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Freitag, 20. Januar 2012

Happy Birthday, Starchild!

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Paul Stanley wurde als Stanley Eisen am 20. Januar 1952 als Sohn einer Deutschen und eines Amerikaners in New York geboren. Blicken wir einmal kurz zurück:

Anfang der 70er Jahre lernte er den Bassisten Gene Simmons kennen und spielte mit ihm zusammen in diversen kleineren Gruppen. Der Erfolg kam jedoch erst als die beiden mit der Band KISS ihr Konzept von einer Hardrock-Band mit bombastischer Show und ausgefallenen Bühnenoutfits umsetzten. Insgesamt hat die Band bis heute weltweit über 100 Millionen Platten verkauft.

Neben KISS brachte Paul Stanley zwei Solo-Alben heraus und ging auch als Solo-Künstler auf Tour. Anerkennung als Sänger erwarb er sich darüber hinaus, als er 1999 in Toronto die Hauptrolle im Musical Phantom der Oper spielte. Außerdem ist er als Maler erfolgreich und konnte in 2010 einige seiner Werke für insgesamt drei Millionen US-Dollar verkaufen.

In den letzten Jahren machen sich die vielen Auftritte jedoch körperlich bemerkbar. Und so musste sich Stanley mittlerweile zwei Mal an der Hüfte und erst im letzten Jahr an den Stimmbändern operieren lassen. Unabhängig davon soll jedoch noch in diesem Sommer ein neues KISS-Album erscheinen.

von Jan-Philipp Külper  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (4)Share it ButtonButtonButtonButton

Mittwoch, 18. Januar 2012

Süße Brombeeren in Mainz

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Auf der Bühne stehen vier Jungs – in Uniformjacken und unterschiedlich farbigen Röhrenjeans: weiß, grün, gelb und rot. The Blackberries wirken recht britisch, doch die Jungs, die dort im Kulturclub auf der kleinen Bühne stehen, kommen aus Solingen bei Düsseldorf.

Das, was sie produzieren, kann man dem Überbegriff Indie-Poprock zuordnen und ist so vielfältig wie die Farben ihrer Hosen. Ihre Songs bleiben meist unberechenbar. Das kann, wenn man sie nicht kennt, manchmal beim Tanzen in die Hose gehen, wenn sich das Tempo beispielsweise unerwartet ändert. Es macht sie aber auch sehr interessant und spannend. Unerwartet war auch der Sprung des Bassisten und Leadsängers von der Bühne, dem ein kurzer Aufschrei des Mainzer Publikums folgte. Hier tanzte er nun ausgelassen, bevor er sich wieder seinem Instrument und dem Mikro widmete.

Generell scheinen die nordrhein-westfälischen Musiker recht vielfältig. Julian und Jonathan sind die beiden Leadsänger der Band mit sehr unterschiedlichen Stimmen, doch auch Jonas, eigentlich Gitarrist und für die Synthesizer Effekte zuständig, bekommt seine Chance und singt ganze Songs. Dafür stellt sich Julian ab und an hinter das winzige Keyboard. Jarvis versinkt ganz in seinem Schlagzeugspiel. Auch aufnehmen tun sie ihre Songs selbst und dann kann auch schon mal ein Banjo zum Einsatz kommen.

Eines ihrer Ziele ist es, einfach gute Musik zu machen – und das gelingt ihnen. Dass sie dabei auch noch Spaß haben, merkt man und sorgt für gute Stimmung.

von Corinna Würzberger  /  Eintrag kommentieren  /  Tags (3)Share it ButtonButtonButtonButton

Dienstag, 17. Januar 2012

Musikmarkt erstmals seit Jahren wieder stabil

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Während digitale Downloads im Internet deutlich zulegten (plus 28,8 Prozent), gab es bei den CDs nur einen leichten Rückgang (minus 2,2 Prozent). Besonders beliebt war Musik aus Deutschland.

"Für eine Trendwende ist es noch zu früh. Es zeigt aber, dass sich Innovationen auszahlen und dass die Produkte massiv nachgefragt sind.", so der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny.

Nach wie vor bilden CD's das Rückgrat der Musikbranche. Dabei waren insbesondere deutsche Künstler gefragt (minus 0,6 Prozent), während internationale Produktionen um 5,3 Prozent zurückgingen. Vinyl-Schallplatten setzen ihren Erfolg mit plus 18,5 Prozent fort, spielen aber insgesamt kaum eine Rolle. Große Zuwächse bescherte auch das Weihnachtsgeschäft: So nahm allein der Umsatz mit CDs im Dezember 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent zu.

Endgültige Zahlen und Fakten zum Musikjahr 2011 veröffentlicht der Bundesverband Musikindustrie e.V. im kommenden April auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin.

