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Advent, Advent – heute mit unserem Küken Lili

Zu mir: Ehemals Praktikantin bei Schule der Rockgitarre, momentan Abiturientin und Rock-Liebhaberin in allen möglichen und unmöglichen Facetten. Die hier zum Beispiel:

Foals – ANTIDOTES: Antidotes war das erste Album der Briten und wie es oft so ist es ist auch ihr bisher ungeschlagenes! Es ist nicht zu überhören, dass sie ihre Musik mit einer ganz besonderen Hingabe und Feingefühl komponieren.Trotz ihrer eindeutigen Indie-Rock-Herkunft heben sich die Foals klar von dem ganzen Indie-Brei ab. Sie mischen ihren rockigen Sound mit elektronischen Klängen oder stürzen sich vom Rock in den Punk, ohne dabei ihren typischen Stil zu verlieren.

Kate Nash – GIRL TALK: Vorwarnung: Mit einem solchen Album hatte ich nicht nun wirklich nicht gerechnet! Die Platte entpuppte sich als rotziger, frecher und ungebändigter, als wir es jemals von Kate erwartet hätten. Gerade hatten wir noch "Foundations" im Ohr und plötzlich knallt sie uns, an vergangene Punk-Bands erinnernde, Songs wie "Sister" oder "Under-Estimate The Girl" hin. Ganz klar ist auch: Mit Girl Talk möchte sie junge Frauen und Mädchen motivieren, sich frei von gesellschaftlichen Zwängen zu machen und einfach mal ihr eigenes Ding durchzuziehen. Und dafür gibt es zwei fette Daumen nach oben!

The Black Keys – EL CAMINO: Die Black Keys sind wohl eine der wenigen Bands, die konstant brillante Alben herausbringen. Von Platte zu Platte ist eine Entwicklung ihrer Musik zu spüren, welche jedoch nicht das unglaubliche Ausmaß ihrer Genialität schmälert. Genauso ist es auch bei ihrem siebten Studioalbum El Camino. Mal ist es etwas funkiger wie "Stop Stop" und dann wird es wieder knallig und rockig. Von der Tanzbarkeit ganz zu schweigen. Und genau das machen sie richtig. Es sind Songs die einen tagelang begleiten, also endlich mal ein paar Ohrwürmer über die man sich freuen kann.

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Kate Nash, The Black Keys, Foals

BildQuelle: Damon Albarn - fb

2014 wird Blur-Sänger Damon Albarn seine erste Solo-LP veröffentlichen!

Vor einigen Tagen kündigte Blur-Frontmann Damon Albarn bereits per 20-Sekunden-Teaser auf Youtube sein erstes Soloprojekt ohne Band an. Für Deutschland wurde dieses Video zwar bereits gesperrt, jedoch veröffentlichte Albarn nun ein neues 2-Minuten-Video auf einer anderen Plattform, das man sich hier anschauen kann. Das Video zeigt Albarns Karriere im Zeitraffer. Genaueres zum Release des Albums ist zwar noch nicht bekannt, nur dass es 2014 erscheinen wird. Im Mai diesen Jahres erzählte Albarn bereits in einem Interview mit den Rolling Stone Magazine, dass er ein Soloalbum plane und auch schon erste Songs aufgenommen habe, die sich nach einer "Art Folk Soul" anhören würden.

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Gorillaz, Blur, Damon Albarn

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Advent, Advent – Meike ist unsere Frau an der Trompete

Die Toten Hosen – UNSTERBLICH: Gehämmerte Achtelnoten, Powerchords und hymnenartige Refrains kombiniert mit dem Klang von Streichern und Blechblasinstrumenten führen zum einmaligen und unverwechselbaren Klang des Albums Unsterblich. Es zeigt die tolle Bandbreite der Punkrockband um Leadsänger Campino. Ob Swingrhythmen in "Warum werde ich nicht satt", balladenhaft im Titelsong "Unsterblich", ehrlichem Punkrock in "Call Of The Wild" oder blechernen Klängen der Straßenmusik im "Containerlied" – da ist für jede Stimmung was dabei. Unsterblich macht seinem Namen alle Ehre – obwohl bereits 1999 veröffentlicht und trotz vieler neuer Alben der Band ist es immer noch ein Vergnügen, sich mit diesem Album von den Toten Hosen in die Jugendtage zurückversetzen zu lassen.

Bodo Wartke – ACHILLESVERSE: Er groovt, jazzt und bluest in Reimen über Themen wie Liebe, Tod und Mordschlag und zeigt ironisch-bissig, warum diese Themen manchmal gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Allein mit seinem Klavier, einprägsamen Melodien und voller Wortwitz rockt er so richtig die Bühne in seinen kabarettistischen, abendfüllenden Programmen. Achillesverse – das ist ehrliches Klavierkabarett. Und Bodo Wartke beweist mit diesem Album einmal mehr sein Naturtalent als Entertainer und Alleinunterhalter. Nicht nur live, sondern auch auf CD zu Hause ein voller Hörgenuss!

