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"Unsustainable" aus "The 2nd Law"

Dass wir uns alle sehnsüchtig die Finger nach dem neuen Muse-Album „The 2nd Law“ lecken, ist wohl spätestens nach der ersten Single-Auskopplung des Olympia-Hits „Survival“ felsenfest. Nun wird uns das Warten mit einem erneuten Vorgeschmack durch die Veröffentlichung des Songs „Unsustainable“ versüßt. Zwar wird "Unsustainable" nicht die zweite offizielle Single aus "The 2nd Law" sein, doch konnte man diese musikalische Neuigkeit bereits in dem Album-Trailer vernehmen und seither auch inoffiziell im Internet finden.
Spätestens nach dieser Klangprobe dürfte nun allen klar sein: Muse meinen es ernst mit der angekündigten musikalischen Veränderung und beweisen durch ihre beiden Hits „Survival“ und „Unsustainable“ auch gleich, dass diese Veränderung zu funktionieren scheint.
Inspiriert von Skrillex setzten sich Muse für ihr neues Album "The 2nd Law" das Ziel, den Laptop mit echten Instrumenten herauszufordern.
Und wenn am 20.08. offiziell die zweite Single "Madness" erscheint, werden wir alle schon längst überzeugt sein vom neu entdeckten Stil der Band.

Die Tracklist zu "The 2nd Law":
Supremacy
Madness
Panic Station
Prelude
Survival
Follow Me
Animals
Explorers
Big Freeze
Save Me
Liquid State
The 2nd Law: Unsustainable
The 2nd Law: Isolated System

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Madness, Unsustainable, Survival, The 2nd Law, Muse

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Erinnerung an ein großartiges Jubiläum

Im letzten Jahr feierten Incubus ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum im ganz großen Stil. Die amerikanische Rockband aus Kalifornien ließ es sich nicht nehmen, eine geschlagene Woche lang mit ihren Fans zu feiern und ihre großartige Zeit als Band gebührend zu besingen. Sieben Tage lang zeigten die Künstler ihre Ausdauer in Form von täglichen Konzerten in einer angemieteten Galerie in L.A. und zwar ohne einen Cent dafür zu verlangen. Natürlich wurde dieses einmalige Spektakel festgehalten und nun mit allen geteilt, die nicht dabei sein konnten oder sich an eine unvergleichliche Zeit erinnern wollen: Sowohl Doppel-CD als auch DVD des musikalischen Highlights sind nun in den Plattenläden unter dem Titel „Incubus HQ Live“ erhältlich und lassen die Fan-Herzen höher schlagen.
Wir wünschen uns noch mehr von diesen genialen Jubiläumsausgaben und drücken die Daumen für weitere erfolgreiche zwanzig Jahre!

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Incubus, Bühnenjubiläum, Incubus HQ Live

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Die Band Two Door Cinema Club präsentiert uns ihr zweites Album.

Aufgetaucht aus den Tiefen Nordirlands, schwer bepackt mit einer Mischung aus Rock, Indie und Elektro und zum Ausdruck gebracht auf ihrem neuen Album Beacon - die Band Two Door Cinema Club. Für die Musik schmissen die Drei ihr Studium und veröffentlichten 2009 ihre erste EP. Seitdem geht es für sie steil bergauf: BBC betitelte sie als vielverprechendste Newcomer, danach folgten Festivalauftritte und Tourneen.
Bis zur Veröffentlichung des neuen Albums müssen wir uns leider noch bis Ende September gedulden. Doch aktuell beglücken sie uns schon einmal mit ihrer Single-Auskopplung Sleep Alone.

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Single, Newcomer, Beacon, Album, Two Door Cinema Club

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Das neue Werk von Tocotronic steht in den Startlöchern.

Zwei Jahre sind seit dem letzten Album Schall & Wahn vergangen, eine Pause die sich die Band verdient hatte. Soeben wurde bekanntgegeben, dass die Indie-Rock Band die Aufnahmen für ihr zehntes Album vollendet hat. Ein konkreter Release-Termin wurde noch nicht veröffentlicht, doch lange kann es nicht wohl nicht mehr dauern.
Sie selbst beschreiben ihre neuen Songs mit den Worten "wahnhaft, wahrhaftig und ein wilder Walkürenritt".
Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, veröffentlichen Tocotronic am 17. August ein Remake ihres 1999 erschienen Album K.O.O.K. Wir sind gespannt!

