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Freitag, 10. August 2012

Neues von Tocotronic

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Zwei Jahre sind seit dem letzten Album Schall & Wahn vergangen, eine Pause die sich die Band verdient hatte. Soeben wurde bekanntgegeben, dass die Indie-Rock Band die Aufnahmen für ihr zehntes Album vollendet hat. Ein konkreter Release-Termin wurde noch nicht veröffentlicht, doch lange kann es nicht wohl nicht mehr dauern.
Sie selbst beschreiben ihre neuen Songs mit den Worten "wahnhaft, wahrhaftig und ein wilder Walkürenritt".
Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, veröffentlichen Tocotronic am 17. August ein Remake ihres 1999 erschienen Album K.O.O.K. Wir sind gespannt!

von Lili Werner  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (4)Share it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

Robert Francis - Strangers in the first place

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Robert Francis hat Talent – vermutlich vererbt, denn sein Vater ist Pianist und Produzent, seine Mutter Sängerin. Gitarrenunterricht hat Robert nicht von irgendwem bekommen, sondern von John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers. Sein erstes Album One by One brachte ihm direkt gute Kritiken und einen dicken Plattenvertag ein. Beim zweiten Album Before Nightfall, half Oasis-Produzent Dave Sardy mit. Das Album erreichte die europäischen Charts – vor allem die Single Junebug trug dazu bei.

Auf Strangers In The First Place versucht Francis genau da wieder anzusetzen. Seine weiche Stimme, die eingängigen Gitarrenakkorde, alles, was eine gute Pop-Platte braucht. Schon der Opener Tunnels ist dafür der Beweis. Doch schon beim zweiten Song kommt ein Bruch – zunächst die ruhig gezupfte Gitarre, doch dann beim Refrain merkt man deutliche Einflüsse von Blues und Swing.

Bekannte Gesangsmelodien wecken die grauen Gehirnzellen bei Pefectly Yours – einem typischen Singer-Songwriter-Stück. Aber auch Klavier kann er spielen, doch das wird schnell wieder eingetauscht gegen fröhlichere Gitarrensounds wie bei Eighteen. Duett, Mundharmonika und stimmliche Höhen machen Star Crossed Memories zu einem großen Song des Albums – sicher man will für jeden Fan etwas drauf haben. Manches Mal sind mir das zu viele Ouhuus. Sicherlich – Geschmackssache. Spätestens bei Wild Thing dürfte man wieder auf bekannte Melodien stoßen. Die Platte versucht ruhige Songs und fetzigere Nummern zu mischen; gelingt ganz gut.

Als Rocker darf man sich natürlich fragen, was uns diese Weichspülmusik bringt, aber die Platte hat ihre Berechtigung – sie versucht an Rock aus den 70ern anzuknüpfen und das mit modernen Elementen zu kombinieren. Garland Jeffreys würde sch die Platte sicher auch bis ganz zum Schluss anhören – es gibt Ähnlichkeiten und das ist nichts Schlechtes! Robert Francis; denNamen kann man sich sicherheitshalber mal merken – da könnte jederzeit wieder ein Kracher kommen. (ab)

von Andreas Babiak  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (12)Share it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

So war´s auf dem Southside 2012 - Tag 3

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Ich bin wie die meisten müde am letzten Tag des Festivals. Doch früh aufstehen lohnt sich heute, denn schon der erste Act Hoffmaestro schafft es von anfangs 100 Leuten auf 3000 Begeisterte zum Ende des Auftritts. Mitreisend sind sie allemal und wer will sich schon weigern, wenn die ganze Menge auf Kommando vom einen Ende der Bühne bis zur anderen Ende der Bühne rennt und das ganze mehrmals wiederholt?

Auch Jennifer Rostock weiß sich zu helfen, in Sachen müdes Publikum zu reaktivieren. Sie selbst hilft sich mit Whiskey nach, die linke Seite darf singen, wenn sie ihre linke Brust zusammendrückt, die rechte Seite entsprechend bei der rechten. Das wirkt. Ohne Widerwille sind auch diejenigen Damen, die auf den Schultern einer Person sitzen bereit, sich zu entblößen, nachdem Jennifer meint, wer oben sitzt, muss blank sein.

