
Die Zombies aus seinem Megahit Thriller hatten ihn auch im wirklichen Leben schon längst eingeholt. Michael Jackson hatte sich in einer beispiellosen Selbstdemontage schon Jahre vor seinem Tod am 25.6.2009 in einen wandelnden Untoten transformiert. Man mag zu ihm stehen wie man will, man mag seine Songs lieben oder hassen, man mag die Gerüchte um seinen Lebenswandel glauben oder nicht – Tatsache ist, dass die Welt mit ihm einen der kreativsten, innovativsten und genialsten Künstler der jüngeren Vergangenheit verloren hat. Er hat Generationen von Musikern geprägt und der Pop-Musik stilistisch seinen Stempel aufgedrückt, wie vor ihm nicht viele.
Der King of Pop hat sein Genre nach allen Seiten hin ausgereizt und sich nie gescheut, die Besten anderer Stilrichtungen mit ins Boot zu nehmen. Legendär ist das Gitarrensolo von Eddie Van Halen in Beat It. Die Rhythmusgitarre spielte bei der Aufnahme dieser Nummer übrigens Steve Lukather von Toto. Bei den Live-Auftritten während seiner Tourneen griffen andere bekannte Gitarristen in die Saiten – z.B. Slash oder seine Leading Lady für alle Gitarren-Fälle Jennifer Batten.
Das Riff von Beat It steht übrigens auch in Band 1 von Schule der Rockgitarre – mit Hörbeispiel auf CD.
Was bleibt ist seine Musik und sicher bald ein Mythos, der Elvis Presley zur Ehre reichen wird.
Michael Jackson – R.I.P.
& Rock The World!
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Tschakka-Babe am 8.7.2009 um 15:02 Uhr:
Ich hab' gestern bei der Trauerfeier echte Tränen vergossen - obwohl ich KEIN Jacko-Fan war! Seine kleine Tochter tat mir so leid ...
Michael - rip!
Denny Crane am 9.7.2009 um 10:56 Uhr:
Stimmt schon, das war herzerweichend. Aber ob das nicht doch inszeniert war, wie der ganze Rest auch?
Bernd Dankert am 23.7.2009 um 11:22 Uhr:
Mit Michael Jackson bekam die Entwicklung der Rockmusik einen Tiefschlag, von dem sie sich bis heute nicht erholt hat. Visualisierung vor Inhalt. Kreativ - ja, innovativ, leider nicht für die Rockmusik, genial, wirklich nicht. Liebe Grüße Bernd
Artikel
Veröffentlicht am 1.7.2009 © Heros Musikverlag GmbH