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Montag, 16. Januar 2012

Corey Taylor immer noch nicht ausgelastet

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Dass Corey Taylor scheinbar ein Workaholic und gleich in mehreren Bereichen kreativ begabt und von der Muse geküsst wurde, berichtete Schule der Rockgitarre schon im Dezember. Doch scheinbar ist immer noch jede Menge Platz im Terminkalender des Musikers/Schriftstellers.

Zählen wir doch einmal zusammen: Frontsänger von Slipknot (gut, zu seiner Verteidigung ist diese Band gerade nicht mehr wirklich aktiv), Frontsänger von Stone Sour, die aktuell eigentlich am neuen Album arbeiten, dass noch 2012 veröffentlicht werden soll, Solotouren, im letzten Jahr Bestseller Autor in den USA und Großbritannien mit seinem Erstlingswerk „Seven Deadly Sins: Settling The Argument Between Born Bad And Damaged Good“ und nun also auch noch Filme machen.

Mit seinem Bandkollegen M. Shawn Crahan von Slipknot gründete Taylor nun eine Film und TV Produktionsfirma namens „Living Breathing Films“. Auf dem Sundance Film Festival Ende Januar in Utah, USA, wollen sie erste Kontakte mit der Filmindustrie knüpfen beziehungsweise vertiefen, um Aufträge an Land zu ziehen. Der erste Film der Produktionsfirma, für welchen sowohl Taylor als auch Crahan zum Skript beigetragen haben, ist bereits in der Mache. Vom Genre her wird es, wie zu erwarten war, in die Richtung Horror, Mystery und die dunklen Abgründe der menschlichen Psyche gehen. Auf jeden Fall sollen die Filme, laut Taylor, der Welt Diskussionsmaterial liefern. Wir können also gespannt bleiben.

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Montag, 16. Januar 2012

Er möchte auch die Popwelt retten: Tim Bendzko auf Tour

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Gestern, am 15. Januar, startete der Shootingstar Tim Bendzko in Offenbach seine große Tournee, die allerdings bis auf ganz wenige Ausnahmen bereits komplett ausverkauft ist.

Er wollte nur noch kurz die Welt retten - und das war nicht übertrieben: Tim Bendzko (26) hat für viele seiner treuen Fans im letzten Jahr die Popwelt gerettet, zumindest ein wenig. Mit seinem Song beherrschte er den Sommer über die deutschen Charts. Sein Debütalbum Wenn Worte meine Sprache wären war nicht nur ein Chart-Erfolg, sondern auch Balsam für die geschundenen Seelen deutscher Fans. Endlich mal ein junger, dynamischer Songschreiber, der intelligent, witzig, ironisch und pointiert über das Leben singt und das Ganze auch noch in einen Groove packt, der einfach Spaß macht und die Menschen begeistert.

Er kommt äußerst glaubwürdig und hörwürdig mit seinen persönlich gefärbten Songs rüber. "Ich schreibe grundsätzlich über Sachen, die mich beschäftigen, gerne über ernste Themen, Lebensprobleme, aber meistens mit einem ironischen Augenzwinkern."

Dabei hilft ihm auch seine Lebenserfahrung: Er war Jugendfußballer beim Kult-Club FC Union Berlin, arbeitete als Auto-Auktionator und hat Theologie studiert - Wie bitte, Theologie? "Also ich hab das studiert, um mich irgendwie selbst zu sortieren. Und Musik macht eigentlich auch nichts anderes."

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Sonntag, 15. Januar 2012

Aus 2 mach 3 - dank 5Bugs

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Schule der Rockgitarre berichtete bereits über die kommende Doppelheadline Tour von Zebrahead und Itchy Poopzkid, nun bekommen die beiden für einige Konzerte noch weitere Unterstützung durch 5Bugs!

Die fünf Berliner ergänzen die Shows musikalisch ziemlich gut und garantieren sicherlich eine noch größere Party, als man sowieso schon erwarten darf. Vor allem, da sich die Bands bereits von früheren Konzerten kennen und sich schon jetzt auf ein Wiedersehen freuen. Dass alle drei als grandiose Livebands gehandelt werden, kommt erhärtend hinzu.

Vom Musikstil her gehören 5Bugs wohl mehr zum Alternative Rock als zum Punkrock, so dass von den U.S.-amerikanischen Zebrahead über die Schwaben von Itchy Poopzkid bis zu den Berlinern eine leichte Abstufung der Punkelemente herauszuhören ist, was dem Stil natürlich keinerlei Abbruch tut.

Doch überzeugt euch am besten selbst und schaut gleich bei unserem Veranstaltungskalender rein!

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Freitag, 13. Januar 2012

Neuerscheinungen KW 02; Januar 2012

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Heute scheinen die Neuveröffentlichungen einen Hang zum elektronischen zu haben - Elektronische oder Pop-Einflüsse überwiegen diese Woche. Höchstens Graveyard klingen zur Abwechslung mal etwas härter. Klar, Enter Shikari lassen es krachen, aber auch die Briten sind für ihre Synthesizer-Elemente bekannt und entsprechen somit der oben genannten Richtung. Dafür gibt es gleich zweimal was auf Deutsch auf die Ohren mit Abschlach und Serum 114. Besinnlicher geht es bei Laura Gibson zu.