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Album, schall und wahn, Indie-Rock, Tocotronic

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Der Singer-Songwriter aus den USA ist spätestens seit seiner Single Junebug bekannt. Nun ist sein neues Album Strangers In The First Place erschienen. Andreas Babiak hat mal genauer hingehört.

Robert Francis hat Talent – vermutlich vererbt, denn sein Vater ist Pianist und Produzent, seine Mutter Sängerin. Gitarrenunterricht hat Robert nicht von irgendwem bekommen, sondern von John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers. Sein erstes Album One by One brachte ihm direkt gute Kritiken und einen dicken Plattenvertag ein. Beim zweiten Album Before Nightfall, half Oasis-Produzent Dave Sardy mit. Das Album erreichte die europäischen Charts – vor allem die Single Junebug trug dazu bei.

Auf Strangers In The First Place versucht Francis genau da wieder anzusetzen. Seine weiche Stimme, die eingängigen Gitarrenakkorde, alles, was eine gute Pop-Platte braucht. Schon der Opener Tunnels ist dafür der Beweis. Doch schon beim zweiten Song kommt ein Bruch – zunächst die ruhig gezupfte Gitarre, doch dann beim Refrain merkt man deutliche Einflüsse von Blues und Swing.

Bekannte Gesangsmelodien wecken die grauen Gehirnzellen bei Pefectly Yours – einem typischen Singer-Songwriter-Stück. Aber auch Klavier kann er spielen, doch das wird schnell wieder eingetauscht gegen fröhlichere Gitarrensounds wie bei Eighteen. Duett, Mundharmonika und stimmliche Höhen machen Star Crossed Memories zu einem großen Song des Albums – sicher man will für jeden Fan etwas drauf haben. Manches Mal sind mir das zu viele Ouhuus. Sicherlich – Geschmackssache. Spätestens bei Wild Thing dürfte man wieder auf bekannte Melodien stoßen. Die Platte versucht ruhige Songs und fetzigere Nummern zu mischen; gelingt ganz gut.

Als Rocker darf man sich natürlich fragen, was uns diese Weichspülmusik bringt, aber die Platte hat ihre Berechtigung – sie versucht an Rock aus den 70ern anzuknüpfen und das mit modernen Elementen zu kombinieren. Garland Jeffreys würde sch die Platte sicher auch bis ganz zum Schluss anhören – es gibt Ähnlichkeiten und das ist nichts Schlechtes! Robert Francis; denNamen kann man sich sicherheitshalber mal merken – da könnte jederzeit wieder ein Kracher kommen. (ab)

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Robert Francis, Junebug, Strangers In The First Place, Red Hot Chili Peppers, John Frusciante, Oasis, One by One, Before Nightfall, Tunnels, Garland Jeffreys, Star Crossed Memories, Eighteen

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Ramona Deck war für uns auf dem Southside und erzählt von dem letzten Festivaltag, an dem sie die musikalischen Brüste von Jennifer Rostock sieht, sich Becher gegen den Kopf werfen lassen muss und nackte Frauen auf Schultern sehen kann.

Ich bin wie die meisten müde am letzten Tag des Festivals. Doch früh aufstehen lohnt sich heute, denn schon der erste Act Hoffmaestro schafft es von anfangs 100 Leuten auf 3000 Begeisterte zum Ende des Auftritts. Mitreisend sind sie allemal und wer will sich schon weigern, wenn die ganze Menge auf Kommando vom einen Ende der Bühne bis zur anderen Ende der Bühne rennt und das ganze mehrmals wiederholt?

Auch Jennifer Rostock weiß sich zu helfen, in Sachen müdes Publikum zu reaktivieren. Sie selbst hilft sich mit Whiskey nach, die linke Seite darf singen, wenn sie ihre linke Brust zusammendrückt, die rechte Seite entsprechend bei der rechten. Das wirkt. Ohne Widerwille sind auch diejenigen Damen, die auf den Schultern einer Person sitzen bereit, sich zu entblößen, nachdem Jennifer meint, wer oben sitzt, muss blank sein.

