lee lag...

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65-Festnahmen bei einem Benefiz-Konzert in Banda Aceh, Indonesien

Wieder einmal ein Beispiel dafür, warum wir uns einfach glücklich schätzen können, in Deutschland zu leben. Klar, auch in Deutschland gelten "Punks" nicht gerade als die perfekten Schwiegersöhne oder -töchter. Die bunten Irokesenschnitte und die zerrissene Kleidung (natürlich erfüllt nicht jeder Punkrock-Liebhaber diese Klischees) sorgen wie im Ärzte Song Junge nicht nur bei der älteren Generation hierzulande für Unverständnis, Eltern stürzen in tiefe Verzweiflung und manch einer mag mit solchem "Gesindel" vermutlich gar nichts am Hut haben. Allerdings bleibt es im Normalfall bei misstrauischen Blicken.

Doch im mehrheitlich muslimisch geprägten Indonesien, ganz besonders in der Provinz Banda Aceh, in der nun islamische Gesetze eingeführt wurden, geht die Regierung mit harten Bandagenn gegen solchen "Sittenverfall" vor. Ziel ist es, strengere, moralische Werte zu stärken und zu verbreiten. In diesem Zusammenhang wurden letztes Wochenende auf einem Punkrock-Wohltätigkeitskonzert 65 Personen festgenommen. Ihnen wurden die Irokesenschnitte abrasiert und die Piercings entfernt, man warf sie in Wasserbecken zur spirituellen Reinigung und steckte sie anschließend zur "Umerziehung" in ein Gefängnis. In der Punkszene werden schon seit Monaten Beschwerden über andauernde Übergriffe laut.

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Indonesien, Punkkultur

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Ihr sucht noch nach Weihnachtsgeschenken, die das Fest rocken? Wie wär's mit Festivaltickets zu Frühbucherangeboten

Der Run auf die Festivaltickets 2012 hat schon längst begonnen, ein Beweis hierfür ist der unglaublich frühe Ausverkauf des Wacken Open Airs (Schule der Rockgitarre berichtete). Doch ganz billig sind die meisten namhaften Festivals ja nun nicht. Warum also nicht zu Weihnachten schenken lassen oder anderen eine Freude machen? Gerade, da die meisten Veranstalter noch mit Frühbucherangeboten, so genannten Early Bird Tickets, locken. Schule der Rockgitarre stellt eine kleine Auswahl vor:

Der Klassiker: Rock am Ring/Rock im Park 2012 (01.-03.06.): Der eigentliche Frühbucherpreis ist schon abgelaufen, doch auch bis zum 15.01. gibt es das 3-Tages-Ticket noch für 160 € bzw. 155 €. Eigentlich schon fast unverschähmt teuer, aber bei bereits jetzt schon feststehenden Headlinern wie den Toten Hosen (30jähriges Bühnenjubiläum) und Metallica trotzdem immer wieder eine Überlegung wert.

Das Reload 2012 (15.-17.06.) bietet Early Bird-Kombitickets für 69,90 €. Bisher wurden u.a. die Guano Apes bestätigt.

Mair1 2012 (15.+16.06.) bietet Early Bird Tickets für süße 37 €. Dafür werden euch Puddle of Mudd, ZSK, Eskimo Callboy und 30 weitere Bands geboten.

Zum Southside/Hurricane 2012 (22.-24.06.) kommen u. a. die Ärzte und Blink 182. Frühbuchertickets gibt es für 120 € bzw. 114 € inklusive Zugpauschale.

Beim With Full Force Festival 2012 (29.06.-01.07.) gibt es statt vergünstigter Ticketpreise ein limitiertes T-Shirt bei Bestellung bis zum 31.12.2011 dazu. Bestätigte Bands sind u.a. Trivium, lamb of god, Children of Bodom und Evergreen Terrace. Tickets kosten 79,90 €.

Das Deichbrand Festival 2012 (20.-22.07.) präsentiert jeden Tag eine neue Band im Adventskalender. Bisher waren u. a. die Beatsteaks als erster Headliner, Samy Deluxe und Band, Haven Shall Burn, Caliban, Oomph! und H-Blockx dabei. Tickets kosten 79 €.

Für das Mini-Rock-Festival 2012 (02.-04.08.) wurden bisher Boysetsfire, His Statue Falls und weitere bestätigt. Early Bird-Tickets gibt’s für geldbeutelfreundliche 48 €.

