Montag, 26. September 2011

Manch einer mag es für Krach halten, doch erhebt sich eine interessante nach Folkrock klingende Melodie, Jeff Tweedys Stimme verströmt wunderbare Melancholie. Keyboard-Sounds türmen sich gegen den behaglichen Wohlklang auf. Später zersägt Gitarrist Nels Cline den Song in Stücke und wird bei seiner Zerstörungswut vom ebenso virtuosen Schlagzeuger Glen Kotche begleitet.
Art of Almost, der grandiose Opener des neuen Wilco-Albums The Whole Love, hat alle Qualitäten, für die diese amerikanische Band seit 15 Jahren gerühmt wird. So ähnlich hätte sich wahrscheinlich ein Zusammentreffen von Radiohead, Neil Young und John Lennon angehört. Ein beherzter Start in eine Platte, mit der Wilco zeigen will, was wirklich in ihnen steckt
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Montag, 26. September 2011

Rock, Pop, Funk, Bossa Nova und Heavy Metal bis tief in die Nacht - Rio de Janeiro ist für viele derzeit die Welthauptstadt der Live-Musik. Die Fans kamen zu Hunderttausenden und nahmen auf dem Veranstaltungsgelände, etwa 35 Kilometer von der Copacabana entfernt, riesige Warteschlangen in Kauf. Auch Regen bremste den Ansturm nicht. In tausende Plastikplanen gehüllt pilgerten die Fans zur "Weltbühne", um ihre Idole live und möglichst hautnah zu erleben.
Für das Festival, das noch bis zum 02. Oktober dauert, wurden 700 000 Tickets verkauft. Auf dem rund 150 000 Quadratmeter großen Areal Cidade do Rock (Stadt des Rock) wurden vier Bühnen errichtet. Auf einer 86 mal 25 Meter großen "Weltbühne" traten Elton John und die Red Hot Chili Peppers auf. Der Sonntag war als lautester Tag geplant: Auf dem Programm standen Bands wie Motörhead, Metallica und Slipknot. Auch vor den Ständen war Geduld gefragt: 40 Minuten Warten für einen Hotdog und über eine Stunde vor dem Riesenrad. Auf dem Gelände stand auch eine Achterbahn, die für Kurzweil zwischen den Auftritten sorgte. Doch hatten die Fans nicht wirklich viel Zeit, denn allein am Samstag gab es von 14.40 Uhr an auf den vier Bühnen 20 Konzerte mit nationalen und internationalen Stars.
In den kommenden Tagen sollen in Rio etliche weitere Musiker und Bands mit ranghohen Namen zu sehen und zu hören sein - Stevie Wonder, Shakira, Lenny Kravitz, Coldplay und Guns N' Roses sind nur einige. Das 1985 gegründete Festival kehrte nach drei Auflagen in Rio und sechs Gastspielen in Portugal und Spanien zu seiner zehnten Auflage zurück nach Rio. Auch 2013 und 2015 soll es dort an den Start gehen.
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Sonntag, 25. September 2011

Rosenstolz sind pünktlich zum 20-jährigen Bandjubiläum zurück mit neuer Platte und beweisen wieder einmal ihr Talent sich in die Ohren und die Herzen der Menschheit zu singen! Aber nicht nur das, sie zeigen auch ihre soziale Ader! Auf Amazon ist das gute Stück Wir sind am Leben noch bis HEUTE (25.09.) als Download für unschlagbare 5 Euro zu ergattern! Na, dann mal los!
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Donnerstag, 22. September 2011
R.E.M. 1980-2011
Wie R.E.M. gestern auf ihrer Homepage bekannt gaben, löst sich die Band nach 31 Jahren in friedlichem Einvernehmen auf. 1980 als College-Band gestartet, wurden sie vor allem durch Losing My Religion (1991) weltweit bekannt. Mehr zur Trennung in den Worten der Band-Mitglieder:
Mike Mills: "We have always been a band in the truest sense of the word. Brothers who truly love, and respect, each other. We feel kind of like pioneers in this - there's no disharmony here, no falling-outs, no lawyers squaring-off. We've made this decision together, amicably and with each other's best interests at heart. The time just feels right."
Michael Stipe: "A wise man once said - 'the skill in attending a party is knowing when it's time to leave.' We built something extraordinary together. We did this thing. And now we're going to walk away from it."
Peter Buck: "Mike, Michael, Bill, Bertis, and I walk away as great friends. I know I will be seeing them in the future, just as I know I will be seeing everyone who has followed us and supported us through the years."
von Christopher Martin / Leserkommentare (1) / Tags (6)Share it ![]()
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Mittwoch, 21. September 2011

