
Viel Gutes kann man dem Februar wirklich nicht nachsagen – für Viele ist er sogar fast sowas wie ein zweiter November: grau, matschig, nicht mehr richtig Winter, noch lange nicht Frühling. Normalerweise können sich wenigstens notorische Frohnaturen mit dem jecken Treiben von Fasching oder Karneval trösten, doch auch das geht dieses Jahr nicht, weil die Narren erst im März ran dürfen. Mist! Schaltjahr ist auch nicht – sonst ein Quell überschäumender Freude, vor allem für die Geburtstagskinder vom 29. Februar. Immerhin: Das Elend ist in exakt vier Wochen abgehandelt.
Ein paar tröstliche Aspekte haben wir aber doch aufgetan: Die Chinesen feiern Neujahr und das Jahr des Hasen. Und wenn es mit den guten Vorsätzen im Januar noch nicht ganz geklappt hat, könnte man doch einfach einen weiteren Anlauf nehmen, oder? Aus diesem Grund haben wir in dieser Ausgabe auch ein Rock-Horoskop – mit einem Ausblick auf bessere Zeiten. Februar leitet sich übrigens vom lateinischen Wort "februare" (= reinigen) ab und wurde nach dem römischen Reinigungsfest "Februa" benannt. Wenn also alles nichts hilft, dann empfehlen wir mal kräftig die Bude durchzufeudeln und die Plattensammlung zu entstauben. Bald ist März und Frühling, und alles wird besser!
Rock the world!
Eure Gina
Gina am 7.2.2011 um 16:49 Uhr:
Richtigstellung: In meinem Editorial habe ich geschrieben: "Normalerweise können sich wenigstens notorische Frohnaturen mit dem jecken Treiben von Fasching oder Karneval trösten, doch auch das geht dieses Jahr nicht, weil die Narren erst im März ran dürfen." Davon muss ich mich nach meinem Wochenendaufenthalt in Köln ausdrücklich distanzieren! Zumindest in der Domstadt läuft der Karneval auch im Februar auf Hochtouren!! Ich konnte etliche Jecken beim Vorglühen einer "Herrensitzung" im Brauhaus Päffgen beobachten, habe zahllose Gardisten an mir vorbei paradieren sehen und bin schließlich im Hotel noch in eine närrische Veranstaltung geraten. Ach ja, selbst das Kölner Dreigestirn habe ich gesehen ... Wie gesagt, ich entschuldige mich in aller Form für meine ketzerische Ignoranz und wünsche allseits ein herzliches "Kölle Alaaf!"
Artikel
Veröffentlicht am 1.2.2011 © Heros Musikverlag GmbH