Taubertal-Festival/ Open Flair 2012 (09./10.-12.08.): Hier sind schon einige Bands bestätigt, auch wenn noch jede Menge dazu kommen werden. So ist die Gefahr eines Blindkaufs geringer. Um nur einige zu nennen: Beatsteaks, Boysetsfire, Haven Shall Burn, Broilers, Emil Bulls, Subway to Sally, ZSK, u.v.m. Frühbucherpreis 79, 68 € bzw. 84 €.

Rocco del Schlacko 2012 (10. + 11.08.): Zur Zeit gibt es 'Blinde Huhn'-Kombitickets für 44 €, wobei das Campen extra kostet (12 €). Bisher bestätigt sind u.a. die Beatsteaks, Casper, Boysetsfire und Haven Shall Burn.

Highfield/Area 4 2012 (17.-19.08.): Bisher sind nur die Beatsteaks bestätigt. Wild Cards bekommt man für 99 € bzw. 104 €.

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Open Flair, With Full Force, Rock im Park, Rocco del Schlacko, Southside, Festival, Rock am Ring

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Andreas Babiak war auf dem Alin Coen Konzert in Reutlingen.

Sie kommt auf die Bühne, schaut konzentriert, fast schon düster und beginnt kraftvoll zu singen. Alle sind gepackt, starren auf die Bühne, auf der diese zierliche Person steht, die gerade so singt, als würde es etwas sehr wichtiges sein. Sie hat eine Botschaft und alle wollen sie hören. Die Gitarre sicher in der Hand, fast so sicher, wie sie ihr Publikum in der Hand hat. Es ist still. Sehr still. Man traut sich kaum nach den Liedern zu klatschen. Mal still, mal rockig und frech, mal alleine und mal mit ihrer Band. Bei Kat Frankie, der Vorband von Alin Coen, weiß man nie, was einen erwartet – gerade das begeistert alle. Sie hat noch nie ein solch leises und intensives Publikum gehabt, gibt sie am Schluss zu.

Alin Coen betritt mit ihrer Band die Bühne. Sie inszeniert sich nicht. Mit Chrystal Mess beginnen sie mit einem ganz neuen Lied, dass es wohl auf ihrem neuen Album, an dem gerade gearbeitet wird, zu hören geben wird. Irgendwie schafft das Lied etwas, was selbst Alin zum Staunen bringt: „Ihr seid das erste Publikum, dass sich gleich beim ersten Lied bewegt! Das ist unglaublich toll.“

Textsicher sind die Fans von Alin bei alten Songs wie Same Boat oder dem beliebten Wolken. Sie mache es einem auch leicht einfach mitzusingen und mitzutanzen - selbst dann, wenn man den Text nicht ganz drauf hat.

Alin ist gerade auf der Einer-will-immer-mehr-Tour, passend, zur veröffentlichten EP Einer will immer mehr. Der gefühlvolle Höhepunkt ist das Stück Andere Hände. „Der Text entstand, als ich den Brief einer Mutter, die ihr Kind in die Babyklappe gegeben hat gelesen habe“, erzählt Alin. Sie schreibt dort: Ich reiche dich weiter, weil ich selbst an mir scheiter, wünsch dir ein besseres Leben; ich kann's dir nicht geben. Deine Zukunft soll besser sein als meine, es ist besser so, denn ich habe keine.

Es ist still, noch stiller, als es sowieso schon ist. Alle sind berührt von dem Lied und der Darbietung. Spätestens mit Hol mich ein bringt Alin das Publikum wieder zum Feiern; ein rockiger Song von der neuen EP, der super ankommt. Schade, dass es nicht noch mehr davon gibt, wird sie sich gedacht haben, denn das Publikum hat den Song ordentlich abgefeiert.

Mit Wer bist du folgt der Titelsong des Debütalbums, dicht gefolgt von Ich war hier, dem Song, mit dem die Band beim Bundesvision Songcontest angetreten ist. Es wird laut, denn jeder singt mit! Kurz danach ist der Abend vorbei. Alin und Band kommen von der Bühne und nehmen sich Zeit für die vielen Fans, die sie an diesem Abend dazugewonnen haben.

Das Interview mit Alin und ihrer Band gibt's übrigens hier!