Zu mir: Ein Leben ohne Musik ist für mich schlichtweg undenkbar. Nicht nur im Job, sondern auch in meiner Freizeit beschäftige ich mich daher fast ausschließlich mit Musik sämtlicher Stilrichtungen. Mit der Trompete bin ich vor allem in Klassik, Film- und Blasmusik unterwegs. Zum Musikhören bleibt da oftmals nur auf dem täglichen Weg zur Arbeit wirklich Zeit – dann aber Musik und Songs der unterschiedlichsten Stilrichtungen, ganz nach Lust und Laune.

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Bodo Wartke, Die Toten Hosen

BildQuelle: Greenville Festival - fb

Nach zahlreichen anderen Festivals hat nun auch Greenville erste Bands bekannt gegeben.

Vom 25.-27. Juli 2014 soll zum dritten Mal das Greenville Music Festival in Paaren im Glien (Brandenburg) stattfinden. Neben den Headliner AVICII, The Hives und Hurts (mit einer exklusiven Show) wurden nun auch Stromae, Kakkmaddafakka, MC Fitti, Yuck sowie Fabian Römer für die Festivaltage angekündigt, wobei mehr Bands folgen sollen. Informationen zu den Tickets findet man auf der Festival-Homepage.

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Festival, Greenville

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Amerikanischer Designer bringt exklusive Kollektion heraus

Aussehen wie ein Rockstar. Der amerikanische Designer John Varvatos macht es möglich. Auf seiner Website bietet der Designer alles an, was das Rocker- und Fanherz begehrt: Jacken, Schals, Taschen uvm. á la Jimi Hendrix. Das nötige Kleingeld ist aber von Nöten, wenn man seinen Kleiderschrank mit den außergewöhnlichen Stücken füllen möchte. Jedem, der das Geld hat, viel Spaß beim Shoppen.

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Jimi Hendrix

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Advent, Advent – auch unser Chef hat ein paar musikalische Lieblinge

Gustav Mahler – 6. SYMPHONIE: Doch, es ist mein Ernst – eine Klassik-CD. Jetzt bitte keine Vorurteile, sondern hört euch diese großartige Musik von 1906 an! Da ist alles drin: Spannung, ein Schuss Brutalität, Drama, Einsamkeit, Schwärmerei. Das Finale ist auch deshalb berühmt, weil an zwei wichtigen Stellen ein Hammerschlag verlangt wird. Und wenn das volle Orchester mit über 100 Mann (und Frau) loslegt, wird es ganz ohne Marshall-Wand richtig laut.

Iron Maiden – IRON MAIDEN: Ein zu wenig gewürdigtes Meisterwerk: Das Debütalbum der Band, die 1980 als Vorgruppe von Kiss ins Rampenlicht trat, brachte einen neuen, rauen Sound und musikalische Mittel, die im Metal ziemlich ungewöhnlich waren (und bis heute sind): nicht das übliche Drei-Minuten-Geschrammel mit Strophe-Refrain-Fade; sondern Stücke im großen Bogen, mit überraschenden Wendungen, wechselnden Stimmungen und Tempi. Und wie man hört, hatte auch der erste Sänger Paul Di’Anno seine Vorzüge.

Frank Chastenier – FOR YOU: Sorry, hier haben die Gitarren wieder Pause. Chastenier ist ein wirklich cooler Jazz-Pianist. Ich würde das hier als "stille" Musik bezeichnen: Sehr relaxed, Klavier, Kontrabass, sparsame Drums – ideal, wenn man Ruhe braucht. Überraschungen gibt es trotzdem, denn kein Mensch würde hier "Mensch" von Herbert Grönemeyer erwarten – in einer coolen Version!

Toto – LIVE IN AMSTERDAM: Steve Lukather ist einer der ganz Großen auf sechs Saiten. Das hier ist seine Gala, die Mega-Hits der Band veredelt er durch seine Soli und seine glasklare Rhythm Guitar. Auch wenn die Vocals an ein paar Stellen etwas mühsam klingen (ältere Herren kommen eben nicht mehr so hoch): eine mitreißende Scheibe! Ein besonderer Leckerbissen ist ein Titel, der gar nicht von Toto stammt, "While My Guitar Gently Weeps". Und Lukather entlockt seiner Klampfe weit mehr als das!

Melody Gardot – THE ABSENCE: Gitarren ja, aber unplugged. Mich bestechen die Vielfalt der Instrumentierung und Gardots warme, intensive Stimme. Die Amerikanerin war 18, als sie bei einem Verkehrsunfall bleibende Schäden erlitt; aber die hindern sie zum Glück nicht am Musikmachen. So spielte sie schon bei Till Brönner mit und legte zwei Solo-Alben vor. Und nun The Absence, eine breite Palette der Stimmungen von Copacabana bis Tom Waits. Für mich eine der spannendsten Platten der letzten Jahre!

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Melody Gardot, Hammerschlag, Gustav Mahler, Frank Chastenier, Iron Maiden, Toto

BildQuelle: Batschkapp Frankfurt - fb

Die Frankfurter Batschkapp ist umgezogen!