Wieder gerammelt voll ist das Zelt, in dem Ed Sheeran seine Musik präsentiert und die Leute zum Mitsingen bewegt. Ein kurzer Blick wird noch auf Madsen geworfen, ehe ich mich dem Geheimtipp des Tages widme. Die durch und durch sympathische Band Labrassbanda aus Bayern. Das dabei viele die Texte durch den bayrischen Dialekt gar nicht verstehen können, bringt der Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Ausgelassen tanzen und singen alle und übernehmen auch mal mehrere Minuten den Gesang, während sich die Band mit samt Instrumenten den Weg durch das Publikum bahnt. Und dann zeigte das Publikum, was es kann: die Besucher setzen sich in Reihen hintereinander auf dem Boden und ruderten los.

Bei Wolfmother geht es dann wieder nur um die Musik, der man entspannt sitzend auf dem, was von der Wiese noch übrig geblieben ist, lauschen kann. Die Sportfreunde Stiller bieten eine großartige Bühnenshow und jede Menge Ohrwürmer, die die Menge vermutlich selbst im Schlaf mitsingen kann. Für den guten Zweck fordert Frontsänger Flo die Besucher auf, ihre Becher zu den Pfandsammelstellen, die im Publikum verteilt sind, weiterzureichen. Das wurde leicht uminterpretiert, denn gleich darauf muss man aufpassen die unzähligen Becher, die in der Menge umher geworfen werden, nicht an den Hinterkopf zu bekommen.

Den würdigen Abschluss des Festivals lieferten Blink 182, die die Besucher mit ihrem Punk wieder in alte Zeiten zurückversetzten. Hinterlegt mit einer bunten Bühnenshow ein gelungener Auftritt der Band.

Und so gingen drei Tage abwechslungsreichster Musik zu Ende, bei der für jeden etwas dabei war und jeder etwas Neues entdecken konnte. Fast symbolisch regnete es dann in der letzten Nacht und wer nicht gleich am selbigen Abend heimgefahren ist, konnte am nächsten Morgen noch die Ausmaße des zurückgebliebenen Mülls bestaunen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Auf ein Neues! (rd)

Wer von euch war denn auch da? Wie fandet ihr das Festival und was waren eure Höhepunkte? Lasst es uns wissen!

von Andreas Babiak  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (12)Share it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

Beck sorgt für Überraschung

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Bei der Veröffentlichung seiner neusten Werke umgeht Beck die gängigen Medien wie CD, Vinyl oder Mp3 komplett. Das neue Album Song Reader kommt nämlich als Box, die einige Überraschungen bereit hält. Darin wird keiner seiner Songs als hörbare Version, sondern lediglich in gedruckter Form als Notenblatt enthalten sein. Zusätzlich kommt das Paket mit originalen Kunstwerken von Künstlern wie Marcel Dzama, Leanne Shapton und einigen anderen. Die Idee hinter dieser außergewöhnlichen Veröffentlichung ist, den Fans oder anderen Musikern die Möglichkeit zu bieten, die Songs selbst einzuspielen und zu interpretieren. Als Videoantwort präsentiert behält sich der herausgebende Verlag McSweeney's vor die besten Umsetzungen auf seiner Hompage zu zeigen. Eine Mutige Herangehensweise, von der auch schon die Beatsteaks gebrauch gemacht haben. Ihr Album Boombox wurde auf natürlichem Wege für unsere Ohren produziert, jedoch gab es die erste Single Milk and Honey im Vorfeld auch nur zum angucken.

von Leo Betz  /  Eintrag kommentierenShare it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

