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Ein großes Casinohotel in der US-Spielerstadt lockt ihre Gäste mit einem besonderen Leckerli.

Die Muppets haben es mit ihrer grandiosen Persiflage vorgemacht. Und das Cosmopolitan Hotel Las Vegas hat nun beschlossen es nachzumachen - auf seine eigene, smarte Art. Der TV-Werbeclip zeigt das (gekürzte) Intro sowie einige Passagen des 1975er Queen-Klassikers "Bohemian Rhapsody" in einer etwas anderen Form. Ob gut oder schlecht, originell ist es in jedem Fall. Schaut und hört selbst:

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TV-Werbung, Las Vegas, Cosmopolitan Hotel, Freddie Mercury, Bohemian Rhapsody, Queen

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The Flood, Of Mice & Men

In ihrer Heimat gelten Of Mice & Men als eine der Metalcore Hoffnungen – und mit dem aktuellen Album The Flood aus 2011 bestätigen sie diesen Ruf.

Dem Titel folgend reißt einen diese CD durch ihren ständig treibenden Rhythmus wie eine Flut mit sich mit, ohne dabei einfach nur plump mit der Vorschlaghammermethode Krach zu machen. Vielmehr runden die vereinzelten melodischen, cleanen Parts den Sound angenehm ab. Eine Welle aus immer wieder gut inszenierten Breakdowns bringt auch den standhaftesten Zuhörer in Bewegung, ohne diesen grob umzuwerfen.

Die Platte zeigt aber auch die Vielfältigkeit der vier Kalifornier: Mal wird nur wild geknüppelt, ohne cleane Elemente, dann werden wieder sehr melodische und melancholische Klänge angestimmt wie bei My Understandings. Trotz allem verliert das Album dabei nicht seinen einheitlichen Rahmen und man kann es ohne Probleme in einem Stück durchhören, da es sofort sehr eingängig ist. Allein der Bonustrack When You Can't Sleep At Night fällt stark raus.

Das Endfazit fällt somit durchweg positiv aus. Und als kleiner Hinweis am Rande: Im Mai schwabbt diese Musikflut auch durch Deutschland, so dass man sich direkt vor Ort einen eigenen Eindruck machen kann.

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Metalcore, The Flood, Of Mice & Men

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Lacuna Coils 6. Studioalbum ist kein Allheilmittel, aber gut

Nach 3 Jahren und mit etwas Verspätung melden sich die italienischen Metaller von Lacuna Coil zurück: Das aktuelle Album Dark Adrenaline erschien hierzulande am 21. Januar 2012 und stieg in den Albumcharts auf Platz 36 ein.

Die ersten Töne des ersten Albumtracks Trip The Darkness klingen zwar etwas ungewohnt, besonders die Synthesizerelemente am Anfang, doch grundsätzlich reiht sich die Platte in den altgewohnten Lacuna Coil Sound ein: melodische, aber durchaus auch härtere Gitarren gepaart mit dem klaren und kraftvollen Gesang von Christina Scabbia und der raueren, teilweise growlenden Stimme von Andrea Ferro. Dieser Kontrast der weiblichen und männlichen Frontstimmen ist das Charakteristikum der erfolgreichsten italienischen Rockband und ihr Markenzeichen.

Die CD schließt, wie gesagt, an das Vorgängeralbum Shallow Life an. Auch auf dem neuesten Album der Italiner gibt es einen gelungenen Mix aus härteren Metaltracks und eher poplastigeren Songs, trotzdem stellt es einen einheitlichen Sound dar. Besonders Against You, I Dont’t Believe in Tomorrow und Intoxicated starten mit einem Spannung aufbauendem, ruhigen Intro und lassen es dann ordentlich krachen.

Durch den einheitlichen Klang gibt es wenig herausstechende Highlights, dafür kann man Dark Adrenaline entspannt durchhören und erwischt sich dann doch wieder beim leisen mitbangen.

Auf der CD lässt sich auch eine Coverversion finden: Loosing My Religion von R.E.M ist in dieser Version kaum noch wieder zu erkennen, allerdings werden hier die Geschmäcker besonders auseinander gehen. Doch wie immer gilt: Bildet euch selbst eine Meinung!

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Dark Adrenaline, Shallow Life, Metal, R.E.M., Lacuna Coil

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US-Band stellt neue Single vor

Am 29.02.2012 werden Rise Against das aller erste Mal in einer Fernsehshow auftreten - und das bei Stefan Raab. In Raabs Show TV Total wird die US-amerikanische Punkrock/Melodic Hardrock Band ihre neue Single Satellite vorstellen. Auch drei Deutschlandkonzerte sind im Anschluss im März geplant, die allerdings schon fast ausverkauft sind und weshalb man sich beeilen sollte, um noch Karten zu bekommen. Alle Infos dazu gibt’s bei uns im Veranstaltungskalender und einen Vorgeschmack der Single direkt im Anschluss.