Vergangene Woche war es endlich soweit, die neue Batschkapp im Seckbacher Industriegebiet wurde feierlich eröffnet. Während die alte "Kapp" aus Eschersheim lediglich Platz für 500 Personen bot, kann man in den neuen Hallen dreimal so viele Menschen einlassen. Den ersten Auftritt durfte DJ Shantel ablegen, der den Rockclub mit den folgenden Worten einweihte: "Auf dem Weg hierhin habe ich ein altes Ehepaar besucht: Herrn Nostalgie und Frau Sentimental. Die schlafen jetzt beide tief und fest. Also lasst uns nach vorne schauen und feiern! Rock'n'Roll ist tot, lang lebe die Batschkapp!"

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Frankfurt am Main, Batschkapp

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Placebo kommen nach Deutschland

Am 20. August 2014 ist es soweit: die Alternative-Rockband Placebo kommt mal wieder nach Deutschland. Und zwar in die Hockey Halle nach Mönchengladbach. Dort werden die Briten ein exklusives Sommerkonzert veranstalten. Tickets sind über die Website der Band zu bekommen. Im September diesen Jahres veröffentlichten die Jungs außerdem ihr siebtes Album mit dem Titel Loud Like Love - und kurz vorher die Erfolgssingle Too Many Friends.

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Placebo

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Was haben Andreas Scheinhütte und Superman gemeinsam?

Dass Andreas Scheinhütte nun wirklich Ahnung hat, wisst Ihr aus den Bänden der Schule der Rockgitarre. Dass er kein Theoretiker ist, sondern das Handwerk auch selbst beherrscht, könnt Ihr im Video sehen und hören.

Ein musikgeschichtliches Dokument! Klar, dieser Gig ist schon eine ganze Weile her und die Songs sind Geschmacksache. Aber Scheinhütte an der Gitarre ist zum Zungeschnalzen. Hört Euch z.B. mal sein Solo ab 17:54 an.

Scheinhütte macht es inzwischen übrigens wie sein Kollege Superman. Er trägt KEINEN Badeslip mehr drüber!

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Advent, Advent – heute schlägt unser Anonymus zu!

Seit 35 Jahren bin ich Fan und seit 30 Jahren Hobbygitarrist, der am liebsten solo auftritt, weil andere Musiker nur stören, da sie oft mit einem so gigantischen Ego ausgestattet sind wie ich selbst. Deshalb dulde ich niemanden neben, hinter und schon gar nicht vor mir.

Hier meine fünf Alben des Jahres:

Ozzy Osbourne – DIARY OF A MADMAN: Muss einfach sein, weil es keinen größeren gibt als ihn. Ich meine natürlich Randy Rhoads, den Traumwandler auf dem Griffbrett. Wer ihn im Titelsong oder in SATO über die Saiten galoppieren hört, dabei immer schön schräg, der muss ihn einfach zum Besten der Besten erklären. Dazu noch der Prinz der Dunkelheit selbst in seiner unnachahmlich kindlich jammernden Art: Das war ein unschlagbares Duo.

Molly Hatchet – NO GUTS, NO GLORY: Diese Gruppe existiert leider nicht mehr so richtig, was ein Jammer ist, weil sie auf diesem Album ganz bescheiden anderen Lautsprechern und -spielern gezeigt haben, wie es gehen kann. Sänger Danny Joe Brown und Gitarrist Duane Roland sind mittlerweile verstorben. Die drei Gitarristen heizen jedenfalls ordentlich ein. "Fall of the Peacemakers" ist einer der größten Songs der Geschichte.

Extreme – PORNOGRAFFITTI: Dieses Album enthält den Hit "More than words", der alleine schon genügen würde, um diesem Album Ewigkeitswert zu attestieren. Aber es findet sich hier auch das Intro zu "He Man Woman Hater", die unglaublichste Gitarrensolonummer seit Eddies "Eruption". Deshalb gehört Nuno Bettencourt ein Denkmal gesetzt. Doch sein Talent hat er unnötig verschwendet. Wo mag er jetzt sein?

Motörhead – ACE OF SPADES: Ohne geht einfach nicht. Und die Urbesetzung ist für mich immer noch die beste, auch wenn "Fast Eddie" Clarke nur fast so fast war, wie sein Name versprach.

ZZ TOP – FANDANGO! Wie schön, wenn man noch Vinyl abspielen kann! Die Live-Seite gibt dermaßen Gas, dass man es nicht im Sessel aushält vor lauter Boogey Woogey. Und die Studio-Seite wartet mit unglaublichen Krachern auf: "Tush", "Nasty Dogs and Funky Kings", "Heard it on the X" sind einfach sensationell!

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Ozzy Osbourne, Molly Hatchet, Extreme, Motörhead, ZZ Top

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Ned Walsh am 18.12.2013 um 09:53 Uhr:
Echt ne tolle Mischung -- und dass sich noch jemand an Molly Hatchet erinnert! Da wüsste man ja schon gern, wie alt dieser rätselhafte Mano Cornuta ist. 40 muss er ja mindestens sein, wenn er "seit 35 Jahren" Fan ist. Ein gesundes Selbstbewusstsein hat er jedenfalls.

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