Wieder gerammelt voll ist das Zelt, in dem Ed Sheeran seine Musik präsentiert und die Leute zum Mitsingen bewegt. Ein kurzer Blick wird noch auf Madsen geworfen, ehe ich mich dem Geheimtipp des Tages widme. Die durch und durch sympathische Band Labrassbanda aus Bayern. Das dabei viele die Texte durch den bayrischen Dialekt gar nicht verstehen können, bringt der Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Ausgelassen tanzen und singen alle und übernehmen auch mal mehrere Minuten den Gesang, während sich die Band mit samt Instrumenten den Weg durch das Publikum bahnt. Und dann zeigte das Publikum, was es kann: die Besucher setzen sich in Reihen hintereinander auf dem Boden und ruderten los.

Bei Wolfmother geht es dann wieder nur um die Musik, der man entspannt sitzend auf dem, was von der Wiese noch übrig geblieben ist, lauschen kann. Die Sportfreunde Stiller bieten eine großartige Bühnenshow und jede Menge Ohrwürmer, die die Menge vermutlich selbst im Schlaf mitsingen kann. Für den guten Zweck fordert Frontsänger Flo die Besucher auf, ihre Becher zu den Pfandsammelstellen, die im Publikum verteilt sind, weiterzureichen. Das wurde leicht uminterpretiert, denn gleich darauf muss man aufpassen die unzähligen Becher, die in der Menge umher geworfen werden, nicht an den Hinterkopf zu bekommen.

Den würdigen Abschluss des Festivals lieferten Blink 182, die die Besucher mit ihrem Punk wieder in alte Zeiten zurückversetzten. Hinterlegt mit einer bunten Bühnenshow ein gelungener Auftritt der Band.

Und so gingen drei Tage abwechslungsreichster Musik zu Ende, bei der für jeden etwas dabei war und jeder etwas Neues entdecken konnte. Fast symbolisch regnete es dann in der letzten Nacht und wer nicht gleich am selbigen Abend heimgefahren ist, konnte am nächsten Morgen noch die Ausmaße des zurückgebliebenen Mülls bestaunen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Auf ein Neues! (rd)

Wer von euch war denn auch da? Wie fandet ihr das Festival und was waren eure Höhepunkte? Lasst es uns wissen!

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Jennifer Rostock, Blink 182, Sportfreunde, Sportfreunde Stiller, Wolfmother, Madsen, Labrassbanda, Neuhausen ob Eck, Festival, Southside, Hoffmaestro, Ed Sheeran

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Beck Hansen ganz innovativ auf neuen, beziehungsweise uralten Wegen...

Bei der Veröffentlichung seiner neusten Werke umgeht Beck die gängigen Medien wie CD, Vinyl oder Mp3 komplett. Das neue Album Song Reader kommt nämlich als Box, die einige Überraschungen bereit hält. Darin wird keiner seiner Songs als hörbare Version, sondern lediglich in gedruckter Form als Notenblatt enthalten sein. Zusätzlich kommt das Paket mit originalen Kunstwerken von Künstlern wie Marcel Dzama, Leanne Shapton und einigen anderen. Die Idee hinter dieser außergewöhnlichen Veröffentlichung ist, den Fans oder anderen Musikern die Möglichkeit zu bieten, die Songs selbst einzuspielen und zu interpretieren. Als Videoantwort präsentiert behält sich der herausgebende Verlag McSweeney's vor die besten Umsetzungen auf seiner Hompage zu zeigen. Eine Mutige Herangehensweise, von der auch schon die Beatsteaks gebrauch gemacht haben. Ihr Album Boombox wurde auf natürlichem Wege für unsere Ohren produziert, jedoch gab es die erste Single Milk and Honey im Vorfeld auch nur zum angucken.

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Muse verschieben den Albumrelease

Ein Wehrmutstropfen für alle Muse-Fans: Das heiß ersehnte Album der britischen Rockband Muse „The 2nd Law“ wird nicht wie geplant ab dem 14. September in den Plattenläden erhältlich sein. Die Fans werden sich wohl noch zwei Wochen länger mit dem Warten plagen, denn der neue Release-Termin wurde jetzt auf den 28. September verschoben.
Da das Statement der Band außer einer Entschuldigung an die wartenden Fans leider keine Begründung für die Terminänderung lieferte, kann man den Grund nur erahnen.
Vor allem das am 17. September erscheinende Album „Battle Born“ der Heißblutrocker The Killers und der damit verbundene Konkurrenzdruck der beiden Alben scheint wohl der nahe liegende Grund zu sein. Dabei haben Muse kaum Grund zur Sorge, denn spätestens nach ihrem Olympia-Hit „Survival“ stehen sie dem Erfolg der Killers-Jungs in nichts nach! Bis wir uns jedoch selbst vom Können erneut überzeugen können, müssen wir nicht bis zum 28. September warten, denn bereits am 20. August erscheint die Single- Auskopplung „Madness“! Und bis es so weit ist, vergnügen wir uns noch ein wenig mit „Survival“...