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Stefan Raab, TV Total, Melodic Hardrock, Punkrock, Rise Against

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Neue Musik im Bereich Alternative/Hardrock/Metal/Rock

Die folgende Liste startet direkt mit einem Urgestein des Rock: Alice Cooper.Und sie endet mit einer ganz frischen, deutschen Band, die gerade ihr zweites Album herausgebracht haben: This Is The Arrival. Wie immer also buntgemischt.

Alice Cooper: Alone in His Nightmare
Rock

A Place to Bury Strangers: Onwards to the Wall Ep
Rock

Ben Howard: Every Kingdom
Rock

Blessed By a Broken Heart: Feel the Power
Metalcore

Boy & Bear: Moonfire
Indierock

Cloud Nothings: Attack on Memory
Indierock

Deaf Havana: Fools and Worthless Liars
Alternative Rock/Metalcore

die Türen: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Rock

Down Below: Zeichen
Rock

Dr. Dog: Be the Void
Singer/Songwriter

Ed Sheeran: +
Singer/Songwriter

Eluveitie: Helvetios
Metal

Freedom Hawk: Holding on
Stoner Rock

Goatwhore: Blood for the Master
Black/Death Metal

House of Shakira: Hos
Melodic Rock/Hardrock

Legion of the Damned: Malevolent Rapture-in Memory of...
Death/Trash Metal

Les Discrets: Ariettes Oubliées
Rock

Kettcar: Zwischen Den Runden
Indie

Motorpsycho: The Death Defying Unicorn
Psychedelic Rock

of Montreal: Paralytic Stalks
Indie

Ringo Starr: Ringo 2012
Rock

Sharon Van Etten: Tramp
Indie/Singer/Songwriter

Spock'S Beard: The X Tour-Live
Rock

This Is the Arrival: A Million Kicks
Indie

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Neuererscheinungen, This Is The Arrival, Alice Cooper

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Motörhead-Collection Aces Up My Sleeve zum Sonderpreis

Auch wenn sie schon ihr Einjähriges überschritten hat - für den Preis muss man einfach zugreifen. Die Motörhead Best-Of "Aces Up My Sleeve: A Collection" aus 2010 gibt es hier für EUR 4,49 inkl. Versand (mehr als 50% unter Amazon!).
Die Scheibe umfasst die ersten 10 Schaffenjahre einer der "lautesten, verzogenen und dreckigst klingenden" Bands unserer Zeit. Hier die Trackliste (Quelle: Blabbermouth.net):
01. Ace Of Spades (album version)
02. Bomber
03. Iron Fist
04. Leaving Here
05. Killed By Death
06. Louie Louie
07. Stay Clean (album version)
08. Overkill
09. Please Don't Touch
10. Dead Men Tell No Tales (album version)
11. The Chase Is Better Than The Catch (album version)
12. Eat The Rich (album version)
13. I Got Mine (album version)
14. Nothing Up My Sleeve
15. Heart Of Stone
16. Motörhead (Live)
17. Damage Case (album version)
18. (We Are) The Roadcrew (album version)
19. Shine
20. Iron Horse / Born To Lose (live)

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Aces Up My Sleeve, Lemmy, CD-Tipp, Superdeal, Best Of, Motörhead

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Seit einem Autounfall Ende 2008 liegt Chi Cheng im Koma. Jetzt vermelden die Angehörigen erste Anzeichen seiner Rückkehr ins Leben.

Es könnte als eines der Wunder der Rockgeschichte gesehen werden und ruft weltweit bereits große Emotionen hervor. Chi Cheng, der seit November 2008 im Wachkoma liegende Bassist der Deftones, hat zum ersten Mal klare Bewusstseinsreaktionen gezeigt. Auf der nach seinem schweren Autounfall extra gegründeten Webseite Oneloveforchi.com ist ein Video zu sehen, in dem der pflegebedürftige Musiker mehrere Male auf Aufforderung sein Bein hebt.
Bisher beschränkten sich seine Kommunikationsversuche mit der Umwelt vor allem auf Laute. Die Webseite, auf der das Video zu sehen ist, wurde vor drei Jahren extra von den Deftones und Angehörigen ins Leben gerufen, um auf das Schicksal von Cheng aufmerksam zu machen und um Geld für seine Spezialbehandlung zu sammeln. Die Kosten von bisher USD 500.000 sind nicht versichert. Nun scheint sich die Behandlung bezahlt zu machen. Keep on fighting, Chi!

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Hot News, Chino Moreno, Bassist, Chi Cheng, Deftones

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Neue Musik im Bereich Alternative/Hardrock/Metal/Rock

Diese Woche wird der Bogen gespannt zwischen neuen Talenten und (auch) deutschen Hoffnungen wie die Metalcore Band Caliban und mehreren altbekannten Klassikern wie Van Halen, deren Album mit Spannung erwartet wurde. Außerdem soll das Sammelalbum zum 50jährigen Jubiläum von Amnesty International besonders hervorgehoben werden, auf welchem verschiedenste Künstler aller Stilrichtungen Songs von Bob Dylan aufgenommen und neu interpretiert haben.