Kein Battle gegen The Killers

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Ein Wehrmutstropfen für alle Muse-Fans: Das heiß ersehnte Album der britischen Rockband Muse „The 2nd Law“ wird nicht wie geplant ab dem 14. September in den Plattenläden erhältlich sein. Die Fans werden sich wohl noch zwei Wochen länger mit dem Warten plagen, denn der neue Release-Termin wurde jetzt auf den 28. September verschoben.
Da das Statement der Band außer einer Entschuldigung an die wartenden Fans leider keine Begründung für die Terminänderung lieferte, kann man den Grund nur erahnen.
Vor allem das am 17. September erscheinende Album „Battle Born“ der Heißblutrocker The Killers und der damit verbundene Konkurrenzdruck der beiden Alben scheint wohl der nahe liegende Grund zu sein. Dabei haben Muse kaum Grund zur Sorge, denn spätestens nach ihrem Olympia-Hit „Survival“ stehen sie dem Erfolg der Killers-Jungs in nichts nach! Bis wir uns jedoch selbst vom Können erneut überzeugen können, müssen wir nicht bis zum 28. September warten, denn bereits am 20. August erscheint die Single- Auskopplung „Madness“! Und bis es so weit ist, vergnügen wir uns noch ein wenig mit „Survival“...

von Lena Genthner  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

"Document"-Erneuerung

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Wir schreiben das Jahr 1987, als die amerikanische Alternativ-Rock-Band R.E.M. ihre erste mit Platin ausgezeichnete Platte „Document“ veröffentlicht und sich dadurch den Weg zum internationalen Erfolg ebnet. Die Nachfolger des Erfolgsalbums "Green", "Out Of Time", "Automatic For The People", "Monster" und "New Adventures In Hi-Fi" machen die Indie-Rocker Michal Stipe, Mike Mills und Peter Buck zur Legende.
In diesem Jahr gibt es für die Band einen freudigen Anlass, den sie natürlich mit ihren treuen Fans gebührend feiern möchten: Zum 25. Jubiläum der weltberühmten Platte „Document“ wird es ab dem 25. September eine zwei CDs beinhaltende Remastered-Version des Albums in Form einer CD-Box geben, auf der Hits wie "The One I Love" und "It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)" und auch einen bisher unveröffentlichten Mitschnitt des am 14. September 1987 in Holland stattgefundenen Konzertes zu finden sind.
Die Fans kommen also auf jeden Fall voll auf ihre Kosten und können gemeinsam mit der Band noch einmal dieser großartigen, bedeutsamen Platte die Ehre erweisen, die ihr gebührt.

von Lena Genthner  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (5)Share it ButtonButtonButtonButton

Freitag, 10. August 2012

Jon Lord - Concerto For Group And Orchestra

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In einem Interview im Mai 2011 äußerte Lord sich zu dem Projekt: „Ich habe dieses Konzert in den letzten Jahren über dreißig Mal mit verschiedenen Orchestern zusammen gespielt. Ich hatte also genug Zeit alles zu perfektionieren, Teile, die noch nicht so gut klangen, zu optimieren. Und jetzt ist es soweit, dass ich die finale Version davon aufnehmen kann. Ich bin schon gespannt, mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchester zusammen ins Studio zu gehen. [...] Sie sind eine wundervolle Gruppe von Musikern und gemeinsam mit Paul kann nichts mehr schief gehen."

Lord arbeitete mit verschiedenen Musikern an diesem Projekt, unter anderem mit Bruce Dickinson von Iron Maiden, Joe Bonamassa von Country Communion und Steve Morse, Gitarrist bei Deep Purple. Paul Mann dirigierte das Orchester im Abbey Road Studio.

Die posthume Veröffentlichung des Concerto For Group And Orchestra wird am 27. September auf den Markt kommen.

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (8)Share it ButtonButtonButtonButton

Donnerstag, 9. August 2012

So war´s auf dem South Side 2012 - Tag 2

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Am nächsten Morgen laufe ich wieder durch ein aufgedrehtes Meer aus Festivalbesuchern, die sich scheinbar jedes nur mögliche Kostüm eingepackt haben, um aufzufallen.

Auf der Bühne schafft es Golden Kanine die Menge mit ihrer skandinavischen Musik zu begeistern, Selah Sue lädt zu Soul Funk, während Royal Republic die benachbarte Bühne rocken und es verstehen, das Publikum mitzureißen.

Wer sich den Gefahren eines völlig überfüllten, schweißtriefenden Zeltes stellt, wird im Anschluss mit einem hervorragenden Konzert von Kraftklub aus Chemnitz belohnt. Auch wenn Frontsänger Felix öfters vom Hurricane anstatt dem Southside spricht, kürt er das Konzert kurzerhand pitschnass zum Favoriten seiner bisherigen Bühnenlaufbahn.