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Muse, The Killers, The 2nd Law, Battle Born, Album-Ankündigung

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R.E.M. feiern ihre Platin Platte

Wir schreiben das Jahr 1987, als die amerikanische Alternativ-Rock-Band R.E.M. ihre erste mit Platin ausgezeichnete Platte „Document“ veröffentlicht und sich dadurch den Weg zum internationalen Erfolg ebnet. Die Nachfolger des Erfolgsalbums "Green", "Out Of Time", "Automatic For The People", "Monster" und "New Adventures In Hi-Fi" machen die Indie-Rocker Michal Stipe, Mike Mills und Peter Buck zur Legende.
In diesem Jahr gibt es für die Band einen freudigen Anlass, den sie natürlich mit ihren treuen Fans gebührend feiern möchten: Zum 25. Jubiläum der weltberühmten Platte „Document“ wird es ab dem 25. September eine zwei CDs beinhaltende Remastered-Version des Albums in Form einer CD-Box geben, auf der Hits wie "The One I Love" und "It's The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)" und auch einen bisher unveröffentlichten Mitschnitt des am 14. September 1987 in Holland stattgefundenen Konzertes zu finden sind.
Die Fans kommen also auf jeden Fall voll auf ihre Kosten und können gemeinsam mit der Band noch einmal dieser großartigen, bedeutsamen Platte die Ehre erweisen, die ihr gebührt.

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R.E.M., Document, Jubiläum, Platin Platte, Alternative Rock

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Ramona Deck berichtet für Schule der Rockgitarre von ihrem zweiten Tag von Höhepunkten und Enttäuschungen.

Am nächsten Morgen laufe ich wieder durch ein aufgedrehtes Meer aus Festivalbesuchern, die sich scheinbar jedes nur mögliche Kostüm eingepackt haben, um aufzufallen.

Auf der Bühne schafft es Golden Kanine die Menge mit ihrer skandinavischen Musik zu begeistern, Selah Sue lädt zu Soul Funk, während Royal Republic die benachbarte Bühne rocken und es verstehen, das Publikum mitzureißen.

Wer sich den Gefahren eines völlig überfüllten, schweißtriefenden Zeltes stellt, wird im Anschluss mit einem hervorragenden Konzert von Kraftklub aus Chemnitz belohnt. Auch wenn Frontsänger Felix öfters vom Hurricane anstatt dem Southside spricht, kürt er das Konzert kurzerhand pitschnass zum Favoriten seiner bisherigen Bühnenlaufbahn.

Auch zu Boy ist es im Zelt unglaublich schwül und dennoch sind die Besucher zahlreich erschienen, um den wunderschönen Klängen der beiden sympathischen Mädels beizuwohnen, die sich unglaublich darüber freuen, zum ersten Mal auf einem Festival zu spielen und dafür von einer mitsingenden Menge bejubelt werden.

Für eine Traumreise sorgen The XX, die eine wunderschön beruhigende Atmosphäre schaffen. Ganz im Gegensatz zu Katzenjammer. Das Quartett versteht es von der ersten Minute an, das Publikum zum Toben zu bringen. Bei jedem Lied ist die Konstellation an den Instrumenten anders und man hat das Gefühl, dass sie erst aufhören wollen, wenn sie jegliche Kombination durchhaben. Ganz zur Freude der Besucher, denn bei der Musik kann man einfach nicht mehr ruhig stehen bleiben. Fußballfans konnten sich freuen, dass sogar ein Deutschlandtrikot getragen wurde, ganz im Sinne des gewonnenen Spiels gegen Griechenland.

Enttäuschend: The Cure suchen kaum den Kontakt zum Publikum – kein Wunder, dass hier nicht getanzt wird. Zum Abschluss geht es wieder ins volle Zelt, wo der Abend bei Beirut zumindest auf dem Festivalgelände sein Ende findet, denn der Zeltplatz scheint ohnehin niemals völlig ruhig zu sein. (rd)

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Selah Sue, Kraftklub, The Cure, BOY, Golden Kanine, Royal Republic, Hurricane, Festival, Southside, Katzenjammer, Fußball, Beirut, The XX

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