San Fransisco. Anfang der 90er. Harte Musik wurde so richtig massenfähig , als die sogenannte "Frickelkunst" von Les Claypool (Bass), Larry "Ler" LaLonde (Git.) und Tim "Herb" Alexander (Drums) einem größeren Publikum bekannt wurde. Les bezeichnet sie als psychedelische Polka mit unterschiedlichsten Einflüssen. Kurz gesagt: Jahrmarktsgeplenkel gemischt mit harten Gitarrenklängen, wummerndem Schlagzeug, Slapbass und einmaligem Gesang, beides übrigens Claypools Markenzeichen.
Mit Green Naugahyde kehren die Jungs wieder zurück zu ihren Wurzeln. Larry LaLonde war von 1984 – 1987 Gitarrist bei Possessed. Die Band war damals unter anderem Mitbegründer der Death-Metal-Szene. Doch wie kommt man von einer solch gewaltigen Baustelle zum experimentellen Avantgarde-Rock von Primus? "Ich war damals in der High-School und ich war wie viele andere Kids fasziniert vom Gesamtpaket "Death Metal"; mit den "funny" Texten und der provokanten Außendarstellung", antwortet Larry. "Les und ich landeten später bei Blind Illusion. Das ging allerdings in die progressive Thrash-Richtung. Irgendwie hatten Les und ich aber andere musikalische Visionen, und so gründeten wir Primus."
von Jan-Philipp Külper / Leserkommentare (1) / Tags (6)Share it ![]()
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Eraserhead am 21.9.2011 um 15:57 Uhr:
Ziemlich gute Empfehlung, habe "Green Naugahyde" gerade gehört. Mit Death Metal hat das wahrlich nichts zu tun, das erinnert mich in Teilen eher an Frank Zappa und auch an The Residents und das sind wahrlich keine schlechten Assoziationen!
Eintrag
Dienstag, 20. September 2011

Das neue Album Mylo Xyloto der erfolgreichsten Britpop-Band der vergangenen Jahre erscheint am 24.10.2011 und dann geht Coldplay schon wieder auf Tour und zwar auch mit Stop in Deutschland! Drei Konzerte sind für Deutschland angekündigt. Der Vorverkauf für die Konzerte beginnt am Freitag, den 23.09. Also los dann! Hier sind die Termine:
15.12.2011 Köln (Lanxess Arena)
20.12.2011 Frankfurt (Festhalle)
21.12.2011 Berlin (O2 World)
von Lale Sabchi / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Dienstag, 20. September 2011