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Alin Coen Band, Alin Coen, Einer will immer mehr, Hol mich ein, Ich war hier, Kat Frankie

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Erste Bands wie Metallica und Red Hot Chili Peppers ziehen ihre Europa-Tourneen vor

Nun blieb also auch das Musikbusiness nicht von der Euro-Krise verschont - oder springt man auch hier zu schnell auf einen führerlosen Zuge der Panikmache auf?

Eigentlich war Metallicas Europa-Tour ja erst für 2013 geplant. Doch nun kündigt Bandmanager Cliff Burnstein eine Vorverlegung auf das Jahr 2012 an - und nennt als Begründung ganz offiziell die Sorge um eine zukünftige, mögliche Schwächung des Euros.

Bisher lässt sich auf Grund der im Vergleich zum Dollar stärkeren europäischen Währung hier zu Lande gutes Geld verdienen. Eine Schwächung des Euros gegenüber des Dollars als Folge der aktuellen Krise würde jedoch zu verhältnismäßig geringeren Einnahmen führen. Deshalb sollen nun mehr Konzerte in Europa gebucht werden, so lange diese noch profitabel sind.

Auch die Red Hot Chili Peppers werfen ihre Tournee-Pläne um. Sie starten die aktuelle Tournee in Lateinamerika und jetten danach nach Europa, statt die Tour wie geplant in den USA fortzusetzen.

Aus welchen Gründen auch immer - die Fans freuen sich jedenfalls auf ein vorverlegtes Wiedersehen! Die aktuellen Konzerttermine für Deutschland werden bei Bekanntmachung natürlich auch hier bei der Schule der Rockgitarre veröffentlicht.

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Euro-Krise, Red Hot Chili Peppers, Metallica

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Der exzentrische Engländer veröffentlicht seine neue EP Brumalia

Patrick Wolf hat sich wieder zurückgemeldet! Mit seiner neuen EP Brumalia lässt er sein bisher erfolgreichstes Jahr ausklingen. Die Platte, so wirkt es, beinhaltet das, was es nicht auf sein Album geschafft hat.

Time Of Year ist ein Lied für den Winter und was für eines! Es ist fröhlich und gutgelaunt – etwas ganz anderes als erwartet. Passend zu diesem viel zu milden Winter. Der Titelsong der EP ist Together, ein Song vom letzten Album, zu dem auch ein Video gedreht wurde. Die anderen Lieder knüpfen nahtlos an bekannten Mustern von Wolf an. Tiefe Pianosongs und Elektrosounds – ein schönes Weihnachtsgeschenk für seine Fans.

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Kurzkritik, Brumalia, Together, Time Of Year, Patrick Wolf

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Das zehnte Studioalbum The Path of Totality klingt ungewöhnlich elektronisch

Hätte ich nicht Jonathan Davis' prägnante Stimme erkannt, dann hätte ich beim ersten Hören sicherlich nicht auf Korn getippt. Dafür ist der neue Sound zu anders.

Dass das Album mit acht (!) Dubstep-Künstlern produziert wurde, ist deutlich herauszuhören. Doch genau das sollte mit dem aktuellen Album erzielt werden: ein Sound, der sich von dem bisherigen Stil der Band merklich abhebt und dabei Metal-, Dance- und Dubstep-Elemente miteinander vereint.

Glücklicherweise ist der altbekannte, funkige Flow der Band nicht verloren gegangen, so dass man sie nach längerem Zuhören doch noch wiedererkennt. Zuerst muten die fast schon Drum'n'Bass-artigen, dance- und dubstep-Elemente seltsam an, weil sie nicht zu den gewohnt melodischen Vocals zu passen scheinen. Doch die Ohren gewöhnen sich schnell an den neuen Klang, der dazu einlädt sich zu bewegen. Und gerade dieser Kontrast zwischen dem melodisch-funkigen, altbekannten Sound und den neuen, harten elektronischen Elementen verleiht dem Ganzen etwas Interessantes. Allerdings gibt es wenig Höhepunkte, stattdessen plätschern die Songs eher auf einem Level bleibend dahin.

Fazit: eigentlich nicht schlecht, die LP wird vermutlich stark polarisieren. Ob sie den erhofften früheren Erfolg nach einigen weniger populären Alben bringt, bleibt eher abzuwarten.

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Kurzkritik, Korn

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