Auch zu Boy ist es im Zelt unglaublich schwül und dennoch sind die Besucher zahlreich erschienen, um den wunderschönen Klängen der beiden sympathischen Mädels beizuwohnen, die sich unglaublich darüber freuen, zum ersten Mal auf einem Festival zu spielen und dafür von einer mitsingenden Menge bejubelt werden.

Für eine Traumreise sorgen The XX, die eine wunderschön beruhigende Atmosphäre schaffen. Ganz im Gegensatz zu Katzenjammer. Das Quartett versteht es von der ersten Minute an, das Publikum zum Toben zu bringen. Bei jedem Lied ist die Konstellation an den Instrumenten anders und man hat das Gefühl, dass sie erst aufhören wollen, wenn sie jegliche Kombination durchhaben. Ganz zur Freude der Besucher, denn bei der Musik kann man einfach nicht mehr ruhig stehen bleiben. Fußballfans konnten sich freuen, dass sogar ein Deutschlandtrikot getragen wurde, ganz im Sinne des gewonnenen Spiels gegen Griechenland.

Enttäuschend: The Cure suchen kaum den Kontakt zum Publikum – kein Wunder, dass hier nicht getanzt wird. Zum Abschluss geht es wieder ins volle Zelt, wo der Abend bei Beirut zumindest auf dem Festivalgelände sein Ende findet, denn der Zeltplatz scheint ohnehin niemals völlig ruhig zu sein. (rd)

von Andreas Babiak  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (13)Share it ButtonButtonButtonButton

Donnerstag, 9. August 2012

Keane - Sovereign Light Café

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Sovereign Light Café ist die zweite Single des Albums Strangeland. Sovereign Light Café ist ab dem 10. August erhältlich. Auf diesem Track blicken Keane auf ihre Vergangenheit zurück, besingen ihre Heimat und liefern eine weitere großartige Single, die die Band in ihrer ganzen Pracht und Stärke zeigt.

Keyboarder Tim Rice-Oxley findet folgende Worte über den großartigen Song: "Wir haben eine lange Zeit in unseren Mini-Tourbussen verbracht, immer von einem zum nächsten Ort. Ich kann mich an einen dieser Momente erinnern, als wir in San-Paolo waren und auf ein Mal fiel mir Sovereign Light Café ein! [...]. Ich habe über mein Leben nachgedacht, ob ich glücklich damit war, wer ich bin und wo ich stehe. Ich weiß nicht, ob "kultig" das richtige Wort dafür ist, aber es passt zum Albumtitel Strangeland. Da wo man einst angefangen hat."

Das letzte Album Perfect Symmetry, welches vor vier Jahren auf den Markt kam, glich einem Ausflug ins Experimentelle. Nach wie vor bleiben sie dem Neuen, Fremden sehr aufgeschlossen. So lassen sich beispielsweise asiatische Einflüsse erkennen, die sie während ihrer Welttournee gesammelt haben.

Doch unter'm Strich besinnen sich die Jungs von Keane wieder auf den Stil der ersten beiden Alben, der durchgehend von Klaviermelodien geprägt war. Also ganz getreu dem Motto: Back to the roots!

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (6)Share it ButtonButtonButtonButton

Donnerstag, 9. August 2012

Rival Sons - Im Oktober in Deutschland

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Die Band wurde im Juni 2008 von Scott Holiday, Mike Miley und Robin Everhart gegründet. In Deutschland machte die Band bisher neben einigen Konzerten durch ihre TV-Auftritte in der Harald Schmidt Show, sowie neoParadise auf sich aufmerksam.

Die Rival Sons waren gerade erst zu Gast bei Rock am Ring und Rock im Park. Nebenbei tourten sie mit zum Beispiel mit Evanescence durch deutsche Städte und veröffentlichen nun - nach Before The Fire und Pressure & Time - ihr drittes Studioalbum.

Head Down heißt das neue Album, das Ende diesen Monats in den Plattenläden erscheinen wird. Um ihre neuen Songs vorzustellen, kommen die Amerikaner u.a für vier Konzerte nach Deutschland. Die Termine findet Ihr - wie gewohnt - unter Gigs.

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (8)Share it ButtonButtonButtonButton

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