Caliban: I am Nemesis (Special Edition)
Metalcore

Eisbrecher: Die Hölle Muss Warten (Limitierte Deluxe Version mit Bonus-DVD)
Neue Deutsche Härte

Inkubus Sukkubus: The Goat
Rock

Klaus Major Heuser, Richard Bargel: Men in Blues
Rock

Mark Lanegan Band: Blues Funeral
Alternative

Pink Floyd: Wish You Were Here
(Psychedelic-)Rock

Prinzhorn Dance School: Clay lass
Indie

Swallow the Sun: Emerald Forest and the Blackbird
Melodic-Death /Doom-Metal

Van Halen: A Different Kind of Truth
Hardrock

Various artists: Chimes of Freedom: Songs of Bob Dylan (50 Years of Amnesty International)

Young Guns: Bones
Alternative Rock

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Neuerscheinungen, Bob Dylan, Caliban, Van Halen

BildNirvana? Nicht nur gute Zeiten ...

Der Frontmann der Foo Fighters will sich als Co-Autor an neuer Comedy-Serie über eine Band in Therapie beteiligen

Dass Dave Grohl den Schalk im Nacken hat, hat er ja nun schon mehrfach bewiesen. Wer erinnert sich nicht an den Youtube-Auftritt des Foo Fighters-Frontmanns als "Mr. Fresh Pot"?! Und wie sollte es anders sein, im neuesten Muppet-Film taucht er natürlich auf - stilecht als Animool. Aber irgendwie scheint er immer noch nicht ausgelastet zu sein. Daher will er nun zusammen mit dem US-Comedian und ehemaligen Simpsons-Autor Dana Gould eine eigene Comedy-Serie produzieren. Dabei soll es um eine zerstrittene Superband gehen, die sich als letzten Ausweg gemeinsam auf die Couch legt. Die Serie soll auf dem US-Kabelsender FX Cable laufen. Ein Sendetermin ist noch nicht bekannt.

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Nirvana, Musiknews, Muppets-Film, Comedyserie, Foo Fighters, Dave Grohl

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Lana Del Reys "Born to die" trifft unterhalb der Gürtelline

Seit zwei Tagen läuft das Album Born to die von Lana Del Rey bei mir non-stop. Das liegt zum einen daran, dass es Musik ist, bei der man noch wunderbar konzentriert arbeiten kann und die die Sinne doch angenehm stimuliert. Dazu mag kommen, dass mir melancholische Musik schon immer zu guter Laune verholfen hat und dann ist da noch diese wunderbar modulierende, tief-samtene Stimme, die sich mühelos auch mal um zwei Oktaven aufschwingen kann, was auf dem ganzen Album vielleicht zwei oder dreimal passiert und ein echter Hinhörer ist. Es schadet auch nicht, dass das Album sehr fein produziert ist, perfekt bis ins kleinste Hintergrunddetail.

Elizabeth Grant - so ihr bürgerliche Name, unter dem sie auch zuerst auftrat - hat sich für den Karrieresprung als Retro-Look die Pin-up Ästhetik der 40er ausgesucht, bedient das auch sprachgestisch in Interviews, jeder gesetzten Pose und in ihren Texten. Da wird unschuldig mal I'm your little harlot gesungen, was altmodisch nett klingt, so ganz anders als I’m your little whore - ob das nun schlichte Phantasien bedient oder etwas dekonstruiert...? (Immerhin weniger plump als Katie Perry, die stets in Kostümen auftritt, die ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale farblich markieren, vermutlich als Orientierungshilfe für die pubertierende Zielgruppe.)
Inwieweit Universal da nun eine riesige Inszenierungsmaschine angeworfen hat oder nicht, interessiert mich letzlich wenig. (Wer Authentizität in der Popmusik sucht, der sollte sich vielleicht mal auf GJ 667Cc umsehen.)

Fakt ist: Wenn ich Million Dollar Man oder Summertime Sadness höre, dann wächst das Bedürfnis mich mit einem Wesen des anderen Geschlechts meiner Frau in ein kerzenbeleuchtetes Hotelzimmer zurückzuziehen. Die Stimme trifft diesen Nerv.

Wem die Musik gefällt, der sollte sich auch mal das erste Album Lana Del Ray (sic!) A.K.A. Lizzy Grant von 2010 anhören, das wesentlich schlichter produziert ist, tontechnisch ein bisschen nach Home Studio klingt, also wie die Sängerin damals nicht so kostümiert ist. Weniger Getue und Schminke finde ich ja eigentlich angenehmer, vielleicht geht’s irgendwann wieder wie im Video unten. Bis dahin höre ich trotzdem weiter Born to die.

Und, weil es so schön ist, nach der Verwandlung:

Und das optische Original:

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Lauren Bacall, Katie Perry, Kurzkritik, Elizabeth Grant, Born to die, Lana Del Rey

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