Abschlach: Du wirst uns siegen seh'n! (Ltd.Fanbox)
Format: Audio CD

Enter Shikari: A Flash Flood of Colour CD/Dvd
Format: Audio CD

Graveyard: Hisingen Blues [Vinyl LP]
Format: Vinyl

Howler: America Give Up
Format: Audio CD

Lafaro: Easy Meat
Format: Audio CD

Laura Gibson: La Grande (Limited Edition)
Format: Audio CD

Serum 114: Deine Stimme / Dein Gesicht
Format: Audio CD

The Beauty Of Gemina: Iscariot blues
Format: Audio CD

The Big Pink: Future This
Format: Audio CD

Trailer Trash Tracys : Ester
Format: Audio CD

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Freitag, 13. Januar 2012

Schock nach Reunion für Black Sabbath

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Die original Black Sabbath-Besetzung hatte gerade erst wieder beschlossen gemeinsam Musik zu machen, da platzt diese Nachricht mitten in die Arbeit am ersten Album seit 33 Jahren rein und könnte die schönen Pläne von neuer CD und Welttournee völlig durcheinander bringen: Bei Gitarrist Tony Iommi wurde Lymphknotenkrebs im frühen Stadium festgestellt. Der 63-Jährige arbeitet nun statt an dem neuen Album an einem Behandlungsplan. Trotz allem lässt er den Kopf nicht hängen und ist optimistisch, dass er sich mit Hilfe der Ärzte wieder vollständig erholen wird.

Die Bandkollegen sind nun extra aus Los Angeles, wo Black Sabbath bereits am neuen Album gearbeitet hatte, nach London gekommen, um Iommi beizustehen und die begonnene Arbeit dort fortzusetzen.

Tony Iommi ist es gewöhnt für alles hart zu kämpfen. Als Teenager verliert er zwei Fingerkuppen seiner Hand und muss deshalb das Gitarrespielen von neuem erlernen. Trotzdem schafft er es zum Gitarristen einer Hardrock/Heavy Metal Band, die später als Wegbereiter des Heavy Metal und Doom Metal gelten wird. Als einziges kontinuierliches Mitglied der Band kämpft er ständig um den Zusammenhalt und Bestand von Black Sabbath. Auch dem Krebs wird er sich sicherlich nicht kampflos ergeben, so dass er trotz des harten Schicksalsschlags relativ optimistisch wirkt.

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Donnerstag, 12. Januar 2012

Axl Rose als Geschworener vor Gericht

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In den USA gibt es das so genannte Geschworenengericht, das ein wenig vergleichbar mit dem deutschen Schöffengericht ist. Nur mit dem Unterschied, dass jeder „normale“ Bürger zur Erfüllung dieser Pflicht jeder Zeit zum Geschworenen ernannt werden kann. Er oder sie gehört dann einer Jury für ein Strafverfahren an, die zum Teil selbst ein verbindliches Urteil spricht. Mit dieser Bürgerpflicht ist die ungewisse Länge des Strafprozesses verbunden, die sich bis zu mehreren Wochen ziehen kann. Ein Grund, weshalb diese Bürgerpflicht nicht gerade beliebt ist.

Nun hat es also auch Guns N‘ Roses Frontmann Axl Rose erwischt. Zu seinem Glück dauerte der Prozess eines Zivilgerichts in Santa Monica, Kalifornien, nur vier Tage. Nach eigener Aussage, empfand er dieses Ausüben seiner Bürgerpflicht als relativ schmerzfrei, da alle Beteiligten, sowohl Juroren als auch Mitarbeiter des Gerichts, großartig waren. Somit ist bestätigt – selbst Rockstars können lästigen Bürgerpflichten nicht entkommen.

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Donnerstag, 12. Januar 2012

Kid Rock: Harte Schale, weicher Kern.

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Kid Rock hat 1200 Geschenk-Gutscheine im Wert von je 25 US-Dollar gekauft, die in seiner Heimatstadt Detroit an Bedürftige verteilt werden. In den nächsten Tagen werden einige lokale Radio-Stationen die Verteilung vornehmen. Die Gutscheine können in Geschäften der Firma Meijer gegen Nahrungsmittel eingetauscht werden.

Die Versorgung von Bedürftigen ist für Kid Rock inzwischen so etwas wie eine gute alljährliche Tradition: Bereits im vergangenen Jahr kaufte der Musiker an Thanksgiving auf die selbe Weise 1000 Mahlzeiten. Kürzlich spendete Kid Rock zudem über 375.000 US-Dollar an lokale Charity-Organisationen, die er über seine Kid Rock Foundation von Geschäftsleuten in Detroit gesammelt hatte. Der Mann hat das Herz am rechten Fleck, kein Zweifel!

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