Kaum ein Mann wird derzeit so gehyped wie der Schauspieler und Frontmann von 30 Seconds To Mars Jared Leto. Es gibt scheinbar keine Frau, die nicht von seinen musikalischen, schauspielerischen Talenten oder einfach seinem Aussehen schwärmt!
Warum dann keine deutsche Biographie über den Kerl? Das dachte sich wohl auch Musikautor und Schriftsteller Hilmar Bender (zuletzt von ihm erschienen: „Die Schönheit der Chance - Tage mit Tomte auf Tour“). Auf 304 Seiten wird in seinem Werk Jared Leto & 30 Seconds To Mars das Leben und Wirken des eher schüchternen aber umso sympathischeren künstlerischen Phänomens Jared Leto dargestellt. Illustriert wurde die Biographie mit etwa hundert exklusiven oder bislang unveröffentlichten Bildern, was das Buch für jeden Jared Leto-Fan oder zumindest 30 Seconds To Mars-Fan zu einem Muss macht!
Aber im Mittelpunkt steht natürlich die überaus erfolgreiche Karriere des Mannes, der angefangen als Kinderstar der TV-Serie Willkommen im Leben, mit Filmerfolgen wie Fight Club und vor allem Requiem For A Dream Filmgeschichte schrieb und seit 1998 abgekehrt vom Hollywood-Trubel als Sänger und Gitarrist seiner Band weltweit Fans und Kritiker überzeugt.
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Dienstag, 20. September 2011
Nirvana? Nicht nur gute Zeiten ...
20 Jahre ist es nun her, dass Nevermind, das stilprägende Album der Grunge-Zeit, veröffentlicht wurde. Smells Like Teen Spirit wurde zur Hymne, und Nirvana buchstäblich von heute auf morgen zu Helden einer ganzen Generation. Das bekam jedoch nicht allen gut. Kurt Cobain wählte bekanntlich nur drei Jahre später den finalen Exit, aber auch Ex-Nirvana-Drummer und heutiger Foo Fighters-Chef Dave Grohl hatte seine Probleme. Und zwar ganz speziell mit dem Smashhit. Er habe auf der Bühne Panikattacken bekommen, wenn sie Smells Like Teen Spirit gespielt haben, "weil wir den Song spielen mussten!", erzählte er der Süddeutschen Zeitung. Ich persönlich kann das gut nachempfinden, denn auch ich habe regelmäßig Panikattacken bekommen, wenn dieses Stück angestimmt wurde: im Keller meines Elternhauses, vergewaltigt von meinem kleinen Bruder und seiner ersten Band ...
von Carin Müller / Eintrag kommentieren / Tags (5)Share it ![]()
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Montag, 19. September 2011

Countryrock ist nicht nur für die älteren Herrschaften. Es gibt mindestens vier neue Alben - von sehr gut bis grandios. Und: Auch Jüngere dürfen hier ruhig zuhören.
Mit Abstand das beste Angebot im Country-Rock ist das neue Werk der Jayhawks. In der fünfköpfigen Originalbesetzung von 1995 legen die Jungs aus Minnesota mit Mockingbird Time einen weiteren grandiosen Meilenstein ihrer Geschichte vor. Wichtigste Nachricht für Fans: Neben Gary Louris, der lange als alleiniger Jayhawks-Boss unterwegs war, ist sein Kollege Marc Olson endlich wieder mit an Bord.
von Jan-Philipp Külper / Eintrag kommentieren / Tags (6)Share it ![]()
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Montag, 19. September 2011

Im Jahr 2000 trug Nhoah entscheidend zur Entwicklung der Musikrichtung Elektropunk bei. Und auch heute noch rockt sein Herz: Tangowerk ist sein neustes Meisterstück.
Es reicht ihm wohl noch nicht, dass der 1961 geborene Berliner schon David Hasselhoff und MIA. produziert hat. Nun hat der Lebenskünstler eine neue Liebe: den Tango. Zwei Jahre lang hat Nhoah in Berlin und Buenos Aires Ton- und Filmaufnahmen zusammengetragen, um etwas ganz einzigartiges zu schaffen – die Mischung aus Tango, Elektro und Rock.
Die Platte erschien bereits in diesem Jahr, unterstützt wird der Berliner neben Tangogrößen auch von MIA. Frontfrau Mieze Katz (Lost in Weltschmerz) und von den Berlinern Comedian Harmonists (Ob ich Dir treu sein kann).
Sicherlich ist Tangowerk keine Platte zum Verlieben, sie lädt aber zum Verlieren ein - eine solche bunt gemischte Klangwelt eröffnet sich selten!
von Andreas Babiak / Eintrag kommentieren / Tags (7)Share it ![]()
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Veröffentlicht am 2011-09-26 © Heros Musikverlag GmbH